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Beat-Box-Caching / Gruppe 1

Beat-Box-Caching / Gruppe 1

Ein Geocaching-Projekt zur sprachlichen Stärkung von Kindern zwischen der Düttmannsiedlung und dem Landwehrkanal

Mit Kindern aus Kreuzberg, erkunden wir Orte in dem Kiez, in dem sie leben und zur Schule gehen. Der sogenannte Gräfekiez liegt westlich des Kottbusser Damms. Er wird von Landwehrkanal im Norden und der vierspurigen Hasenheide im Süden begrenzt. Im Westen des Gräfekiezes liegen der schöne Urbanhafen und das gleichnamige Krankenhaus. Verbunden mit erlebnispädagogischen Methoden gelangen die Kinder per Geocaching an ausgewählte Geopunkte. Durch Übungen und Spiele entdecken sie Neues und erfahren auch wie es früher hier mal war. Die Kinder werden auf ihren Missionen von einem liebenswerten Bären begleitet, der Namen von Orten und Dingen im öffentlichen Raum aufspürt, indem er dem Spürsinn seiner Feinschmeckernase folgt. Munga lässt sich aber auch gerne Wörter auf der Zunge zergehen, denn er liebt es Geschichten zu hören und mit Sprache zu experimentieren. Gemeinsam mit Munga lernen die Kinder viele Begriffe kennen, die mit ihrer Lebenswelt zu tun haben. Das Projekt regt sie an mit Sprache lautmalerisch zu experimentieren.

Adresse:BNW 24 Beratungsnetzwerk e.V.
Karl-Marx-Straße 255
12057 Berlin Berlin
Berlin
E-Mail:mail(at)beratung-dcdw.de
Telefon:030 755699865
Mobil:
Bündnisverantwortlicher:Michael Gehrig

Unsere Bündnispartner

Förderverein der Lemgo Grundschule

Der Förderverein der Lemgo-GS wurde 1994 von Eltern und Lehrern gegründet, um die Schule ideell und materiell zu unterstützen. Aufgabe ist insbesondere die Bereitstellung von Mitteln zur Unterstützung...

Nijinski Arts Internacional e.V.

Nijinski Arts Internacional e.V. ist eine Vereinigung von Künstler/-innen und Pädagog/-innen, die sich für den interkulturellen Dialog und das Verständnis für Zuwanderer und deren Integration in Deuts...

Unsere Missionen

Mission: Die Brücke und der Admiral

Kreuzberg ist viel jünger als man denkt. Denn Berlin ist ja aus der Mitte nach außen gewachsen und brauchte dafür Zeit. Ehemals wurde Kreuzberg in diesem Gebiet Tempelhofer Vorstadt genannt und war natürlich längst nicht so besiedelt wie heute. Die schönen Häuser in der Gräfe-, Dieffenbach- und Grimmstrasse stehen auch erst seit ungefähr 150 Jahren. Am Landwehrkanal kann man diese Geschichte ganz besonders gut verstehen, denn es handelt sich um eine Wasserstrecke, die es früher gar nicht gab. Er wurde gebaut weil es auf der Spree für den Transport der vielen Dinge, die man in der großen Stadt benötigte, zu eng wurde.

Als Landwehr bezeichnete man übrigens den spätmittelalterlichen Festungsbau, eine vor der Stadtmauer liegende Feldbefestigung. Damit markierte man oft die Außengrenzen des städtischen Einflussbereiches. Schon vor 1700 (der genaue Zeitpunkt ist nicht bekannt) wurde vor der Berliner Stadtmauer zwischen Schlesischem und Halleschem Tor ein sogenannter „Landwehrgraben“ angelegt.
Ergebnis / Fazit:
Leider hat sich bei der Programmierungunserer unserer 4. Mission ein Fehlerteufel eingeschlichen. Deswegen konnten wir die Aufgaben nicht bequem einfach mit der App lösen. Wir haben uns von dem technischen Problem aber nicht unterkriegen lassen und unsere Aufgaben mit den auf den Tablets installierten Video- und Fotokameras gelöst. Es gab sehr interessante Übungen für uns. Bei einer haben wir ein außergewöhnliches Erlebnis am Urban-Ufer gehabt. Das zeigen wir euch in der 2. Station. Aber für viele aus unserer Gruppe war es insgesamt am tollsten, dass Munga, der Bär, der sprechen kann und den wir in der Mission "Mungas Grimmi" in der Buchhandlung gefunden haben, mal wieder mit auf die Mission gekommen ist.

Wir haben ziemlich lange Listen mit neuen Wörtern angelegt und fragen uns, wie wir jemals damit Beat-Boxen sollen. Berichten können wir euch davon nun nicht mehr, denn nach unseren ersten Versuchen wissen wir, bis wir das können, müssen wir noch ganz viel trainieren.

Station: Admiralbrücke

Diese Bücke nennt sich Admiralbrücke. Sie war die erste Brücke, die über diesen Fluss hier führte. Dieser Fluss heißt Landwehrkanal. Munga liebt diese Brücke, da sie fast genauso alt ist wie er. Die Brücke wurde vor fast 200 Jahren gebaut. Setzt euch erst einmal hin und hört euch Mungas Geschichte an und danach gibt es eine Aufgabe.

Aufgabe: Ihr habt bestimmt Lust auf ein kleines Spiel! Filmt euch dabei.

Ergebnis:

Welch herrlicher Anblick, als wir bei der Admiralbrücke ankamen stand er da - unser Bär, der Bär aus dem Gräfekiez, den wir damals gefunden haben. Wir haben uns riesig gefreut, haben ihn umarmt und wollten ihn überhaupt nicht mehr loslassen. Munga hat sogar bei unserem 1, 2, 3-Spiel mitgemacht. Und wieder hat er uns Geschichten erzählt, dass die Brücke ehemals eine Klappbrücke war und aus Holz gefertigt, weiß er noch. dass sein geheimer Freund hier immer gearbeitet hat, erzählt er uns. Er war wohl ein Kommandant, also so was wie ein Admiral, weil er allen Leuten Befehlen erteilte, so Munga. Auch Munga selbst beauftragte er einmal damit, einen schweren Sack vom Schiff runter zu tragen. Die Matrosen wollten ihn dabei ins Wasser schubsen. Munga fragt sich bis heute, was wohl in den Säcken war. Diamante, Edelsteine, jedenfalls habe es mächtig geklappert dadrin. Er erzählt auch, dass damals viele Boote hier entlang geschifft seien, beladen mit Lebensmitteln, Fell und Stoffen und dass die Leute ihre Angeln von der Brücke runtergelassen hätten und sich von den vorbeifahrenden Schiffen so bedienten als wären es Marktstände, an denen es nichts kostet.

Wir haben auch unsere Aufgabe erfüllt. Wir haben 1, 2, 3 auf der Brücke gespielt und uns dabei gefilmt. Hier geht es zu unserem Video.

https://www.youtube.com/watch?v=AxX4QIuClao


Station: Schiff Ahoi

Ihr müsst wissen, die Spree gibt es schon immer. Der Landwehrkanal wurde gebaut. Damals gab es weder Krankenhaus, noch Spielplatz, noch Naturkostladen. Nichts. Auch keine Brücken. Wenn die Menschen den Kanal überqueren wollten, wie sind sie von einer Seite auf die andere gekommen? Wahrscheinlich mit Booten, Flößen oder Kähne. Sie mussten rudern, Segel setzen. Und das dürft ihr jetzt auch machen.

Aufgabe: Baut die Boote und setzt sie ins Wasser. Filmt wo sie hintreiben.

Ergebnis:

Munga hat uns eingeladen mit ihm unter seinem Baum zu sitzen. Dort haben wir dann kleine Boote aus gut aufbereitetem Styropor zusammengebaut. Jeder von uns hat eine Flaschenpost geschrieben, die wir auf kleine Plastikfläschchen verteilt und an den Booten befestigt haben. Dann haben wir unsere eigenen Boote auf dem Landwehrknal schwimmen lassen. Das sah toll aus, wie unsere kleinen Böötchen dahin trieben. Die Schwäne wurden beim Anblick unserer Boote argwöhnisch. Sie kamen gleich angeschwommen, bildeten einen Halbkreis um die Boote und vesuchten zu verstehen, welche neuen Besucher da plötzlich in ihre Lebenswelt eindringen. Wir wünshen uns, dass unsere Boote gefunden werden und die Finder uns dann benachricchtigen, wohin sie von hier aus getrieben ist.


Station: Gelatteria Tosoni

Hier wo wir sind gibt es etwas, was ihr sehr liebt. Das Eiscafé Tosoni, in dem Eis liebevoll und mit gesunden Zutaten hergestellt wird. Wisst ihr, dass Eis genauso wie die Brücken, Straßen und Häuser auch eine Geschichte hat? Das erste Eis wurde nicht in Italien, sondern in China hergestellt. Ein uralter Dichter nannte es „Gletscherschnee.

Aufgabe: Schreibt auf welchen Beruf jemand ausübt, der Eis herstellt und welche Berufe ihr heute noch kennengelernt habt?
Fragt doch mal im Eisladen, warum sie dort bei der Herstellung so viel Wert auf frische und hochwertige Zutaten legen. Fragt mal, ob ihr das Gespräch filmen dürft. Danach gibt es eine Überraschung für euch.

Ergebnis:

Tatsächlich hat das Eis einen intensiven Geschmack, richtig schokoladig, echt karamelig, unheimlich erdbeerig. So wie die Betreiber sagen, macht es einen großen Unterschied, ob die Zutaten frisch oder geforen sind. Wahrscheinlich mischen die Eishersteller bei Tosoni noch extra viel Liebe unter die Masse, damit sie den hervorragenden Geschmack erzielen. Wir durften uns auch die Eismaschine betrachten. Die unterschiedlichen Eissorten in der Kühlvitrine sehen auch ganz toll nebeneinander aus. Uns hat es hier super gut gefallen. Schade nur, dass Munga kein Eis essen wollte. Er sagt, die Zutaten frisch und pur seien okay, aber wenn sie so gefroren sind, bereitet ihm das leider Bauchschmerzen. Da dachten wir wirklich alle - was für ein Glück, dass wir kein Bär sind. Jedenfalls finden wir, Eisverkäufer ist ein Beruf, der uns gefällt, denn einfach alle, bis auf Bären, essen es gern. Wer weiß, vielleicht betreibt jemand von uns irgendwann einmal seine/ihre eigene Eisdiele.

Wir haben in der Eisdiele Gelatteria Tosoni mit einer Angestellten ein Interview geführt, in dem sie verrät, wie das Eis gemacht wird. Das zeigen wir hier.

https://www.youtube.com/watch?v=jsTfp1cWn98


Station: Lemgo Grundschule

Wir sind nun am Ende unseres Projektes. Vor einigen Wochen sind wir hier losgegangen, haben Munga kennengelernt. Seine Freunde, viele Märchen, die Brüder Grimm, gesundes Essen, den Admiral, verschiedene Berufe und das Urbankrankenhaus. Außerdem habt wir sogar Gletscherschnee gegessen. Wenn es euch gefallen hat, dann liked uns auf facebook und folgt uns auf Twitter.

Aufgabe: Alle Kinder machen mit Munga und den Erwachsenen zusammen ein gemeinsames Abschlussfoto.

Ergebnis:

Auf dem Weg zurück zur Schule hat sich Munga scließlich von uns verabschiedet. Wir fragen uns, wann wir ihn wiedersehen, wenn das hier unsere letzte Mission war. Zur Erinnerung an ihn haben wir jedenfalls noch mal ein Video gemacht, in dem er leibhaftig zu sehen ist. Es stimmt wirklich, obwohl die Aktivitäten alle interessant waren, war es für viele von uns am tollsten, Munga noch einmal begenet zu sein. Er ist ein kuschliger, lieber und auch lustiger Bär. Wir wünschen ihm, dass er noch viele schöne Tage in seinem geliebten Kiez verbringen darf, in dem er alles und jeden kennt. Schade, dass wir ihn nicht mit nachhause nehmen durften - aber sicherlich läuft er uns bestimmt irgendwann wieder einmal über den Weg.

Die alles entscheidende Frage am Ende der Mission war: Was uns heute mal wieder am besten gefallen hat. Wie wir darauf antworteten, könnt ihr hier erfahren.

https://www.youtube.com/watch?v=CE3sjy9bWX0


Mission: Ein bisschen Dittmann

Unsere heutige Mission versetzt euch ein bisschen in Wettkampf-Stimmung. Es stehen ein paar Aktivitäten aber auch Rätsel für euch bereit. Sammelt eifrig Punkte. Danach verleihen wir einen neu erfundenen Preis, benannt nach dem Kiez, den wir heute kennenlernen.
Ergebnis / Fazit:
Mit acht Stationen war dies die längste Mission, die wir bis jetzt gemacht haben. Es war witzig, die Aufgaben in der Düttmann-Siedlung zu lösen. Denn weil viele von uns da wohnen, sind wir Freund*innen und auch Familienangehörigen begegnet. Ob denen eigentlich schon aufgefallen ist, dass es hier ein Haus mit 9 Eingängen gibt?

Station: Gräfestraße

Der Kiez in dem ihr zur Schule geht, wird Graefekiez genannt. Die Straße wurde nach einem Augenarzt benannt – Adlbrecht von Graefe (1828 - 1878). Wir denken aber immer an was anderes. Nämlich an das Märchen mit dem Gestiefelten Kater, denn dort gibt es ja schließlich einen Grafen.

Aufgabe: Aufgabe 1: Wer hat das Märchen für uns aufgeschrieben? Schreibt den Namen in das Textfeld.

Ergebnis:

Brüder Grimm

Es ist wirklich naheliegend nach dem Hinweis auf die Märchensammler durch eine Buchhandlung, eine Straße und einen Spielplatz, dass man in der Gräfestraße sofort an den Herrn des gestiefelten Katers denkt, der sich auf märchenhafte Art und Weise aus einem armen Müllerssohn in einen reichen Grafen verwandelt.


Station: Baskettball und Kletterwand

In einem Märchen der Brüder Grimm rennen Hase und Igel um die Wette. Wisst ihr eigentlich wer gewinnt? Nun beginnt ein Wettkampf um den Dittmannorden, den eure Gruppe gewinnen kann. Löst gemeinsam die Aufgabe.

Aufgabe: Aufgabe 2: Ihr habt 6 Würfe. Wie viele Bälle versenkt ihr im Korb? Tragt euer Ergebnis ins Textfeld ein.

Aufgabe 3: Bestimmt wer die Wand hochklettert. Oben sitzt ein Freund von Munga. Greift ihn und klettert wieder runter. Wir stoppen die Zeit.

Ergebnis:

keinen!
für Gelb 10 Sekunden

Tja ... tatsächlich ist es verflixt schwer so einen Baskettball in einen Korb zu bekommen, der so hoch hängt. Gruppe rot hat es geschafft. Beim Klettern war Gruppe Gelb am schnellsten und damit ging der Punkt an sie.


Station: Warum Hochhäuser?

Im Gegensatz zum Graefekiez wurde die Düttmannsiedlung nach dem 2. Weltkrieg gebaut. Die Hochhäuser sind hier so gebaut, dass viele Wohnungen nach dem selben Plan entstehen. Denn so kann man sparsam viel Wohnraum schaffen.

Aufgabe: Wieviele Eingänge hat das Haus Hasenheide 33 – Gräfestraße 48?

Ergebnis:

9

Niemandem war das jemals zuvor aufgefallen. Wir brauchten 20 min. um alle Eingänge des riesigen Gebäudes abzulaufen. Dabei haben wir aber auch die runden Fenster gezählt. Es sind 54 Stück.


Station: Bogenrätsel

In Berlin gibt es viele Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel das Brandenburger Tor oder der Fernsehturm. Diese stehen häufig auf Plätzen. Auch die Düttmannsiedlung hat ein solches Kunstwerk.

Aufgabe: Findet die Sehenswürdigkeit der Düttmannsiedlung und löst das Rätsel.

Ergebnis:

Bogen Katze

Dies war wieder mal ein Erlebniss wie man auf tolle Wörter kommt. Gruppe rot erfand ein Wort, das wahrscheinlich noch niemand jemals zuvor gehört hat. Gruppe blau kam auf Kunstkatzen. Auch das hat uns sehr gut gefallen.


Station: Finde die Katz

Der gestiefelte Kater verfolgt uns. Er hat sich irgendwo versteckt und sieht ein bisschen anders aus. Eher so wie eine Katze auf der ihr reiten könnt.

Aufgabe: Sucht die Katze. Wir stoppen die Zeit. Fotografiert euch mit der Katze.

Ergebnis:

Auf unseren Missionen sind wir wirklich schon auf viele Tiere gestoßen. Das Tier aus dem Märchen der "Gestiefelte Kater" ist nun heute schon das dritte Mal dabei. Schade, eigentlich hatten wir ja soooo gehofffffft, dass Munga mal noch auftaucht.


Station: Zickenplatz

Der Platz heißt eigentlich Hohenstaufenplatz, benannt nach einer ehemals herrschaftlichen Familie, die als Grafen bezeichnet werden. Aber seit es die hübschen Ziegenböcke auf dem Platz gibt, nennt der Volksmund den Platz nach ihnen.

Aufgabe: Habt ihr die Ziegen denn schon mal gesehen? Footografiert sie doch für uns oder euch mit ihnen.

Ergebnis:

ja

Die kämpfenden Ziegen sehen richtig toll aus. Schade, dass sie nicht echt sind und schade dass sie keine Geissslein haben, dann sonst hätten wir noch Figuren aus einem weiteren Märchen im Gräfekiez gefunden.


Station: Lemgo Grundschule

In eurer Schule gibt es Lehrer. Das ist ein Beruf. Eure Lehrer stehen nicht nur an der Tafel und geben euch Noten, sie bringen euch das Rechnen bei, das Schreiben und erklären euch neue Wörter. Es gibt aber auch noch mehr Berufe in der Schule. Welche kennt ihr?

Aufgabe: Überlegt welche Berufe es an eurer Schule noch gibt und filmt euch dabei. Wer die meisten richtigen Berufe aufgezählt hat, erhält die meisten Punkte.

Ergebnis:

Hausmeister, Putzfrau, Rektor, Gaertner

Wir kamen ziemlich ausgepowert wieder bei der Schule an. Diese Mission war min. 4000 Meter lang. Der stolze Gewinner des Wettkampfs aus sportlichen Übungen und Rätselraten wurde die rote Gruppe. Allen Mitgliedern davon wurde der Düttmann-Orden verliehen. Die anderen Gruppen erhielten für ihre hervorragenden Einzelergebnisse pro Gruppe einen Orden. Ob Munga wohl weiß, dass er zum Wappenbild der Düttmann-Siedlung auserkoren wurde.


Mission: Ich mach dich urban

Buchladen, Spielplätze, eine Rostbeule und viele neue Freunde habt ihr bereits kennen gelernt. Aber worauf es im Leben noch so ankommt, das erlebt ihr auf der nächsten Mission durch den Gräfekiez. Übrigens, dass hier im nördlichen Teil noch so viele schönen alten Häuser stehen, liegt daran, dass das Gebiet von der Bombadierung im 2. Weltkrieg verschont geblieben ist. Viele Menschen ziehen hier her, weil sie die schönen Altbauten so lieben, noch dazu ist es bei der Lage am Landwehrkanal und dem Urbanhafen fast so als lebte man an einem schönen Urlaubsort.
Ergebnis / Fazit:
Zuerst kauften die Kinder eine Überrasschung für Munga, ohne zu wissen ob sie ihn überhaupt trefffen würden. Aber er tauchte auf und begleitete die Kinder wieder auf ihrer Mission duch den Kiez, bei der sie in Erfahrung brachten, dass viele Menscchen die hier leben auch hier geboren wurden, nämlich im Urbankrankenhaus. Genauso wie die Kinder selbt. Auch Munga kam hier auf die Welt, damals als es noch richtige Höhlen gab. Tagtäglich kehrt er an seinen Geburtsort zurück, denn er nimmt dort gerne ein Sandbad. Die Stelle wo zu jener Zeit seine Höhle war, ist gut zu finden. Heute ist sie ein Spielplatz im Hinterhof des alten Urbankrankenhauses, das nun zu einer hübschen Wohnanlage umgebaut wurde.

Station: Naturkostladen Admiralstraße

Mungas Lieblingsbeschäftigung ist das Essen. Unser Bär isst gerne Honig, er isst aber auch gern Äpfel. Er isst sie gerne, weil er weiß, dass Äpfel gesund sind. In der Admiralstraße gibt es schon lange diesen Naturkostladen mit Äpfeln und allem was man daraus machen kann. Verpackt, zerkleinert, mit Schokolade, als Saft.

Aufgabe: Mögt ihr gerne Äpfel? Munga liebt sie. Geht in den Laden. Jedes Kind kauft eine Sache aus Apfel. Zeigt eure Apfel-Sachen gemeinsam in einem Gruppenfoto vor dem Laden. Schreibt was ihr gekauft habt ins Textfeld.

Ergebnis:

Apfelsaft, Apfel , Apfelmus und Apfelriegel

Zwar war diesmal nicht der Bär im Laden, dafür aber vieles von dem was Munga gerne isst. Die Kinder fanden viele verschiedene Lebensmittel, die aus Apfel hergestellt werden. Während sie einiges davon in ihre Picknicktaschen packten, wünschten sich alle Kinder, dass es so schön wäre, wenn sie die herrliche Überraschung, die sie für ihren neuen Freund gekauft hatten, "Apfelsaft, Apfel, Apfelmus und Apfelriegel" mit ihm teilen könnten.


Station: Mungas Freunde am Urbanhafen

Ihr kennt schon viele Freunde von Munga. Auch am Urbanhafen gibt es welche. Wie heißen sie? Wie sehen sie aus? Wo leben sie?

Aufgabe: Wie heißen die Tiere, die hier leben. Fotografiert sie?

Ergebnis:

Ente, Schwan, Vogel, Bär, Käfer, Hunde

Auf der Uferpromenade entlang des Landwehrkanals begegneten die Kinder vielen Menschen, die im Sonnenschein spazieren gingen. Einige davon führen ihre Hunde aus. Streunende Katzen laufen auch durchs Gebüsch. Auf dem Kanal hingegen tummeln sich die Schwäne und Enten. Und tatsächlich saß da auch der Bär an einer Stelle von der er immer so gerne in die Luft schaut, um den vorbeisegelnden Wolken nachzuträumen. Doch damit war es vorbei als die Kinder ihn umarmten und erzählten, dass sie eine Überraschung für ihn gekauft hätten.


Station: Urbankrankenhaus

Ihr wart gerade im Naturkostladen, um Äpfel zu kaufen, die so angebaut sind, dass sie gut für die Gesundheit sind. Genauso wie Munga möchtet ihr doch auch gerne gesund bleiben, denn dann braucht ihr nicht ins Krankenhaus. Munga mag Krankenhäuser nicht so gern. Das einzige Krankenhaus das er mag, ist das Urban Krankenhaus, weil es schön am Fluss liegt und er sich dort unter einen Baum setzen kann und ein kleines Schläfchen machen kann Er mag das Urbankrankenhaus, da dort viele Kinder, die seine Freunde sind, geboren wurden.

Aufgabe: Wo seid ihr geboren? Wo sind andere geboren? Fragt Menschen die euch begegnen wo sie geboren sind. Filmt das und zeigt auch dabei das Krankenhaus.

Ergebnis:

Wir wurden Alle Hier Geboren i! Urban Krankenhaus

Die Aufgabe per Video zu lösen hat uns viel Spaß gemacht. Schaut mal, was wir schönes gedreht haben.

https://www.youtube.com/watch?v=brjTMMdEoiM


Station: Altes Urbankrankenhaus

Nun juckt es Munga. Er hat unter einem Baum gesessen und auf sein Fell sind Blütenpollen raufgefallen. Es juckt fürchterlich. Munga braucht ein Sandbad. Bären waschen sich nämlich so. Also mit Sand. Jetzt lernt ihr den Ort kennen, an dem sich Munga am liebsten mit Sand wäscht und ihr im Sand spielen könnt. Danach könnt ihr eure gekauften Äpfel essen und die nächste Aufgabe lösen.

Aufgabe: Was gibt es alles für Apfelwörter? Munga fällt Apfelsaft ein. Was fällt euch ein? Zählt sie auf und filmt euch dabei.

Ergebnis:

Apfel, Sand, Apfelbaum, Apfeleis

Mungas Sandbad war ein schönes Spektakel und mit ihm geinsam zu rutschen hat super Spaß gemacht. Wie er sich über die Überraschungen der Kinder gefreut hat ... Der Apfelriegel war für ihn neu und schmeckte ihm fein. "Frei nach der Devise geben und nehmen", sagte der Bär dann und teilte seinerseits mit den Kinder eine Apfelpizza, die eine Freundin für ihn gebacken hat. Später durfte er noch darüber staunen, welche schwierige zusammengefügte Wörter die Kinder sich merken konnten. Schaut es euch selbst an, hier geht es zu unserem Video. https://www.youtube.com/watch?v=joQ3NpwbNs0


Station: Park an der Grimmstraße

Munga hat am Ufer des neuen Urbankrankenhaus geschlafen, am alten Urbankrankenhaus ein Sandbad genommen und besucht nun den Park der nach seinen alten Freunden, den Brüder Grimm benannt ist.

Aufgabe: In Grimms Märchen gibt es viele Tiere. Weißt du auch was sie gerne essen? Stell deinen Freunden ein T'ier vor und lass sie erraten welches Tier du bist. Verrate uns dann was dieses Tier gern isst. Filmt euch dabei.

Ergebnis:

Schwein, Katze, Hund, Elefant

Die Kinder kennen auch noch viele Tiere, die in den Märchen der Brüder Grimm gar nicht erwähnt werden. So mögen sie zum Beipiel auch Leoparden, Löwen und Tieger und Elefanten. Sie zu imitieren macht natürlich auch viel Spaß. Schaut selbst. https://www.youtube.com/watch?v=Z_ogt7WqT-A


Station: Lemgo-Grundschule

HUHU! Wir sind wieder zurück.

Aufgabe: Und was hat euch heute denn am besten gefallen?

Ergebnis:

Munga getroffen, Essen, Munga hat gebadet

Die Kinder fanden, dass es wieder mal richtig schön war gemeinsam mit Munga durch den Kiez zu schlurfen und hoffen, dass sie noch ein paar Abenteuergeschichten mit ihm erleben dürfen.


Mission: Mungas Grimmi

Weil wir dort wo wir leben doch alles so gut kennen, fällt es uns manchmal gar nicht auf, dass wir trotzdem nicht so genau wissen, wo wir eigentlich leben. Zum Beispiel tragen Geschäfte, Restaurants und insbesondere die Straßen oftmals Namen, die an Menschen, die vor langer Zeit lebten oder an Ereignisse erinnern, die schon sehr lange her sind. Deshalb lohnt es sich auch schon mal zu fragen, warum etwas wie heißt? Aufgeht´s, vielleicht treffen wir jemanden, der oder die uns ein bisschen was erzählen kann!
Ergebnis / Fazit:
Mit dem neuen Freund Munga-Bär den Kiez kennen zu lernen, hat den Kindern großen Spaß gemacht. Er kennt den Kiez schon seit langer langer Zeit und freut sich darüber, dies an die Kinder weiter zugeben. Der Bär hat aber natürlich seine eigene Sicht auf die Welt und so kann man nicht immer wissen, ob seine Geschichten wirklich passiert sind oder ob sie aus dem Stoff gemacht sind, aus dem Märchen und Abenteurgeschichten gewoben werden.

Station: Grimms Buchhandlung

„IA“ sagt der Esel, „Wau“ der Hund, „Miau“ die Katze und der Hahn kräht Kikeriki. Kennt ihr das Märchen von den vier Freunden, die als Bremer Stadtmusikanten berühmt sind? Die Brüder Grimm haben es und noch viele andere Märchen für uns aufgeschrieben. Aber warum heißt die Buchhandlung nun auch Grimm? Geht hinein und lernt einen Freund kennen, der euch dabei hilft das herauszufinden. Wenn ihr die Buchhandlung verlässt, macht ein Foto mit eurem neuen Freund für unsere Mission.

Aufgabe: Fragt doch mal euren neuen Freund ob er gemeinsam mit euch ein Foto vor dem Buchladen machen möchte.

Ergebnis:

Die Kinder fanden, sie hatten vollen Erfolg auf ihrer Mission. Denn bereits der erste Schatz, den sie entdeckten, war eine riesige Überraschung. Saß doch da in der Buchhandlung, die den Namen der anliegenden Grimmstraße trägt, ein echter Bär, der sprechen konnte. Und noch besser, der auch gerne liest. Er liebt es nämlich, wenn ihm Wörter so genüßlich wie Honig im Mund zergehen. Besonders gerne mag er Märchen, zum Beispiel solche, die von den Brüdern Grimm gesammelt und für uns aufgeschrieben wurden. Doch echte Abenteuergeschichten mag er auch. Darum hat er sich auch sofort mit seinen neuen Freunden auf den Weg gemacht, um den Kindern zu helfen, zu verstehen, dass Geschäfte, Straßen und Plätze im Kiez nach Menschen, Orten und Begebenheiten benannt sind, die schon sehr weit zurückliegen könnnen. Man sagt auch, dass sie eine lange Geschichte haben.


Station: Grimm Spielplatz

Herzlich Willkommen auf dem Grimmi! Ihr kennt nun die Brüder Grimm. Auch der Spielplatz trägt ihren Namen. Ihr könnt jetzt auf dem „Grimmi“ toben und danach erzählt euch euer neuer Freund eine Geschichte. Passt gut auf und merkt euch alle Tiere die in der Geschichte vorkommen.

Aufgabe: Wisst ihr noch welche Tiere in der Geschichte vorkommen? Befragt euch gegenseitig und filmt euch dabei.

Ergebnis:

Der neue Freund der Kinder, der Bär Munga, hat ihnen eine Geschichte erzählt. Darin ging es um all die Tiere, die er aus den Märchen der Brüder Grimm kennt. Er sprach von den Hauptfiguren aus den berühmten Märchen: Der Wolf und die sieben Geislein, Das traurige Entlein, Der gestiefelte Kater und die Bremer Stadtmusikanten.

Die Kinder konnten sich folgende Tiere merken: Katze, Esel, Hund, Hahn, Wolf, Geislein

https://www.youtube.com/watch?v=CEK3nlnW22w


Station: Zickenplatz

Ganz viel Platz für euch findet ihr hier auf den Zickenplatz. Eigentlich heißt der Platz Hohenstaufenplatz. Das waren Herzöge. Das sind so etwas wie Könige. Dann hat ein Künstler Ziegen aus Stein aufgestellt. Seit dem heißt der Platz Zickenplatz.

Aufgabe: Wie kann der Platz jetzt bunt werden? Schnappt euch die Kreide und malt alle Tiere, die ihr bisher kennen gelernt habt. Filmt das Ergebnis und stellt eure Kunstwerke vor.

Ergebnis:

Bei unserer Ankunft am Zickenplatz fiel Regen in Bindfäden vom Himmel. Gegen das Grau, das die Stimmung des Platzes beherrschte, konnten wir da leider nicht viel ausrichten. Die Kreide würde im Wasser sowieso verschwimmen, darum haben wir mit Stöckchen Bilder von Tieren auf die Sandwege gezeichnet. Auf unserem Video könnnt ihr euch anschauen, was dabei herausgekommen ist.

https://www.youtube.com/watch?v=WfrTx5SlTUI


Station: Mungas Auto aus dem Märchenwald

Ihr wisst ja, dass Munga seinen Kiez liebt. Weil ihr nun seine neuen Freunde seid, möchte er auch einen ganz besonderen Schatz mit euch teilen. Ein alter Schatz aus Rost, den jemand vor langer Zeit da vergessen hat. Wenn ihr Mungas Schatz gefunden habt, könnt ihr die Aufgabe lösen.

Aufgabe: Habt ihr Lust auf ein Foto mit Munga und seinem alten Freund? Schreibt mal auf, wie man zu so einer Rostbeule sonst noch sagen kann.

Ergebnis:

Unglaublich aber wahr, der Schatz in der Schönleinstraße ist ein zerfallenes Auto. Die Kinder nannten es "verrostetes Auto". Munga hat erzählt, dss er es kaum glauben kann, seit einigen Jahrzehnten steht dieses Gefährt schon hier. Munga selbst war schon ziemlich alt, als er das Auto zum ersten Mal sah. Außerdem ist er doch viel viel älter als der Wagen und trotzdem sieht sein Fell noch um vieles besser aus. Deswegen findet er, dass er doch froh sein kann, dass er ein Bär ist. Übrigens nennt Munga sein Auto liebevoll "Schrottkutsche" oder manches Mal auch "Schrottkarre".


Station: Pizzeria Olivio

Jetzt hat euer Freund Munga Hunger. Munga liebt Honig. Aber eine teuflisch gegrillte Peperoni und zart schmelzenden Käse findet er auch lecker. Munga liebt PIZZA - ihr auch? Wisst ihr, dass die Pizza aus Italien kommt? Und das Pizza der Name für ein würzig belegtes Fladenbrot aus Hefeteig ist? Während eure Pizza im Backofen gebacken wird, gibt es eine schöne Aufgabe für euch.

Aufgabe: Welche Pizza mögt ihr am liebsten? Erzählt uns von eurer Lieblingspizza. Was muss alles drauf sein? Filmt euch dabei.

Ergebnis:

Munga hat den Kindern so viel von den guten Sachen erzählt, die er so gerne isst, so was wie Äpfel, Bananen, Birnen, Trauben, Feigen, Datteln, Nüsse natürlich und auch getrocknete Aprikosen. Am liebsten würde er aus diesen Zutaten seine Pizza backen. Als Bär findet er, dass das geht. Aber welchen Belag sich die Kinder auf einer Pizza wünschen, könnt ihr hier betrachten.

https://youtu.be/iYl4S88hZMQ