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Beat-Box-Caching / Gruppe 2

Beat-Box-Caching / Gruppe 2

Ein Geocaching-Projekt zur sprachlichen Stärkung von Kindern zwischen der Düttmannsiedlung und dem Landwehrkanal

Mit Kindern aus Kreuzberg, erkunden wir Orte in dem Kiez, in dem sie leben und zur Schule gehen. Der sogenannte Gräfekiez liegt westlich des Kottbusser Damms. Er wird von Landwehrkanal im Norden und der vierspurigen Hasenheide im Süden begrenzt. Im Westen des Gräfekiezes liegen der schöne Urbanhafen und das gleichnamige Krankenhaus. Verbunden mit erlebnispädagogischen Methoden gelangen die Kinder per Geocaching an ausgewählte Geopunkte. Durch Übungen und Spiele entdecken sie Neues und erfahren auch wie es früher hier mal war. Die Kinder werden auf ihren Missionen von einem liebenswerten Bären begleitet, der Namen von Orten und Dingen im öffentlichen Raum aufspürt, indem er dem Spürsinn seiner Feinschmeckernase folgt. Munga lässt sich aber auch gerne Wörter auf der Zunge zergehen, denn er liebt es Geschichten zu hören und mit Sprache zu experimentieren. Gemeinsam mit Munga lernen die Kinder viele Begriffe kennen, die mit ihrer Lebenswelt zu tun haben. Das Projekt regt sie an mit Sprache lautmalerisch zu experimentieren.

Adresse:Beat-Box-Caching / Gruppe 2

12057 Berlin
Berlin
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Bündnisverantwortlicher:Michael Gehrig

Unsere Bündnispartner

Förderverein der Lemgo Grundschule

Der Förderverein der Lemgo-GS wurde 1994 von Eltern und Lehrern gegründet, um die Schule ideell und materiell zu unterstützen. Aufgabe ist insbesondere die Bereitstellung von Mitteln zur Unterstützung...

Nijinski Arts Internacional e.V.

Nijinski Arts Internacional e.V. ist eine Vereinigung von Künstler/-innen und Pädagog/-innen mit Sitz in Berlin, die sich für den interkulturellen Dialog und das Verständnis für Zuwanderer und d...

Unsere Missionen

Mission: Die Brücke und der Admiral

Kreuzberg ist viel jünger als man denkt. Denn Berlin ist ja aus der Mitte nach außen gewachsen und brauchte dafür Zeit. Ehemals wurde Kreuzberg in diesem Gebiet Tempelhofer Vorstadt genannt und war natürlich längst nicht so besiedelt wie heute. Die schönen Häuser in der Gräfe-, Dieffenbach- und Grimmstrasse stehen auch erst seit ungefähr 150 Jahren. Am Landwehrkanal kann man diese Geschichte ganz besonders gut verstehen, denn es handelt sich um eine Wasserstrecke, die es früher gar nicht gab. Er wurde gebaut weil es auf der Spree für den Transport der vielen Dinge, die man in der großen Stadt benötigte, zu eng wurde.

Als Landwehr bezeichnete man übrigens den spätmittelalterlichen Festungsbau, eine vor der Stadtmauer liegende Feldbefestigung. Damit markierte man oft die Außengrenzen des städtischen Einflussbereiches. Schon vor 1700 (der genaue Zeitpunkt ist nicht bekannt) wurde vor der Berliner Stadtmauer zwischen Schlesisches und Hallesches Tor ein sogenannter „Landwehrgraben“ angelegt.
Ergebnis / Fazit:
Leider hat uns an unserem Missionstag das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es regnete den ganzen Tag, Unwetter waren angekündigt. Aus Angst krank zu werden, haben einige Kinder leider auch nicht teilnehmen gedurft. So kam es, dass wir die ersten beiden Stationen größtenteils Indoor gelöst haben. Was wir dabei schönes erlebt haben, davon erzählen wir weiter unten. Zum Abschluss des 4. Geocaching-Workshops suchten wir noch einen Ort auf, der als Schatzkiste in unserer Mission angelegt war und machten eine richtig tolle Entdeckung in unserem Kiez.

Station: Admiralbrücke

Diese Bücke nennt sich Admiralbrücke. Sie war die erste Brücke, die über diesen Fluss hier führte. Dieser Fluss heißt Landwehrkanal. Munga liebt diese Brücke, da sie fast genauso alt ist wie er. Die Brücke wurde vor fast 200 Jahren gebaut. Setzt euch erst einmal hin und hört euch Mungas Geschichte an und danach gibt es eine Aufgabe.

Aufgabe: Ihr habt bestimmt Lust auf ein kleines Spiel! Filmt euch dabei.

Ergebnis:

Weil es in Strömen regnete, bestand unsere erste Aufgabe darin die CD "Munga und die Kühlschrankkobolde", gelesen von Mikka, zu hören und Motivvorlagen auszumalen. Das war sehr besinnlich. Wir haben es wirklich sehr genossen. Darum zeigen wir euch hier auch eines der schönen Bilder, die wir gemalt haben und guckt mal in die Videos rein. Sie sind über die Mission verteilt. Da erfahrt ihr einiges über den Superhelden Munga, der Bär aus dem Gräfekiez am Urbanhafen.

Zum Video geht es hier: https://www.youtube.com/watch?v=vHICfIOAa2A


Station: Schiff Ahoi!

Ihr müsst wissen, die Spree gibt es schon immer. Der Landwehrkanal wurde gebaut. Damals gab es weder Krankenhaus, noch Spielplatz, noch Naturkostladen. Nichts. Auch keine Brücken. Wenn die Menschen den Kanal überqueren wollten, wie sind sie von einer Seite auf die andere gekommen? Wahrscheinlich mit Booten, Flößen oder Kähne. Sie mussten rudern, Segel setzen. Und das dürft ihr jetzt auch machen.

Aufgabe: Baut die Boote und setzt sie ins Wasser. Filmt wo sie hintreiben.

Ergebnis:

Auch zum cachen der zweiten Station konnten wir noch nicht raus. Darum haben wir Briefe verfasst und unsere Flaschenpost vorbereitet. Als wir damit fertig waren, haben wir noch weitere Videos gedreht, in denen wir erzählen, was wir über Munga sagen können. Als erstes geht es hier zum Video der Mädchen.

https://www.youtube.com/watch?v=RpcWN-B_yB4

Und hier zeigen wir auch noch Fotos unserer Flaschenpost-Aktion. Wir haben sie schließlich auf der Admiral-Brücke ins Wasser geworfen. Wahrscheinlich können wir nun ewig darauf warten, dass jemand darauf antwortet. Aber wenn, wäre es zu schön.


Station: Gelatteria Tosoni

Hier wo wir sind gibt es etwas, was Munga sehr liebt. Und wir wissen ihr mögt es auch. Das Eiscafé Turino, in dem Eis liebevoll und mit gesunden Zutaten hergestellt wird. Wisst ihr, dass Eis genauso wie die Brücken, Straßen und Häuser auch eine Geschichte hat? Das erste Eis wurde nicht in Italien, sondern in China hergestellt. Ein uralter Dichter nannte es „Gletscherschnee.


Aufgabe: Welche Berufe übt jemand aus, der Eis herstellt und welche Berufe habt ihr heute noch kennengelernt? Worauf achten die Eeisproduzenten in der Gelateria Tosoni ganz besonders. Macht mal ein Interview mit den Mitarbeiter*innen. Danach gibt es eine Überraschung für euch.

Ergebnis:

Eismacher, Eisfehger, Eisrezeptetester, Eisladen Eis-Mission, Lemgoeis, Eisland

Wir hatten dann doch noch Glück, denn der Regen ließ ordentlich nach und so konnten wir die dritte Station cachen und zumindest die Textaufgabe lösen. In der Eisdiele haben wir dann Dreharbeiten für "Eis hat eine Geschichte" durchgeführt.

Guckt euch unser Video an unter https://www.youtube.com/watch?v=s5145bcH8vY

Hier zeigen wir noch ein Foto von dem Interview, das wir in der Gelatteria Tosoni führten.


Station: Lemgo Grundschule

Wir sind nun am Ende unseres Projektes. Vor einigen Wochen sind wir hier losgegangen, haben Munga kennengelernt. Seine Freunde, viele Märchen, die Brüder Grimm, gesundes Essen, den Admiral, verschiedene Berufe und das Urbankrankenhaus. Außerdem habt ihr sogar eigenen Gletscherschnee hergestellt. Wenn es euch gefallen hat, dann liked uns auf facebook und folgt uns auf Twitter.

Aufgabe: Alle Kinder machen mit Munga und den Erwachsenen zusammen ein gemeinsames Abschlussfoto vor der Schule.

Ergebnis:

Unser Geocachen ging also wetterbedingt ganz anders zuende, wie es geplant und angelegt war. Aufgrund des vielen Regens konnen die Stationen erst im nachhinein freigeschaltet werden. Deshalb ist es uns überhaupt erst möglich, unsere Ergebnisse mit euch zu teilen.

Wir hoffen sehr, dass euch unsere Fotos und Videos gefallen. Hier geht es noch zum Beitrag der Jungs darüber, was sie über Munga sagen können. Viel Spaß mit "Pannkuchen & Apfelmus".

https://www.youtube.com/watch?v=V9TG39flVNI

Hier noch ein Foto von Munga, der Kunstfigur, die Vorlage für den Bären war, der uns auf unseren Missionen durch den Gräfekiez begleitet hat und uns dabei half, einiges zu erfahren über seine Vergangenheit und was es heute vor Ort zu entdecken gibt.


Mission: Ein bisschen Dittmann

Unsere heutige Mission versetzt euch ein bisschen in Wettkampf-Stimmung. Es stehen ein paar Aktivitäten aber auch Rätsel für euch bereit. Sammelt eifrig Punkte. Danach verleihen wir einen neu erfundenen Preis, benannt nach dem Kiez, den wir heute kennenlernen.
Ergebnis / Fazit:
Wir waren heute auf einer langen und sportlichen Mission. Dabei haben wir versucht die Entfernungen zusammen zuzählen. Wir haben mindestens über 2500 Meter zurückgelegt. Bei richtig sommerlicher Hitze.

Station: Baskettball und Kletterwand

In einem Märchen der Brüder Grimm rennen Hase und Igel um die Wette. Wisst ihr eigentlich wer gewinnt? Nun beginnt ein Wettkampf um den Dittmannorden, den eure Gruppe gewinnen kann. Löst gemeinsam die Aufgabe.

Aufgabe: Aufgabe 1: Ihr habt 6 Würfe. Wie viele Bälle versenkt ihr im Korb? Tragt euer Ergebnis ins Textfeld ein.

Aufgabe 2: Bestimmt wer die Wand hochklettert.

Ergebnis:

4 Treffer , 16 Sekunden

Den Basketballkorb vier mal zu trefffen, ist ein stolzes Ergebnis. Beim Klettern wurde Gruppe gelb dann leider etwas vom Glück verlassen.


Station: Warum Hochhäuser?

Im Gegensatz zum Graefekiez wurde die Düttmannsiedlung nach dem 2. Weltkrieg gebaut. Die Hochhäuser sind hier so gebaut, dass viele Wohnungen nach dem selben Plan entstehen. Denn so kann man sparsam viel Wohnraum schaffen.



Mehrfachselektion
2
9
15

Aufgabe: Wieviele Eingänge hat das Haus Gräfestraße 48 - Hasenheide 33?

Ergebnis:

9

Alle Gruppen haben das selbe Ergebnis herausgefunden. Das Gebäude haben alle schon x-mal gesehen aber niemals wahrgenommen, dass es 9 gleiche Eingänge und 54 Bullaugen-Fenster im Eingangstreppenhaus hat, die ihm so ein einheitliches Aussehen verleihen.


Station: Bogenrätsel

In Berlin gibt es viele Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel das Brandenburger Tor oder der Fernsehturm. Diese stehen häufig auf Plätzen. Auch die Düttmannsiedlung hat ein solches Kunstwerk.

Aufgabe: Findet die Sehenswürdigkeit der Düttmannsiedlung und löst das Rätsel.

Ergebnis:

Bogenwerner

Die gelbe Gruppe hat ein eignes Rätsel verfolgt, dessen Antwort Bogenwerner ist. Wie wohl die Frage dazu lautet wenn man auf einem Platz steht, der den Namen Werner Düttmann, des Architekten der nach ihm benannten Siedlung, trägt und es dort ein Kunstwerk gibt, das aus drei Bögen besteht?

Gruppe blau und rot beantworteten die Frage nach der Tierart des Protagonisten eines Märchens der Brüder Grimm, in dem auch ein Graf eine große Rolle spielt.


Station: Finde die Katz

Der gestiefelte Kater verfolgt uns. Er hat sich irgendwo versteckt und sieht ein bisschen anders aus. Eher so wie eine Katze auf der ihr reiten könnt.

Aufgabe: Sucht die Katze. Wir stoppen die Zeit. Fotografiert euch mit der Katze.

Ergebnis:

9 und 7 Sekunden haben Gruppe rot und blau gebraucht, Gruppe gelb vergass die Zeit zu stoppen aber die Katzem auf der man reiten kannm haben natürlich alle gefunden.


Station: Zickenplatz

Der Platz heißt eigentlich Hohenstaufenplatz, benannt nach einer ehemals herrschaftlichen Familie, die als Grafen bezeichnet werden. Aber seit es die hübschen Ziegenböcke auf dem Platz gibt, nennt der Volksmund den Platz nach ihnen.



Aufgabe: Habt ihr die Ziegen denn schon mal gesehen? Footografiert sie doch für uns oder euch mit ihnen.

Ergebnis:

Leider ist die Ziegenskulptur auf dem Zickenplatz zur Zeit umzäunt.

Wir fragen uns, warum der Künstler sich wohl für diese Idee entschieden hat? Was wollte er damit sagen? Warum an diesem Ort?


Station: Lemgo Grundschule

In eurer Schule gibt es Lehrer. Das ist ein Beruf. Eure Lehrer stehen nicht nur an der Tafel und geben euch Noten, sie bringen euch das Rechnen bei, das Schreiben und erklären euch neue Wörter. Es gibt aber auch noch mehr Berufe in der Schule. Welche kennt ihr?


Aufgabe: Überlegt welche Berufe es an eurer Schule noch gibt und filmt euch dabei. Wer die meisten richtigen Berufe aufgezählt hat, erhält die meisten Punkte.

Ergebnis:

Betreuer, Erzieher, Direktor, Kaffeeverkäufer, Krankenschwester, Sekretärin, Putzfrau, Hausmeister, Hortleitung CX

Mit dieser langen Liste kürte sich Gruppe blau zu den stolzen Gewinnerinnen. Es gab viel Applaus für die Mädels. Jede Teilnehmerin erhielt für ihren großartigen Einsatz einen Düttmannorden.

Herzlichen Glückwunsch


Mission: Ich mach dich urban

Buchladen, Spielplätze, eine Rostbeule und viele neue Freunde habt ihr bereits kennen gelernt. Aber worauf es im Leben noch so ankommt, das erlebt ihr auf der nächsten Mission durch den Gräfekiez. Übrigens, dass hier im nördlichen Teil noch so viele schönen alten Häuser stehen, liegt daran, dass das Gebiet von der Bombadierung im 2. Weltkrieg verschont geblieben ist. Viele Menschen ziehen hier her, weil sie die schönen Altbauten so lieben, noch dazu ist es bei der Lage am Landwehrkanal und dem Urbanhafen fast so als lebte man an einem schönen Urlaubsort.
Ergebnis / Fazit:
Der Kiez in dem wir leben und zur Schule gehen ermöglicht unterhaltsame Naturerlebnisse, Vergnügen auf Spielplätzen und viele Möglichkeiten, sich gesund zu ernähren. Sollte man trotzdem krank werden oder ein Kind zur Welt bringen wollen, dann gibt es direkt vor der Tür medizinische Versorgung im Krankenhaus. Und wo man sich auch umguckt sieht man schöne Gebäude und schmucke Blickfänge in Parks und Landschaft wie zum Beispiel der Wrangelbrunnen, am Ende der Parkanlage durch die Grimmstraße, wo sie dann auf die Urbanstraße trifft.

Station: Naturkostladen Admiralstraße

Mungas Lieblingsbeschäftigung ist das Essen. Unser Bär isst gerne Honig, er isst aber auch gerne Äpfel. Er isst sie gerne, weil er weiß, dass Äpfel gesund sind. In der Admiralstraße gibt es schon lange diesen Naturkostladen mit Äpfeln und allem was man daraus machen kann. Verpackt, zerkleinert, mit Schokolade, als Saft.

Aufgabe: Mögt ihr gerne Äpfel? Munga liebt sie. Geht in den Laden. Jedes Kind kauft eine Sache aus Apfel. Zeigt eure Apfel-Sachen gemeinsam in einem Gruppenfoto vor dem Laden. Schreibt was ihr gekauft habt ins Textfeld und fotografierrt euren Einkauf.

Ergebnis:

Äpfel Apfelsaft Apfelmus
Im Naturkostladen gibt es Getränke, Süßigkeiten, Brotaufstriche und eingekochte Apfelzubereitungen. Und die Kinder machten eine interessante Entdeckung, nämlich dass das Ladenschild, das draußen über der Tür hängt, die Form eines Apfels hat.


Station: Mungas Freunde am Urbanhafen

Ihr kennt schon viele Freunde von Munga. Auch am Urbanhafen gibt es welche. Wie heißen sie? Wie sehen sie aus? Wo leben sie?



Aufgabe: Wie heißen die Tiere, die hier leben. Fotografiert sie?

Ergebnis:

Enten Schwäne Fische
Die Uferpromenade am Urbanhafen ist ein beliebter Spazierweg, darum sind da bei Sonnenschein immer viele Menschen unterwegs. Auf dem Landwehrkanal tummeln sich an dieser Stelle immer sehr viele Schwäne und Enten. Sie werden dort häufig mit Brotkrummen gefüttert und bieten den Zuschauern ein amüsantes Schauspiel, wenn sie sich darum streiten. Als die Kinder entlang kamen, haben sie ihren neuen Freund Munga im Gebüsch entdeckt. Er saß da am Ufer und amüsierte sich über die Schwänemamis und Papis, die ihren Nachwuchs, wenn´s denn mal sein muss, mit lautstarkem Schnalbelklappern zurechtweisen.


Station: Urbankrankenhaus

Ihr wart gerade im Naturkostladen, um Äpfel zu kaufen, die so angebaut sind, dass sie gut für die Gesundheit sind. Genau wie Munga möchtet ihr bestimmt auch gesund bleiben, dann braucht ihr nämlich nicht ins Krankenhaus. Munga mag Krankenhäuser nicht so gern. Das einzige Krankenhaus das er mag, ist das Urban Krankenhaus, weil es schön am Fluss liegt und er sich dort unter einen Baum setzen und ein kleines Schläfchen machen kann. Er mag das Urbankrankenhaus., da dort viele Kinder, die seine Freunde sind, geboren wurden.

Aufgabe: Wo seid ihr geboren? Wo sind andere geboren? Fragt Menschen die euch begegnen wo sie geboren sind. Filmt das und zeigt auch dabei das Krankenhaus.

Ergebnis:

Türkei Häppenheim Berlin
Tatsächlich hielten sich einige Menschen vor dem Krankenhaus auf, die unsere Frage gerne beantworteten. Wir haben auch einen Mann und eine Frau interviewt, die selbst im Urbankrankenhaus geboren wurden. Die Menschen, die wir in unserem Video zeigen, wurden allerdings an anderen Orten geboren. Öffnet den Link in eurem Browser und schaut nach wo:

https://www.youtube.com/watch?v=77WHdOFEj-E


Station: Altes Urbankrankenhaus

Nun juckt es Munga. Er hat unter einem Baum gesessen und auf sein Fell sind Blütenpollen raufgefallen. Es juckt fürchterlich. Munga braucht ein Sandbad. Bären waschen sich nämlich so. Also mit Sand. Jetzt lernt ihr den Ort kennen, an dem sich Munga am liebsten mit Sand wäscht und ihr im Sand spielen könnt. Danach könnt ihr eure gekauften Äpfel essen und die nächste Aufgabe lösen.




Aufgabe: Was gibt es alles für Apfelwörter? Munga fällt Apfelsaft ein. Was fällt euch ein? Zählt sie auf und filmt euch dabei.

Ergebnis:

Apfeltee Apfelbaum Äpfelsäfte Apfelkuchen Apfelringe Apfelpizza Apfelblüten Apfelbrot Apfelkeckse
Der Sand auf dem Spielplatz war so heiß, dass Munga sein Bad gar nicht richtig genießen konnte. Da wir alle mächtig erschöpft von der Hitze waren, haben wir unst erst mal im Schatten erholt und sodann unsere Apfelvorräte mit Munga geteilt. Munga hatte Apfelkuchen mitgebracht, weil er uns mal zeigen wollte, was er unter Apfelpizza versteht. Vor dem Ausgang der Siedlung stießen wir auf das Straßenschild der Anrainerstraße. Die Grimmstraße. Da wurde uns endgültig klar, warum es in unseren Missionen um die Märchen der Brüder Grimm geht und der Buchladen ebenfalls diesen Namen trägt.

Durch Munga sind wir richtig auf den Apfel gekommen. In unserem Video zeigen wir euch mal, was es alles gibt, das aus Apfel gemacht ist.

https://www.youtube.com/watch?v=apq09xOJhis




Station: Park an der Grimmstraße

Munga hat nun am Ufer des neuen Urbankrankenhaus geschlafen, am alten Urbankrankenhaus ein Sandbad genommen und besucht jetzt den Park der nach seinen alten Freunden, den Brüdern Grimm, benannt ist.


Aufgabe: In Grimms Märchen gibt es viele Tiere. Weißt du auch was sie gerne essen? Stell deinen Freunden ein Tier vor und lass sie erraten welches Tier du bist. Verrate uns dann was dieses Tier gern isst. Filmt euch dabei.

Ergebnis:

Tiger, Munga, Fleisch
Munga imitierte einen Wolf. Bei seinem Heulen blieb kein Auge trocken. Nach Mungas Wolf wurde den Kindern auch noch ein Löwe vorgeführt, der genauso wie der Wolf Fleisch frisst. Ein Kind ahmte sogar das große Tier nach, das uns auf unseren Missionen begleitet, schaut selbst.

https://www.youtube.com/watch?v=x0IiWn80G_E


Station: Lemgo-Grundschule

HUHU! Wir sind wieder zurück!

Aufgabe: Und was hat euch heute denn am besten gefallen?

Ergebnis:

Alles Apfelmus
Normale Menschen rechnen nicht damit, dass sie jemals in ihrem Leben mit einem Bären fangen spielen. Doch genau das ist uns heute auf dem Spielplatz beim alten Urbankrankenhaus passiert. Dem Bären nicht nur davon zu rennen sondern auch davon zu rutschen, war richtig lustig und daran werden wir uns noch lange erinnern.


Mission: Mungas Grimmi

Weil wir dort wo wir leben doch alles so gut kennen, fällt es uns manchmal gar nicht auf, dass wir trotzdem nicht so genau wissen, wo wir eigentlich leben. Zum Beispiel tragen Geschäfte, Restaurants und insbesondere die Straßen oftmals Namen, die an Menschen, die vor langer Zeit lebten oder an Ereignisse erinnern, die schon sehr lange her sind. Deshalb lohnt es sich auch schon mal zu fragen, warum etwas wie heißt? Aufgeht´s, vielleicht treffen wir jemanden, der oder die uns ein bisschen was erzählen kann!
Ergebnis / Fazit:
Und ob wir jemanden trafen. Einen uralten Bären, der sprechen kann, und, da er jeden Tag durch den Kiez schlurft, ihn wie seine Westentasche kennt. Mungas Grimmi hat uns die Märchen der Brüder Grimm als Background für die Namensgebung der Grimmstraße näher gebracht und auf Fantasiereisen mit Tieren aus dem Märchenuniversum geschickt. Außerdem haben wir etwas herausgefunden: als wir den Hohenzollern-Platz bemalten kamen Fragen auf. Und so haben wir mal nachgeschlagen. Es handelt sich um eine der bedeutendsten deutschen Dynastien. Ab Anfang des 16. Jahrhunderts hatte das Adelsgeschlecht die Macht über das Herzogtum Preußen. Seit Preußen 1701 zum Königreich erhoben wurde, stellte die brandenburgisch-preußische Linie der Hohenzollern bis 1918 die preußischen Könige. Und ein Erinnerungsort daran ist ein zentraler Trefffpunkt in unserem Kiez, den wir aber alle als "Zickenplatz" kennen.

Station: Grimms Buchhandlung

„IA“ sagt der Esel, „Wau“ der Hund, „Miau“ die Katze und der Hahn kräht Kikeriki. Kennt ihr das Märchen von den vier Freunden, die als Bremer Stadtmusikanten berühmt sind? Die Brüder Grimm haben es und noch viele andere Märchen für uns aufgeschrieben. Aber warum heißt die Buchhandlung nun auch Grimm? Geht hinein und lernt einen Freund kennen, der euch dabei hilft das herauszufinden. Wenn ihr die Buchhandlung verlässt, macht ein Foto mit eurem neuen Freund für unsere Mission.


Adresse:
Buchhandlung
Planufer
10967 Berlin

Aufgabe: Fragt doch mal euren neuen Freund ob er gemeinsam mit euch ein Foto vor dem Buchladen machen möchte.

Ergebnis:

Als die Kinder den Buchladen betraten erlebten sie eine große Überraschung: Munga der Bär stand zwischen den Büchern und schnüffelte in Abenteuergeschichten. Natürllich weiß er warum die Buchhandlung Grimm heißt, denn er lebt seit uralten Zeiten im Gräfekiez und kennt alle Märchen von den Brüder Grimm nach denen eine Straße und ein Spielplatz und ein Buchladen benannt sind.


Station: Grimmspielplatz

Herzlich Willkommen auf dem Grimmi! Ihr kennt nun die Brüder Grimm. Auch der Spielplatz trägt ihren Namen. Ihr könnt jetzt auf dem „Grimmi“ toben und danach erzählt euch euer neuer Freund eine Geschichte. Passt gut auf und merkt euch alle Tiere die in der Geschichte vorkommen.

Aufgabe: Wisst ihr noch welche Tiere in der Geschichte vorkommen? Befragt euch gegenseitig und filmt euch dabei.

Ergebnis:

Munga kennt den Kiez wie seine Westentasche und nicht nur das... Er hat eine Menge Geschichten drauf und findet, dass alle Kinder, die auf dem Grimmi spielen, wissen müssen, welche Tiere durch die Märchen der Brüder Grimm berühmt geworden sind. Deswegen erzählt er ihnen von dem Wolf und den sieben Geislein, dem Goldesel und den Bremer Stadtmusikanten. Außerdem gibt er zu, dass er den gestiefelten Kater dafür bewundert, dass er so pfiffig ist.

Zum Ergebnis der Kinder geht es hier: https://www.youtube.com/watch?v=F-VXybpo-YI


Station: Zickenplatz

Ganz viel Platz für euch findet ihr hier auf den Zickenplatz. Eigentlich heißt der Platz Hohenstaufenplatz. Das waren Herzöge. Das sind so etwas wie Könige. Dann hat ein Künstler Ziegen aus Stein aufgestellt. Seit dem heißt der Platz Zickenplatz.





Aufgabe: Wie kann der Platz jetzt bunt werden? Schnappt euch die Kreide und malt alle Tiere, die ihr bisher kennen gelernt habt. Filmt das Ergebnis und stellt eure Kunstwerke vor

Ergebnis:

Nach einem langen Spaziergang durch die Dieffenbachstraße gelangten die Kinder mit ihrem neuen Freund zu einem Platz, der Mitten im großstädtischen Treiben um den Kottbusserdamm, als eine Insel der Erholung genutzt wird. Viele kleinen Kinder spielen dort auf einem schön angelegten Spielplatz, größere Kinder und auch Erwachsene spielen Volley- oder Fussball oder sitzen gemütlich in der Sonne herum, wenn sie scheint. Auf unserer Mission hatten wir Straßenkreide dabei. Schaut mal was dabei herausgekommen ist.


https://www.youtube.com/watch?v=7LMH4cNZM64


Station: Mungas Auto aus dem Märchenwald

Ihr wisst ja, dass Munga seinen Kiez liebt. Weil ihr nun seine neuen Freunde seid, möchte er auch einen ganz besonderen Schatz mit euch teilen. Ein alter Schatz aus Rost, den jemand vor langer Zeit da vergessen hat. Wenn ihr Mungas Schatz gefunden habt, könnt ihr die Aufgabe lösen.

Aufgabe: Habt ihr Lust auf ein Foto mit Munga und seinem alten Freund? Schreibt mal auf, wie man zu so einer Rostbeule sonst noch sagen kann.

Ergebnis:

Munga liebt es, wenn Wörter wie Süßigkeiten auf seiner Zunge dahin schmelzen und hat sich mit den Begriffen vergnügt, die den Kinder zu seiner geliebten Rostkutsche einfielen, nämlich Schrott-Auto - Karre, angeknabberte Kiste, altes Auto, Rosthaufen.
Wir finden: Schön wäre es, wenn nicht nur das alte Auto aus dem Märchenwald dastehen würde, sondern gleich der ganze Wald mit all seinen fabelhaften Bewohnern.
Und klar hat Munga Lust auf ein Foto mit seinen neuen Freunden!


Station: Pizzeria Olivio

Jetzt hat euer Freund Munga Hunger. Munga liebt Honig. Aber eine teuflisch gegrillte Peperoni und zart schmelzenden Käse findet er auch lecker. Munga liebt PIZZA - ihr auch? Wisst ihr, dass die Pizza aus Italien kommt? Und dass Pizza der Name für ein würzig belegtes Fladenbrot aus Hefeteig ist? Während eure Pizza im Backofen gebacken wird, gibt es eine schöne Aufgabe für euch.



Aufgabe: Welche Pizza mögt ihr am liebsten? Erzählt uns von eurer Lieblingspizza. Was muss alles drauf sein? Filmt euch dabei.

Ergebnis:

Was die Kinder gerne auf einer Pizza essen, erzählen sie in diesem Video.

https://www.youtube.com/watch?v=NmyAgv4eCpE


Station: Lemgo Grundschule

Applaus Applaus!
Eure erste Mission ist nun zu Ende. Wir hoffen, es hat euch Spaß gemacht.


Aufgabe: Was sagt man am letzten Schultag der Woche bei der Verabschiedung?

Ergebnis:

"Schönes Wochenende" fiel allen Kindern und Betreuer/-innen ein. Zwei Kinder hatten aber sofort auch noch einen anderen Gruß parat, nämlich "bis Montag".