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Der Zug fährt ab! - Erkundungen um den Görlitzer Bahnhof

Der Zug fährt ab! - Erkundungen um den Görlitzer Bahnhof

Geocaching-Ferienworkshop für Kinder der Rosa-Parks-Grundschule

Förderung der aktiven Auseinandersetzung der Kinder mit der Welt in der sie aufwachsen und zur Schule gehen durch Geocaching-Missionen im Görlitzer Park und Umgebung.

Adresse:Der Zug fährt ab! - Erkundungen um den Görlitzer Bahnhof
Görlitzer Straße 70
10997 Berlin
Baden-Württemberg
E-Mail:
Telefon:
Mobil:
Bündnisverantwortlicher:Dagmar Albrecht

Unsere Bündnispartner

Unsere Missionen

Mission: M1 Orte im Park

Was war denn früher einmal im Park? Erst war die Stadt Berlin noch klein und lag auf einer Insel in der Spree. Darum gab es viele Dörfer und Bauernhöfe. Mit der Zeit wurde die Stadtmauer immer wieder erweitert und Dörfer wurden ein Teil der Stadt. Da kommen die Namen wie Wilmersdorf, Rixdorf oder auch Spandauer Vorstadt her.
Auf der Fläche des heutigen Parks wurde vor 150 Jahren ein neuer Bahnhof gebaut. Das war die Idee des "Eisenbahnkönigs" Bethel Henry Strousberg. Eisenbahnen wurden immer wichtiger für Handel und Verkehr, darum ließ er die Berlin-Görlitz-Bahn bauen. Sie führte von Berlin aus in den Osten über Cottbus in die Stadt Görlitz. Die Namen der Straßen, die nach und nach um den Bahnhof angelegt wurden, erhielten meist die Namen der Städte, die an der Bahnlinie lagen. Nach dem Krieg gab es eine Mauer um die Stadt Berlin und die Bahnlinie wurde nicht mehr genutzt. In den 1960er Jahren wurde der Bahnhof gegen die Proteste der Anwohner abgerissen. Viele Jahre lag das Gelände brach, also ungenutzt. In den 1990er Jahren wurde schließlich ein schöner neuer Stadtteilpark geplant und gebaut. Das ist unser "Görli".
Ergebnis / Fazit:
Wir sind überrascht darüber, was wir heute alles in dem Park kennengelernt haben, den wir schon so lange kennen. Wir haben auf einer Strecke von 2.837m Schätze darin gecacht,. Das ehemalige Depot, die Schwarzlicht-Minigolf-Anlage, die Kuhle und natürlich den Wanderer, mit dem wir ein spannendes Videoexperiment durchgeführt haben. An verschiedenen Stellen haben wir versucht, uns vorzustellen, dass hier einmal viele Schienen nebeneinander verliefen und Lokomotiven mit vielen Wagons Personen und Güter zwischen Berlin und Görlitz hin- und her transportierten. Dass damals Sand, Steine, Gips und Beton die Gegend prägten, wo heute Bäume stehen, Hecken wachsen, Grünflächen zur Erhoplung einladen, finden wir schwer vorstellbar. Eine witzige Vorstellung ist auch, dass es damals viele Hotels hier gab, weil die Reisenden ja auch irgendwo schlafen mussten, wenn sie in der großen, fremden Stadt ankamen.
Wir freuen uns sehr darüber, dass die Kreuzberger sich vor knapp 40 Jahren dafür eingesetzt haben, diese Fläche in einen Park zu verwandeln.

Station: Spreewaldbad

Wo heute das Freizeitbad ist, war früher das Hauptgebäude des Görlitzer Bahnhofs. Leider wurde das schöne Gebäude 1962 gesprengt und abgerissen. Es hätte ein tolles Kulturhaus sein können. Als der Park entstand wurde an dieser Stelle das Hallenbad am Spreewaldplatz gebaut.
SPREEWALDPLATZ: Die Spree ist ein Fluss in Berlin und der Spreewald ist ein Naturgebiet im Süden von Berlin gelegen.

Aufgabe: Fotografiert das Bad von mehreren Seiten. Zeigt dabei das ganze Gebäude. Weil jedes Tablet nur ein Foto macht, sprecht euch bitte mit den anderen Gruppen ab, wer welche Seite fotografiert.

Ergebnis:

Wir finden, das ist irgendwie eine aufregende Vorstellung, dass das Spreewaldbad ehemals das Hauptgebäude vom Görlitzer Bahnhof war. Irgendwie als würde ein Spielplatz auf die Ruinen einer Kirche gebaut oder was fällt euch dazu ein?


Station: ehemaliges Bahnhofsdepot

Vom ehemaligen Bahnhof steht nur noch das Depotgebäude auf der linken Seite. Darin gibt es heute ein Schwarzlicht Minigolf, ein Café, das Café Edelweiß, dann ein Jugendhilfezentrum (vom Paul-Gerhardt Werk) und am Ende die Platte. Auf der Platte könnt ihr Geräte ausleihen - Tischtennis, Skatboards und mehr.

Aufgabe: Findet das Schwarzlicht Minigolf. Nehmt eine Postkarte mit und fragt, ob ihr ein Foto im Minigolf-Bereich machen dürft.

Ergebnis:

Als wir da ankamen war die Halle zu. Davon haben wir uns aber nicht abhalten lassen und deshalb haben wir mal geklopft. Eine Stimme sagte dann, dass wir von hinten kommen sollen. Ein Mann hat uns die Tür geöffnet und uns die Schwarzlicht-Minigolfanlage gezeigt. Dort haben wir dann ein Bild im Dunkeln gemacht mit ein bisschen buntem Neonlicht.


Station: Wanderer 1

Direkt an der Kuhle findet ihr das große M, jedenfalls nennen es die meisten so. Das M ist eigentlich ein Wanderer. Es ist ein Kunstwerk und der Künstler Rüdiger Preisler gestaltete die Skulptur und nannte sie "Schreitender Mensch". Die Skulptur stellt die Beine und die Hüfte eines gehenden Menschen dar.

Aufgabe: Aus welchem Material ist das Kunstwerk gemacht?

Ergebnis:

Wir haben herausgefunden, dass dieses Kunstwerk im Park aus Stahl oder Eisen gemacht ist. Womöglich hat der Künstler die Eisenbahnschienen des ehemaligen Bahnhofsgeländes dafür verwendet. Dann haben wir uns auch gefragt, was es darstellt und finden, dass es wie ein M aussieht. Da kamen wir dann auf die Idee, dass M für Mensch stehen soll.


Station: Fußgängertunnel

Warum gibt es die Kuhle im Park? Früher führte durch den Park ein Fußgängertunnel von der Görlitzer Straße zur Wiener Straße. Viele hatten Angst den Tunnel zu benutzen, weil er düster und schmutzig war. Daher der Spitzname „Die Harnröhre“. Als der Park neu geplant wurde, wurde der Tunnel abgerissen und jetzt gibt es unsere tolle Kuhle hier.

Aufgabe: Es gibt noch Erinnerungen an den Tunnel. Wo ist das? Finde sie. Mache eins oder mehrere Fotos.

Ergebnis:

Die Kuhle ist heute ein sehr beliebter Ort. Im Winter können wir hier Schlitten fahren und im Sommer auf der Wiese liegen, die es damals noch nicht gab, weil hier ja jede Menge Schienen verlegt waren. Das können wir uns echt nicht vorstellen, dass es hier mal anders ausgesehen haben soll. Dass es diese hübsche Berg- und Talbahn nicht gegeben haben soll, über die wir so gerne mit dem Fahrrad rasen. Aber richtig unheimlich wird es einem, wenn die Leute von damals erzählen, dunkel war der Tunnel und gestunken habe es darin. Trotzdem haben ihn die Menschen benutzt, um schnell von der Görlitzer in die Wiener Strasse zu gelangen. Genau so wie wir heute durch den Park zur Schule laufen.


Station: Wanderer 2

Läufst du am Rande der Kuhle entlang und schaust auf den Wanderer, soll eine Bewegung wie laufen zu sehen sein. Wandert er wirklich?

Aufgabe: Überprüfe es. Mache ein Video davon.

Ergebnis:

Zuerst haben wir uns überlegt, wie wir das hinbekommen, dass der Wanderer so aussieht als würde er wirklich laufen. Und dann haben wir das gefilmt. Und wir finden, wir haben es geschafft. Wenn man lange genug wartet, sieht es so aus, als würde er laufen. Darauf folgt: wenn wir also schneller gehen, dann läuft er bestimmt wirklich.
Aber wir haben auch gehört, dass wir auf jeden Fall in die andere Richtung hätten gehen müssen. Naja, was nun wirklich stimmt und wie wir es am besten hätten machen sollen, wissen wir nach dem Experiment immer noch nicht. Schaut euch an, wie wir es gemacht haben. Unten geht´s per Links zu den beiden Videos, die wir uploaden konnten. Unseren dritten Beitrag dazu haben wir zwischenzeitlich leider irgendwo im Datenstream auf der Strecke gelassen. Das ist schade, da wir ihn eigentlich am besten von allen fanden.

https://youtu.be/R_b0-H11QTI

https://www.youtube.com/watch?v=qSbybzSaFqc


Station: Pamukale

Im Park hinter dem Schwimmbad findet Ihr Terrassen, die an ein Amphitheater erinnern. Als der Park neu war gab es hier den Pamukkale-Brunnen. Leider war der Stein schlecht ausgesucht und zerbröselte im frostigen Berliner Winter. Da musste er neugestaltet werden. Das PAMUKKALE ist eine natürliche Kalksteinterrasse in der Türkei und der Name heißt übersetzt "Baumwoll-Burg oder Watteburg".

Aufgabe: Finde die Kronkorken-Mosaike.

Ergebnis:

Bei dieser Terassen-Anlage fanden wir alle, es ist wunderschön. Und den Beschreibungen zu Folge ist das echte Pamukale in der Türkei wirklich wunderschön. Wir haben uns mal überlegt, warum es das Pamukale hier im Park in Berlin gibt. Den Anwohner/-innen, die aus der türkischen Kultur stammen, muss es sehr am Herzen gelegen haben, dass es eine Sehenswürdigkeit gibt, die an die Türkei erinnert. Wir haben uns dann auch mal vorgestellt, wenn wir nun in die Türkei ziehen würden, was wir in Berlin fotografieren würden, um den Türkinnen und Türken etwas Tolles aus Berlin zu zeigen. Einige sagten Brandenburger Tor, andere Fernsehturm.


Mission: M2 Luisenstädtische Vorstadt

Stellt Euch vor wie es früher war. Das ist noch gar nicht so lange her, dass es Kreuzberg noch gar nicht gab? Hier waren Wiesen und Felder. Heute stehen überall große Wohnhäuser, in denen um 1900 viel mehr Menschen lebten als heute. Manchmal wohnten 10-12 Personen, in einer sogenannten "Küche-Stube"-Einzimmerwohnung. Reichere Leute hatten drei-vier Zimmerwohnungen und für das Dienstmädchen eine "Mädchenkammer", die ganz klein war und nur ein Bett hineinpasste.
Jetzt sind die Straßen asphaltiert und es rollen Autos, Lastwägen, Motor- und Fahrräder durch den Kiez. Das beliebtes öffentliche Transportmittel ist die U-Bahn. Wir alle benutzen es ganz selbstverständlich. So war es aber nicht immer. Früher hieß diese Gegend "Luisenstädtische Vorstadt". Der heutige Wrangelkiez lag damals vor der Berliner Stadtmauer. Die U-Bahnstation Schlesisches Tor ist nach dem ehemaligen Stadttor benannt. Weiter unten ändert sich der Straßenname der Schlesischen Straße und heißt "Vor dem Schlesischen Tor". Das erinnert an die Luisenstädtische Zeit.
Ergebnis / Fazit:
Wir hatten heute das Gefühl, dass wir viel viel weiter gelaufen sind als gestern. Aber nachher waren die zurückgelegten Meter doch nur halb so viele. Vielleicht lag´s daran, dass es so heiß war. Vielleicht aber auch daran, dass wir so vieles gelernt haben, wie zum Beispiel, dass es Kreuzberg noch nicht immer gibt. Aber Luisenstädtische Vorstadt zu sagen, muss man erst mal üben. Und dann haben wir gestaunt was es hier so alles gibt. Mitten auf dem Gehweg einen exquisiten Minispielplatz, komische Zeichen an Brücken und natürlich keinen Wetterhahn auf dem Schlesischen Tor. Auch drumherum gibt es vieles zu sehen, was von früher berichtet. Von Mühlen, Gerbereien und Schmieden, die es hier mal gab. Oder auch, dass wir in der Nachbarschaft des spannendsten Kunstwerks Berlins leben, der Molecül-Mann, der im Wasser der Spree die Augen so vieler Menschen auf sich zieht. Das haben wir von der alten Brücke gesehen, die so weltberühmt ist und die bewegte Geschichte der Gegend miterlebt hat: vom Zollamt zum Fußgängerweg von Ost nach West und nun endlich eine freie Verkehrsader in den Nordosten sein darf, der Oberbaumbrücke. Ganz toll war es auch, mal zu vergleichen was alt und was neu ist - und dabei zu sehen wie unterschiedlich man das in einer Gruppe von Menschen sehen kann, besonders wenn mehrere Generationen darin vertreten sind.

Station: Baum mit Bank am Joliba

Habt ihr Lust bekommen, in die Zeit um 1900 zu reisen, als hier gegenüber noch der Bahnhof war, den die Dampflokomotiven schnaufend und mit viel Rauch nach Osten verließen. Wir spielen Szenen am Bahnhof. Wer wollt ihr sein? Der Schaffner mit der Kelle, ein Schuljunge, das Blumenmädchen, die feine Dame, der Gauner oder der Gendarm. Geht rein ins Joliba und zieht eure Kostüme an. Entdeckt die Luisenstädtische Vorstadt aus der Sicht von Menschen von damals. Heute sind das der Wrangelkiez oder der Reichenbergerkiez, im SO36.

Aufgabe: Dreht am Baum vor dem Joliba einen Film, in dem ihr sagt, wen ihr darstellt und wie ihr damals gelebt habt.

Ergebnis:

Am längsten haben wir uns an der ersten Station aufgehalten. Vor dem Joliba steht ein alter Baum unter dem es erst seit neustem eine Fußgängerbank gibt. Das war unser Drehort. Wir haben uns als feine Damen, Blumenmädchen und Schutzmann verkleidet und gespielt, wir lebten in der Luisenstädtischen Vorstadt. Schaut euch an, was dabei herausgekommen ist.

Hier geht es zu unserem Film: https://www.youtube.com/watch?v=VTP0H9GAbrg


Station: Kugel, Scheibe und Grashalm

Wenn ihr mit dem Rücken zum Joliba steht, wendet ihr Euch nach links und geht zwei Straßen weiter. Ihr biegt in die Sorauer Str. ein und dort findet sich ein Schatz auf der Straße. Kugel, Halm und Scheibe.

Aufgabe: Was kann der Schatz? Findet es heraus und filmt euch dabei.

Ergebnis:

Das ist der Min-Spielplatz, den wir heute erst gefunden haben, obwohl wir schon oft hier entlang gekommen sind. Komisch eigentlich, wie konnten wir das übersehen oder laufen wir etwa stets auf der anderen Straßenseite? So einfache Geräte wie Kugel, Scheibe und Grashalm können sich erstens selbst schön im Sonnenlicht bewegen und zweitens können auch wir uns auf ihnen bewegen. Auch dazu gibt es einen kleinen zusammengstellten Film.

Guckt mal rein: https://www.youtube.com/watch?v=3iNcelxzPvg


Station: Graffiti: Der Mensch mit den ausgebeulten Taschen

Die Luisenstädtische Vorstadt endete am Schlesischen Tor. In früheren Zeiten gab es hier noch keine Häuser, dafür aber viele Gärten mit Obstbäumen und Mühlen. So heißt die Straße auf der anderen Seite der Oberbaumbrücke Mühlenstraße. Mühlen waren sehr wichtig. Denn ihre Mahlwerke wurden mit Wind- oder Wasserkraft angetrieben und so konnten sie viel Mehl bereitstellen. Was machen wir denn aus Mehl?

Aufgabe: Sucht das Kunstwerk in der Oppelner Straße und fotografiert es. Das Graffiti wurde von zwei berühmten brasilianischen Zwillingsbrüdern Os Gemeos gemacht und steht in der Nähe einer Bäckerei.

Ergebnis:

Früher konnte man das Graffiti viel besser sehen. Doch jetzt seit der Supermarkt da geöffnet hat, verdeckt er das Bild der brasilianischen Künstler an vielen Stellen, von denen man es früher so gut betrachten konnte. Wir wüssten eigentlich gerne, wie die brasilianischen Künstler auf die Idee kamen, in der ehemaligen Luisenstädtiuschen Vorstadt ein Bild zu malen? Dann wüssten wir auch noch gerne, warum sie hier in unserem Kiez einen Menschen mit ausgebeulten Taschen gemalt haben. Aber ganz eigentlich wüssten wir auch mal gerne, wie Zwillinge gemeinsam zu Künstlern werden.


Station: Die erste U-bahnlinie - die U1

1901 wurde dieser schöne U-Bahn Bahnhof am Schlesischen Tor fertiggestellt. Die U1 war eine der ersten Linien der Berliner Hoch- und Untergrundbahn, geplant und gebaut von Siemens & Halske. Unten in der großen Halle waren damals ein Café und andere Geschäfte. Hier heißt sie Hochbahn, weil sie sechs Meter über dem Erdboden fährt.

Aufgabe: Was befindet sich auf dem Zwiebelturm des U-Bahnhofs am Schlesischen Tor?

Ergebnis:

Eine Wetterfahne (mit den Buchstaben S+H)

Hätten wir die Mission heue nicht gemacht, wer weiß wann wir gesehen hätten, dass KEIN Wetterhahn auf dem Schlesischen Tor vom Wind hin und her bewegt wird. Anscheined haben sich die Erbauer der ersten U-Bahnlinie Berlins ein eigenes Denkmal errichtet. Wir finden das nun lustig, weil es von niemanden richtig wahrgenommen wird, da es so weit oben ist und man richtig hingucken muss, bis man es sieht.


Station: Tic-tac-toe

Die Oberbaumbrücke ist zu einem neuen Wahrzeichen für Berlin geworden. Die erste Brücke an dieser Stelle war ein Teil der Stadtmauer von Berlin. Hier wurden Zölle von den Händlern verlangt. Nachts wurde die Holzbrücke mit einem mit Nägeln gespickten großen Baumstamm verschlossen, dem Oberbaum. Einen Unterbaum gab es im Westen der Stadt. Die heutige Oberbaumbrücke wurde beim Ausbau der U-Bahn um 1900 errichtet. Während der Trennung der Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg, war die Brücke für den U-Bahnverkehr gesperrt. Es war sehr aufregend als die erste gelbe U-Bahn wieder über die Brücke fuhr.

Aufgabe: Findet das Tic Tac Toe - Spiel / Stein, Papier, Schere an der Brücke, ein Kunstwerk von Torsten Goldberg.

Ergebnis:

Ja wir haben es gefunden. Und wir haben auch den "Käsemann" gesehen, weiter hinten Richtung Treptow auf der Spree.

Am Tag ist das Tic-Tac-Toe gar nicht so leicht zu entdecken aber in der Nacht fallen die Handzeichen bestimmt viel besser auf, wenn sie in der Dunkelheit farbig leuchten. Die Oberbaumbrücke ist wirklich sehr schön, sie hat so hübsche Türme und mit der gezackten Mauer sieht sie aus wie eine Burg. Ob es in der Luisenstädtischen Vorstadt auch noch echte Ritter gab?


Station: Wandbilder, Molecule-Man & Co.

Wenn die U-Bahn auf die Oberbaumbrücke fährt und Du aus dem Fenster schaust. Was kannst du alles sehen?

Aufgabe: Finde drei Dinge.

Ergebnis:

Hier liefern wir den Beweis. Die Gegend um den ehemaligen Görlitzer Bahnhof bietet sehr viele Gründe dafür mal mit der U-1 vom Schlesischen Tor zur Warschauer Strasse zu fahren. Man sieht alles, was die Antworten des Mehrfachselsktionsfeldes genannt haben, nämlich Wandbilder an der Falckensteinstraße, von der Brücke aus wirft man Richtung Treptow einen Blick auf den Molecule-Man von Jonathan Borofsky (1999). Blickt man in die entgegengesetzte Rcihtung, sieht man das Rote Rathaus. Noch mal den Kopf zurückdrehen, erkennt man den Schwimmenden Pool auf der Spree, das Badeschiff. Und am Friedrichshainer Ufer der Spree sieht man das Gebäude vom Universal-Musikverlag einerseits und auf der anderen Seite die East Side Galerie.
Ja und damals, als der Bahnhof noch betrieben wurde, war hier ja auch schon einiges los. Hotels, Restaurants, zwischenzeitlich galt die Schlesische Straße sogar als ein richtiger Boulevard.


Station: Eisdiele beim Joliba

Einwanderung im Wrangelkiez. Wo ein Bahnhof ist, da gibt es auch viele Neuankömmlinge. So gab es hier im Kiez viele Hotels und Geschäfte rund um den Görlitzer Bahnhof. Die Bahn brachte um 1900 viele Menschen aus Polen nach Berlin, die sich oft gleich hier im Kiez niederließen. Später kamen viele Menschen aus der Türkei in den Bezirk, weil hier die Mieten billig waren. Und dann kamen viele Studenten und Künstler dazu. So wurde unser Kiez ein sehr bunter und kreativer Ort. Heute verändert sich wieder Vieles. Was seht ihr neues im Kiez?

Aufgabe: Kauft ein Eis und dann nennt Neues und Altes in Eurem Kiez.

Ergebnis:

Der Weg zu dieser Station war über 700 Meter lang. Und den kühlen leckeren Schatz, den wir in der Eisdiele fanden, haben wir nach unserer Anstrengung auch sehr genossen. Danach hatten wir auch noch mal richtig Lust darauf die Aufgabe zu lösen. Wie witzig, dass wir den Görlitzer Park alt finden während andere ihn als neu bezeichnen. Aber dass "Kokoma" neu ist, weiß sogar unsere jüngste Teilnehmerin, denn die Eisdiele gibt es erst seit einem Jahr hier neben dem Joliba Verein in der Görlitzer Strasse. Während wir unsere Tonaufnahmen erarbeitet haben, versuchten wir uns auch vorzustellen, wie es damals in der Bahnhofsgegend wohl gerochen haben mag. Der Kohlendampf der Eisenbahnen muss die Gegend bestimmt ganz schön beeinträchtigt haben. Und wahrscheinlich war die Kleidung der Menschen leicht angegraut vom Kohlestaub.


Station: letzter Cash

Wir haben diesen Cash nur eingerichtet, um sicher zu gehen, dass wir die Ergebnisse der Station "Eisdiele am Joliba" nicht verlieren. Ihr wisst ja, wir sind neugierig, schreibt ein paar Wörter zu dem was ihr heute erlebt habt für uns auf. Wir bedanken uns dafür auch herzlichst bei euch.

Aufgabe: Was hat euch heute gut/am besten gefallen?

Ergebnis:

Verkleiden und die Luisenstaedtische Vorstadt kennen lernen Martha Eis essen war super toll und den kleinen Finger am Baum vorm Joliba drehen und da wo wir Kokoma gerufen haben Marina
Tic tac toe finden und Filme drehen Lamin und dass die Türen der Restaurants in der ehemaligen Lusienstädtischen Vorstadt offen stehen Tebily

Über eure bunten Antworten haben wir uns sehr gefreut.


Mission: M3 Straßenbingo

Vielleicht habt ihr schon bemerkt, das in einer Stadt die Straßen häufig nach Themen benannt werden. So gibt es in Berlin ein Blumenviertel und ein Planetenviertel. Wie Ihr schon erfahren habt, wurden die meisten Straßen in unserem Kiez nach Orten benannt, die an der Bahnstrecke nach Görlitz liegen. Das heißt sie liegen östlich von hier. So gibt es die Städte Lübben, Sorau, Forst und Liegnitz. Manche Straßen wurden aber auch nach Regionen wie dem Spreewald oder der Lausitz benannt. Wiederum andere nach Personen, die etwas für Berlin geleistet haben, wie der Stadtrat Herr Heckmann. Wir werden in dieser Mission ein Straßenbingo spielen. Wir werden herausfinden welche Straßen nach Städten, Regionen und welche nach Personen benannt sind. Und dabei machen wir Entdeckungen in unserem Kiez. Los geht’s!
Ergebnis / Fazit:
Heute haben wir auf unserer Tour ein Straßenbingo gespielt. Wir waren auf der anderen Seite des Görlitzer Parks unterwegs, im Reichenberger Kiez. Da gibt es das Jugendhaus Chip, in dem man Breakdance lernen und mit Bands zusammen spielen kann. Ein Stückchen weiter steht in einem Hinterhof eine große Kastanie, die man umarmen darf. Das fühlt sich gut an. Und natürlich gilt es in der Reichenberger Straße auch die Grundschule zu beachten, die von einigen Kindern des Projektes besucht wird. Aber schaut mal selbst auf unsere Ergebnisse. Es gibt sogar einen kleinen Film beim Raumschiff-Transporter-XXL. Wir haben dabei verstanden, dass viele der Straßen in diesem Kiez nach Orten benannt sind, die an der ehemaligen Bahnstrecke nach Görlitz liegen. Einige dieser Städte tragen nun sogar polnische Namen. Lausitz hat eine lustige Bedeutung, nämlich sumpfige, feuchte Wiese. Warum heute einige Städte polnisch sind, die früher deutsch waren, müssen wir auch mal noch in Erfahrung bringen.

Station: Jugendhaus Chip

Wir sind gerade durch die Lausitzer Straße gelaufen. Die Lausitz, in polnischer Sprache Łużyce. Das Wort bedeutet sumpfige, feuchte Wiese. Die Lausitz ist eine Naturregion zu der auch der Spreewald gehört und dort ist es so feucht, dass die Menschen mit langen Kähnen und einer langen Stange am Besten vorankommen.
An dieser Station findet ihr das Jugendhaus CHIP. Das Haus fällt einem nicht gleich auf, aber es ist größer als ihr denkt. Es hat einen großen Raum für Veranstaltungen und kleinere für Workshops und Gruppen. Es gibt zum Bespiel Musik- und Tanzgruppen.

Aufgabe: Geht in das Jugendhaus und schaut mal wie es dort aussieht. Findet den Programmflyer und befragt eine Person, die ihr dort trefft, was sie am CHIP Jugendhaus besonders mag. Nehmt das mit dem Tablet auf.

Ergebnis:

Sehr sehr coole Graffitis gibt es in der Umgebung des Jugendhauses Chip in der Reichenberger Straße.
Wir haben ein kleines Video gedreht in dem ihr etwas über die Einrichtung erfahren könnt.

Folgt unserem Link:https://www.youtube.com/watch?v=g6ZkCeuUrrQ


Station: Rosa Parks, wer ist das?

Wir sind in der Reichenberger Straße, benannt nach einer wunderschönen alten Stadt in der berühmten Region Böhmen. Sie liegt jetzt in dem Land Tschechien und heißt jetzt Liberec. Dort wird schönes Glas hergestellt.
Wir stehen vor der Rosa -Parks-Grundschule. Das Symbol der Schule ist ein Bus und eine ältere Dame mit hochgesteckten Haaren, einem Mantel und einer Handtasche, die sie mit beiden Händen fest umklammert. Die Dame muss wohl wichtig sein, dass eine Schule nach ihr benannt wird.

Aufgabe: Lasst euch von den Schülerinnen und Schülern der Rosa Parks Schule erklären was sie gemacht hat.

Ergebnis:

Die Schülerinnen der Rosa-Parks-Grundschule haben uns erzählt, was sie über die Namensgeberin ihrer Schule wissen. Es gibt dazu zwei Hör-Beiträge von uns, hört sie euch an.

https://www.youtube.com/watch?v=9BX8GPya4gs
https://www.youtube.com/watch?v=g6ZkCeuUrrQ

Wir haben zum Auftakt des Projektes im Garten der Schule dieses lustige Bild gemacht, in dem irgendwie nicht alles am richtigen Ort ist.


Station: Finde die Kastanie

Gleich die nächste Ecke ist die Forster Straße. Forst ist eine Stadt an der Grenze zu Polen. Sie liegt in der Lausitz, dort gibt es die Sorben. Sorben sind ein Volk, das schon ganz lange hier lebt. Sie haben immer noch ihre eigene Sprache und Bräuche. Die Stadt Forst heißt auf Sorbisch Barsc.
Wir stehen hier im Hof vor der Kita Kastanie. Hier findet ihr einen ganz alten Kastanienbaum. Jeden Herbst sammeln die Kinder die glänzenden Kastanien und basteln damit Kastanien-Menschen und –Tiere.

Aufgabe: Wie viele Kinder braucht man um die Kastanie zu umarmen? Filmt euch dabei wie ihr das ausprobiert.

Ergebnis:

Die Kastanie ist echt ziemlich mächtig. Die 4 Mädchen mussten sich an den Händen fassen, um die Umarmung der Kastanie hinzubekommen. Dabei wurden sie von einem Tablet umkreist.

Betrachtet euch doch unseren Film unter diesem Link: https://www.youtube.com/watch?v=GehNGnsyiqo


Station: Naturspielplatz Pauli

Wir gehen die Liegnitzer Str. entlang. Liegnitz ist eine Stadt, die heute in Polen liegt und Legnica heißt. Um 1240 wurde das Ritterheer von Heinrich dem II. von Polen durch die Tataren, auch ‚Goldene Horde’ genannt, besiegt.
Jetzt sind wir am Naturspielplatz Pauli. Dort gibt es ganz viel zu entdecken. Gartenecken, Wasserspiele, Hügel und Baumstämme zum Klettern.

Aufgabe: Auf dem Pauli gibt es ein Tier aus Stein mit einer glänzenden Haut aus glasierten Kacheln. Was für ein Tier ist das und was kann diese Skulptur?

Ergebnis:

Eine Schlange mit bunten glasierten Kacheln. Die Schlange kann Wasser spucken.

Wie ihr seht, ist auch auf dem Öko-Spielplatz wieder mal ein Bild entstanden, in dem wieder mal nicht alles wirklich richtig ist. Zu sehen sind ein paar oder vielmehr ein bisschen was von ein Paar von uns mit der Schlange


Station: Ratibor

Die Ratibor Straße ist nach der Stadt Ratibor in Oberschlesien benannt. Jetzt liegt sie in Polen und in einem Naturschutzgebiet.
In der Ratibor Straße gibt es eine schöne alte Villa. Sie gehört der Kinderstiftung. Hier gibt es ökologischen Unterricht für Kinder und andere tolle Veranstaltungen.

Aufgabe: Macht ein Foto von der Schiftsanlegestelle bei der Villa.
Oder von dem Haus.

Ergebnis:

Die Villa ist wirklich sehr schön und liegt toll im Grünen. Wir fanden den Namen der Straße witzig. Wir haben ein Foto vom Eingang zu dem beliebten Jockels Biergarten an der Ratiborstraße gemacht. Dies ist direkt in der Nachbarschaft der Kinder-Stiftung und zeigt mal wieder, wie viele Orte es in unserem Viertel gibt, die man kennen lernen kann. Rückseitig gibt es auch einen Eingang in den Biergarten. Dorthin gelangt man über einen Spazierweg, der am Landwehrkanal entlang führt.


Station: Raumschiff Transporter

Glogau ist eine Stadt in Polen und heißt Głogów. In Glogau wird das Metall Kupfer hergestellt.
An dieser Ecke findet ihr den Raumschiff-Transporter XL-Turbo. Getarnt als ganz gewöhnliche Toilette. Wie wäre es, wenn wir damit in das Jahr 1900 zurückreisen könnten.

Aufgabe: Denkt Euch eine Geschichte aus und macht einen Film.

Ergebnis:

Astronauten in der Raumstation

Hier haben wir eine kleine Geschichte gefilmt und hatten ganz schön viel Spaß dabei.
Schaut euch mal an, was mit den Mädchen aus der Görlitzer Strasse passiert, als sie eine Reise in die Zeit der Luisenstädtischen Vorstadt antreten.
Hier ist der Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=C1jlF-PlmYw


Station: Finde den Bären

Wien ist die sehenswerte Hauptstadt von Österreich. Dort gibt es viele berühmte Cafés mit ebenso berühmten Kuchen und Süßspeisen, wie dem köstlichen Kaiserschmarren.

Aufgabe: Findet den Bären und macht ein Foto von ihn.

Ergebnis:

Bär in der Luuuuuffffffttttttttt. Ein richtig tolles Motiv. Nur hat es mit der Bedeutung des Straßennamens Forsterstraße Ecke Wienerstraße nichts zu tun. Offenbar war ihm oder ihr das nicht so wichtig, sich mit dem Kunstwerk darauf zu beziehen.


Mission: M4 Der Zug fährt ab

Heute nehmen wir unseren Pappzug und fahren damit um den Park. Auf dieser Seite des Parks befinden sich die Spree und der Anfang des Kanals, direkt an der Grenze zu Treptow. Mal schauen, was wir alles auf unserer Fahrt entdecken. .
Ergebnis / Fazit:
Erneut haben wir uns auf eine richtige Zeitreise begeben. Auf der Lohmühleninsel erfuhren wir etwas über die Gerberei, einen Wirtschaftszweig, der vor über 250 Jahren, im 18. Jahrhundert wichtig war und der vielen Familien Lebensunterhalt bot. Dann lernten wir eine regelrechte Hymne auf Berlin kennen. Mit Badehose, Picknickkorb und Kind und Kegel zum Wannsee zu fahren, wurde in der Nachkriegszeit mit einem Schlager legendär. Was für eine Stimmungskanone das Lied ist, dokumentiert unsere Rutschpartie beim Spielplatz an der alten Bahngleisbrücke. Der historische Bogen schließt sich im Görlitzer Park, der zu Anfang der 1990er eröffnet wurde, als das ehemalige Bahnhofsgelände, das sogar den 2. Weltkrieg überlebt hatte um dann in den 60er Jahren gesprengt und abgerissen zu werden, seine neue Bestimmung fand. Seit der Wende steht das Gelände endlich wieder dem Nutzen der Allgemeinheit zur Verfügung.
Am Nachmittag haben wir einen kleinen Trickfilm mit einem abfahrenden Zug gemacht. Die Musik zu unserem Film heißt "Levitation" und stammt von Leon Henges Santos. Folgt diesem Link zum Trickfilm https://www.youtube.com/watch?v=4ZljuMnt4pQ

Station: Ernst-Heilmann-Steg

Das Studentenbad (bestand über 100 Jahre bis 1956.)
Der Juli brachte eine große Sommerhitze und endlich die Schulferien. Wir Kinder konnten ins Freibad gehen. Direkt an unserem Haus floss der Berliner Landwehrkanal vorbei. An der nächsten Brücke über den Kanal (Panierbrücke) kam man zur Glogauer und Ratibor Straße. Dort gab es das Studentenbad oder kurz 'Stute' genannt. Für 10 Pfennig konnte man hier von morgens bis abends auf der Wiese liegen oder im Landwehrkanal baden.
(Foto anschauen)

Aufgabe: Macht ein interessantes Foto auf der 'blauen Brücke'

Ergebnis:

Die Brücke hat eine lustige Form. Sie ist nach oben gewölbt. Wenn man ganz klein ist, kann man deshalb nicht auf die andere Seite der Brücke schauen. Und sie erinnert ein bisschen an ein Boot, denn sie hat Bullaugen-Löcher durch die man einen abgerundeten Blick auf den Landwehrkanal oder in die andere Richtung auf die Schlesischestraße hat, die dann in die Straße "Vor dem Schleischen Tor" übergeht. Weil die rohrartigen Geländer der Brücke blau sind, nennen wir sie auch blaue Brücke. Und das Tolle ist, wenn man ordentlich darauf hüpft, schwingt sie ein bisschen.


Station: Spielplatz auf der Schleuseninsel

Die Schleuseninsel entstand als der Landwehrkanal gebaut wurde. Er wurde erbaut um das Bauland in Kreuzberg zu entwässern, weil Berlin ja sehr sumpfig ist. Außerdem sollte das Hochwasser der Spree aufgenommen werden. Die Schleuseninsel heißt auch Lohmühleninsel. Hier standen drei Lohmühlen, die Baumrinden verarbeiteten um Gerbsäure für die Lederbearbeitung zu gewinnen. Jetzt gibt es hier einen tollen Park mit dem Lohmühlen-Spielplatz.

Aufgabe: Filmt euch dabei solange beim Fliegen bis ihr es schafft, euch mit der Kamera zu verfolgen. (Kameraschwenk)

Ergebnis:

Das ist ja ein toller Spielplatz und jetzt weiß ich endlich, warum er Lohmühle heißt! Lohe ist ein Mittel für die Ledergerbung. Rohe Tierhäute werden in einer Gerberei mit Gerbstoffen behandelt. Dabei - wird das Hautgefüge stabilisiert und so entsteht Leder aus demdann Schuhe, Hüte, Koffer und sonstiges hergestellt wird. Das Gerben ist eine der ältesten kulturellen Errungenschaften der Menschheit.

Wie oft wir hier schon auf dem tollen Spinnennetz geklettert sind oder kamen, um mit dem Seilzug durch die Luft zu fliegen, können wir gar nicht mehr zählen. Und jetzt haben wir erfahren, dass hier früher Gerbereien betrieben wurden. Wir wussten gar nicht, dass es bis zu zwei Jahren dauerte, bis das Leder fertig war. Und außerdem haben wir erfahren, dass beim Gerben viele unangenehmen Gerüche entstehen, so dass wir uns jetzt vorstellen, dass die Luft damals eher nicht so angenehm roch. Wenn das heute noch so wäre, würden unsere Eltern sicherlich gemeinsam mit uns auf die Barrikden gehen, um das zu verändern. Ob es früher wohl auch schon Initiativen gab, die dagegen etwas unternommen haben?

Wir haben ein schönes Video vom Fliegen gemacht. Schaut mal rein unter https://www.youtube.com/watch?v=qs_EIoh1PQ0


Station: Alte Bahngleisbrücke

Die namenlose ehemalige Eisenbahnbrücke führt über das Görlitzer Ufer und den Landwehrkanal. Die langgestreckte Stahlkonstruktion verbindet heute als Fuß- und Radweg den Görlitzer Park mit einem grünen Wanderweg, der hier angelegt wurde. Bis 1951 diente die vor dem ehemaligen Görlitzer Bahnhof gelegene Brücke der Berlin-Görlitzer Eisenbahn. Bis 1985 wurde sie von Güterzügen befahren.

Aufgabe: Kennt ihr ein Berliner Lied, dann singt es, während ihr auf der großen Rutsche rutscht. Zum Beispiel: Das ist die Berliner Luft! oder Pack die Badehose ein!

Ergebnis:

Schön
Genau! Dieser Ort im Görlitzer Park ist special. Die Rutsche ist so breit, dass viele Kinder nebeneinander rutschen können. Und die Rutsche hat auch mehrere Wellen. Wenn man darüber rutscht muss man immer schreien. Wir hatten hier richtig viel Spaß beim rutschen und singen. Und ab nun ist das lustige Lied, "Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein und dann geht´s hinaus zum Wannsee" für uns auf immer mit der Rutsche im Görli verknüpft.
Oben vor der alten Bahngleisbrücke steht bei gutem Wetter oft ein mobiler Imbisstand. Dort bekommt man Haloumi- und Falafel-Dürüm. Auf Wunsch bereitet der Verkäufer auch Kaffee mit Kardamon zu. In der Nähe des Standes riecht es jedenfalls immer verführerisch gut nach orientalischen Gewürzen.
"Pack die Badehose ein" ist übrigens ein Schlager, der in der Nachkriegszeit von Gerhard Froboess für die Schöneberger Chorknaben geschrieben wurde, die das Lied aber abgelehnt hatten. Gerhards Tochter, Cornelia Froboess, hingegen wurde durch die Aufführung des Liedes zum berühmten Kinderstar .

Schaut euch mal unsere Version des Schlagers in action an. https://www.youtube.com/watch?v=SLImbnQUNOc


Station: Gemeinschaftsgarten im Görli

Nach dem Krieg gab es auf dem Gelände riesige Kohleberge, die zu Versorgung mit Heizmaterial dienten. Und es gab eine riesige Schrottpresse, die viel Schmutz und Lärm verursachte. Über lange Zeit wünschten sich die Bewohner im Kiez einen Stadtpark. Nach dem Mauerfall von 1989 war es endlich soweit. Der Görlitzer Park entstand. Weil die Bewohner gerne gemeinsam im Park etwas tun wollten, wurde der Gemeinschaftsgarten eingerichtet.

Aufgabe: Findet den weißen Container mit den vielen bunten Zeichen darauf.

Ergebnis:

In dieser Hütte werden Geräte aufbewahrt mit denen die Anwohner/-innen den Gemeinschaftsgarten pflegen können. Für uns ist sie auch ein tolles Hinderniss in unseren Spielen, wir verstecken uns dahinter, spielen fangen drumherum, werfen Bälle darüber. Die Bäume im Garten sind hübsch angelegt, mit Holzrahmen drumherum. Der Garten ist noch ziemlich neu, deshalb müssen die Bäume auch noch viele Jahre wachsen bis sie richtig groß sind.


Station: Bach und Teich

Der Brunnen ist ein Wasserspiel. Von hier fließt das Wasser einen Bach entlang, der ganz natürlich wirkt. Der künstliche Wasserlauf ist wild-romantisch und führt unter einem Steg hindurch. Dann mündet er in einen Teich, der leider schon sehr zugewachsen ist. Die Hunde nutzen ihn im Sommer zur Abkühlung.
Gestern haben wir Boote gebaut, die lassen wir nun den Bach entlang fahren. Filmt die Boote auf dem Bach.

Aufgabe: Filmt die Boote auf dem Bach.

Ergebnis:

Nicht aufm Bach aber beim Brunnen.

Auf diese Station haben wir uns gefreut seit wir die Boote gebastelt haben, die wir über die "reissenden Stromschnellen" bis in den Hundeteich fahren lassen wollten. Aber als wir ankamen, war der Bach versiegt. Nur ein trockenes Flußbett war zu bewundern. Deshalb sind wir zum Brunnen gegangen, der den Weg von der Falckensteinststrasse im Wrangelkiez hinüber in die Glogauerstraße im Reichenbergerkiez durch den Park so spannend macht. Mit dem Fahrrad muss man rechts oder links dran vorbei fahren. Und da dort immer viele Leute unterwegs sind, muss jede/r dabei gut aufpassen und es kommt immer wieder zu lustigen Beinah-Zusammenstößen.
Der Wasserstand im Brunnen war ok und wir haben viel Spaß dabei gehabt unsere Boote schwimmen zu lassen und dabei auch im Brunnen zu baden. Schaut euch das Video dazu an unter

https://www.youtube.com/watch?v=52GF5M7uB5w


Station: Kinderbauernhof

Der Kinderbauernhof wurde gegründet, damit die Stadtkinder auch einmal Hühner, Schweine und Ziegen erleben können. So entstand ein Streichelhof mit vielen Tieren und einem schönen Spielplatz. Kinder können sich auch anmelden und regelmäßig bei der Pflege der Tiere mithelfen. Ein Lieblingstier war das rote Wollschwein. Es hatte lange rote Borten. Als es nach vielen Jahren starb waren alle ganz traurig. Jetzt gibt es neue kleinere Wollschweine.

Aufgabe: Es gibt jetzt ein Baumhaus. Findet es und klettert rauf. Ist das gemütlich da drin?

Ergebnis:

Ging nicht, abgeschlossen

Auf dem Kinderbauernhof gibt es Esel, Schweine, Ziegen, Schafe, Hühner, Schwäne, Enten, Hasen und zum Glück auch Ponys. Kinder aus der Umgebung können dort in der Stadt Kontakt mit Tieren haben, die als Haustiere nicht geeignet sind. Der Kinderbauernhof hat eine spannende Geschichte, weil er als Anwohner/-innen-Inititiative gegründet wurde. Er ist also ein historischer Meilenstein im Görlitzer Park.


Station: Joliba

Nun sind wir zum letzten Mal von einer Mission ins Joliba zurückgekehrt.

Aufgabe: Schreib was heute toll war?

Ergebnis:

Das ist unsere gemeinsamen Highlights von der heutigen Mission.

Filmen an der Rutsche.
Baden im Pool
Boote schwimmen lassen
Dass wir viele Videos gemacht haben
Im Wasser spielen
Das mit den Booten

Unser Projekt geht heute zu ende. Wir hatten viel Spaß, haben tolle Ausflüge direkt vor der Haustür unternommen und sehen unsere Umgebung jetzt auf jeden Fall mit anderen Augen.
Den Abschluss bildet ein Foto von einem gemütlichen Kater aus der ehemaligen Luisenstädtischen ...stadt.