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Junge Elbtalforscher - Verborgene kulturelle Schätze erkennen Gr. 3

Junge Elbtalforscher - Verborgene kulturelle Schätze erkennen Gr. 3

Kinder erkunden mit Tablets den Dresdner Stadtteil Pieschen

In dem außerschulischen Projekt „Junge Elbtalforscher" wollen wir gemeinsam mit den Kindern außerhalb der Schule und auf Grundlage der GPS-Technologie einen kleinen Teil ihrer Stadt erkunden – nämlich den Stadtteil, der die Kinder umgibt, in dem sie leben. Über den Alltagsblick hinaus, werden die Kinder für ihre Umwelt und insbesondere kulturelle „Schätze“ sensibilisiert. Dies geschieht durch das Aufsuchen echter Lernorte, wie z.B. einem Gemüsefeld, einem Marktplatz oder einem Rathaus.
Den Kindern werden dabei mit der APP Aufgaben so gestellt, dass ihre Wahrnehmung geschult wird.
Zentral sind dabei Fragemethoden. Wie klingt deine Stadt? Was hörst du? Woher kommt dein Essen? Beschreibe, was du siehst. Der Blick richtet sich weg vom Alltagsdenken, hin zu einem neuen, zu einem vertieften und erweiterten Blick auf die Umwelt. Weitere Methoden sind schlicht das Aufsuchen der Orte, die die Kinder idR kennen, an denen sie neue Erfahrungen machen können.
Wir planen Interviews, Videoaufnahmen, Tonbandaufnahmen, Umgang mit Karten, Gedankenspiele und weiteres. Immer soll aber auch der Dialog mit den Kindern wichtig sein; das gemeinsame Offenlegen von Vorwissen und die Verknüpfung mit Neuem. Ziel ist es echtes Lernen zu gestalten, wodurch die Grenzen des sogenannten Fachwissens verschwinden und sämtliche Unterrichtsfächer inbegriffen sind. Das heißt auch, dass die Kinder eigene Erfahrungen machen und mit Hand und Herz lernen. Wir wünschen, dass die Kinder ihren Stadtteil, ihre nähere Umwelt, wie auch sich selbst am Ende besser kennen und verstehen. Auch würden wir uns freuen, wenn sie ihre Umwelt mehr schätzen können.

Adresse:Junge Elbtalforscher - Verborgene kulturelle Schätze erkennen Gr. 3
Konkordienstr. 12
01127 Dresden
Sachsen
E-Mail:mail(at)pjr-dresden.de
Telefon:03514706476
Mobil:
Bündnisverantwortlicher:Tobias Wallusch

Unsere Bündnispartner

Förderverein 8. Grundschule

Der Förderverein der 8. Grundschule müht sich um die Förderung des Bildungs- und Erziehungsanliegens der 8. Grundschule.

Politischer Jugendring Dresden e.V.

Der PJR Dresden e.V. ist ein eingetragener Verein der politischen Jugendhilfe. Unser Ziel ist ein breites Angebot gesellschaftspolitischer Bildung vorrangig für junge Menschen im Alter von 10 – 26 Jah...

Pro Pieschen e.V.

Der Wirkungskreis des Vereins konzentriert sich auf den Stadtteil Pieschen – Süd im Ortsamtsbereich Pieschen, ist aber nicht darauf beschränkt. Er ist ein Stadtteil am Rande Dresdens, geprägt von Elbi...

Unsere Missionen

Mission: 1. Mein Schulhof

Hallo, ich bin Rosi.
Wir werden bis in den Frühling deinen Stadtteil gemeinsam erkunden. Ich werde dir bei vielen Aufgaben helfen.
Was ich alles kann - zeige ich dir bei einer kleinen Tour über den Schulhof.

Ergebnis / Fazit:
Unsere erste Tour mit Rosi verging wie im Flug. Neben Fotos haben wir knifflige Quizfragen, Interviews und andere Aufagben bewältigt. Alles in allem haben wir einen grundlegenden Umgang mit der Technik gelernt und uns kennengelernt.

Station: Mein Lieblingsplatz

Dein Schulhof ist ziemlich groß ...

Aufgabe: Wo ist dein Lieblingsplatz auf dem Schulhof?
Gehe dahin und schieße ein Foto davon.

Ergebnis:


Station: Interview:

Nicht alle finden die gleichen Dinge schön.

Aufgabe: Was gefällt dir an deinem Schulhof besonders gut?
Interviewt euch gegenseitig dazu.

Ergebnis:

Unser Schulhof bietet für jeden etwas. Nach einen anstrengenden Schultag und ewigem Sitzen kann man sich auf dem Schulhof richtig auspowern.


Station: Straßennamen

In Pieschen gibt es viele verschiedene Straßen mit vielen verschiedenen Namen.

Aufgabe: Wie genau heißt eigentlich die Straße, an der eure Schule liegt?
Sucht das Schild, auf dem der Straßenname steht und schreibt diesen ab.
Achtung: Denkt an unsere Regeln!

Ergebnis:

Ohne Probleme und den Regeln im Hinterkopf haben wir das richtige Schild gefunden: unsere Schule liegt an der Konkordienstrasse.


Station: Es werde Licht!

Ein Stadtteil schläft nie komplett. Irgendetwas ist immer los ...

Aufgabe: Wie viele Straßenlaternen befinden sich direkt an dem Parkplatz vor eurer Schule

Ergebnis:

Und siehe da, tatsächlich erhellen drei Laternen das Gelände um unsere Schule.


Mission: 2. Es war einmal...

Ein Stadtteil verändert sich und sein Aussehen ständig. Alte Häuser werden abgerissen, neue gebaut, Menschen kommen und gehen. Gar nicht weit weg von hier lebte ein sehr bekannter Künstler. Sein Name war Theodor Rosenhauer. Heute schauen wir uns Bilder von ihm genauer an.
Ergebnis / Fazit:
Wie schnell sich nicht nur Menschen sondern auch das Erscheinungsbild eines ganzen Stadtteils verändert haben wir im Laufe dieser Tour erkannt. Innerhalb von 4 Jahrzehnten hat sich die Straße, die Rosenhauer malte stark verändert. Als wir uns sein Gemälde `Alttrauchau vor Abriß im Winter` genauer anschauten zeigte sich deutlich, dass vermeintlich richtige und im Kopf verankterte Stereotypen oftmlas nicht der Wahrheit entsprechen.
Zum krönenden Abschluss dieser Tour schlüpften die TeilnehmerInnen in verschiedene Rollen in denen sie über Rosenhauer und sein Bild berichteten.

Station: Durch fremde Augen sehen.

Hier seht ihr das Gemälde "Alttrachau vor Abriß im Winter" (Öl auf Leinwand, 1977).

Aufgabe: Sucht den Ort an dem Rosenhauer das Gemälde gezeichnet hat. Was würde der Künstler heute sehen?
Macht ein Bild davon.

Ergebnis:

So schnell kann sich eine Straße verändern. Heute würde das Gemälde Rosenhauers ganz anders aussehen.


Station: Auf den zweiten sieht man besser

Himmel und Meer sind blau. Sonne, Mond und Sterne sind gelb. Schnee ist weiß.
Aber: stimmt das denn?
Schauen wir uns das auf dem Gemälde doch mal genauer an.

Aufgabe: Welche Farbe hat der Schnee auf dem Gemälde "Alttrachau vor Abriß im Winter"?

(Stefan Bonger-Rosenhauer und Klaus Hebecker (Hg.): Theodor Rosenhauer, Sehsam Verlag, Erfurt 2010, S. 15; Gefunden auf www.hufewiesen.de (abgerufen am 26.10.2016))

Ergebnis:

Der Schnee auf Rosenhauers Bild ist nicht, wie man immer denkt, weiß sondern setzt sich aus vielen verschiedenen Farben zusammen.
Da zeigt sich mal wieder: es sich lohnt genauer hinzusehen, denn auf den zweiten sieht man besser.


Station: Interview

Jetzt haben wir uns mit einem Gemälde von Rosenhauer beschäftigt.
Wir wollen nun ein kleines Interview führen. Über Rosenhauer oder sein Gemälde.

Aufgabe: Welche Fragen würdet ihr einem Experten stellen? Überlegt gemeinsam mindestens drei Fragen. Dreht dazu ein Video.
Ihr braucht: Eine(n) Kameramann/Kamerafrau, Experten und eine(n) Journalisten/Journalistin

Ergebnis:

Unsere Kunstexperten wurden von zahlreichen Fragen der neugierigen JournalistInnen gelöchert. Besonders gelungen und informativ ist dieses Video, das sowohl das Gemälde ´Alttrachau vor Abriß im Winter´ als auch den Künstler Rosenhauer näher beleuchtet.


Mission: 3. Weihnachten in anderen Ländern

Auch in anderen Ländern wird Weihnachten gefeiert. In eurem Stadtteil finden sich einige Spuren davon - diese wollen wir heute suchen.

Viel Spaß!
Ergebnis / Fazit:
Auf den Spuren von Weihnachten haben wir uns mit vielerei Kulturen und Traditionen bekannt gemacht. Eines ist nach dieser Tour klar: Weihnachten ist nicht gleich Weihnachten. Diese Unterschiede machen sich bereits in der Frage, ob Weihnachten überhaupt geferit wird, bemerkbar. Weiter geht es mit dem Datum des Festes, typischen Speisen und natürlich der Geschenkefrage. Besonders eindruckvoll waren die Gespräche mit VertreterInnen der Länder. So erfuhren wir etwas aus erster Hand und nehmen nun die vielfalt unseres Stadtteils bewusster wahr.

Neben den aufgelisteten Stationen hatten wir die Möglichkeit uns noch mit zwei weiteren Kulturen vertraut zu machen. Zunächst erklärte sich der Besitzer eines türkischen Landes bereit uns etwas über die Feierkultur seiner Heimat zu berichten. Die TeilnehmerInnen staunten nicht schlecht als er vom „Fehlen“ der uns bekannten Weihnachtstradition sprach. Vollkommen verwundert fragen sie mehrmals nach und erfuhren so vom Zuckerfest. Dieses dauert meist drei Tage und findet am Ende des Fastenmonats Ramadan statt.

Zu guter Letzt berichtete uns eine Betreuerin über die typischen Abläufe des Weihnachtsfestes in Italien. Sie selbst stammt aus diesem Land und konnte uns daher etwas aus ihrer eigenen Familientradition erzählen. Neben den Franzosen wird auch bei den Italienern das gemeinsame Essen großgeschrieben. Nachdem man am 24. Dezember spät abends in der Kirche war trifft man sich am 25. zu einem üppigen Festmahl und übergibt die Geschenke.

Station: С Рождеством!

Wir beginnen unsere kleine Weltreise im größten Land der Erde. Wisst ihr, welches das ist?

Aufgabe: An welchem Tag gibt es in Russland meist die Geschenke?

Ergebnis:

Unsere Tour begann mit einem Einblick in die Feierkultur des größten Landes der Erde. Erstaunt stellten die TeilnehmerInnen fest, dass die russichen Kinder etwas länger, als wir, auf die Geschenke warten müssen.
Somit war lag leider kein Team mit seiner Antwort richtig. Das Weihnachtsfest wird für gewöhlich am 7. Januar gefeiert und die Geschenke werden am Vortag, dem Heiligabend am sechsten Dezemer überreicht.


Station: Joyeux Noël á tous

Entdeckst du hier einen Hinweis, über welches Land wir als erstes sprechen wollen?

Aufgabe: Hört gut zu und beantwortet dann folgende Frage:
An welchem Tag gibt es in Frankreich für die Kinder traditionell die Geschenke?

Ergebnis:

In der zweiten Station lernten wir die Traditionen eines europäischen Landes kennen. Wir haben gelernt, dass die Franzosen besonderen Wert auf ein langes und ausgedehntes Weihnachtsessen am 24. Dezember legen. Am folgenden Tage bekommen die Kinder traditionell Geschenke.


Station: Desejo a todos um Feliz Natal

Jetzt kommen wir nach Portugal.

In Portugal ist Weihnachten, genau wie bei uns, ein Familienfest.
Die Geschenke bringt der "Pai Natal" ("Papa Weihnacht") oder das "Menino Jesus".
Das Essen jedoch ist anders als bei uns! Typisch ist "Cozido à Portuguesa" ("Gekochtes nach portugiesischer Art") oder Gerichte mit „Bacalhau" (Stockfisch).

Aufgabe: Hier siehst du ein Bild eines typischen portugiesischen Weihnachtsessen: Cozido à Portuguesa (gekochtes nach portugiesischer Art).
Welche Zutaten erkennst du?

Ergebnis:

Weihnachten in Portugal: zu kennen, was alles zu dem typisch portugiesischen Gericht gehört war gar nicht so einfach. Neben Kichererbsen, Rindfleisch und Kartoffeln gehören unter anderem Broccoli, Möhren und Hähnchen hinein.


Mission: 4. Der Klang deines Stadtteils

In den letzten Wochen haben wir Pieschen mit verschiedenen Sinnen wahrgenommen. Wir haben Streetart gesehen, selber Kunst gemacht, und vor Weihnachten Gerüche und sogar den Geschmack fremder Länder entdeckt. Und das alles direkt vor deiner Tür!

Die nächsten Wochen wollen wir uns fragen: wie klingt eigentlich mein Stadtteil?
Ergebnis / Fazit:
Die erste Tour zum Thema "Meinen Stadtteil hören" verdeutlichte uns die Vielfalt an verschiedensten Geräuschen. Diese gigantische Fülle nehmen wir oftmals gar nicht vollständig oder nur unbewusst wahr. Vor allem im Bereich der Orientierung und Signalgebung sind Geräusche essentiell. Wie schwierig die Zuordnung von Stimmen und deren Richtung ist wurde uns in einigen einleitenden Spielen bewusst.

Station: Der Klang deines Schulhofs

Diesen Ort kennst du schon sehr gut. Aber hast du schonmal darauf geachtet, wie er klingt?
Klar: Kinder rennen, lachen und spielen. Aber...gibt es noch mehr Geräusche?

Aufgabe: Suche ein Quietschen ODER ein Knirschen auf dem Schulhof. Erzeuge dieses Geräusch und drehe ein Video davon.

Ergebnis:

Obwohl der Schulhof kein unbekannter Ort ist dauerte es einige Zeit, um eines der gefragten Geräusche zu finden. Wie wunderbar der über Nacht gefallen Schnee knirscht hört man im Video.


Station: Klick - Klack

Geräusche helfen uns bei der Orientierung. Wie du vorhin gemerkt hast, fällt es uns schwer sich blind zu orientieren. Vor allem für Menschen, die nicht oder nur schlecht sehen können, sind Geräusche besonders wichtig.

Aufgabe: Welche Geräusche fallen dir ein, die uns Signale geben?

Ergebnis:

Hupen, Sirenen und Klingeln sind nur einige wenige Geräusche, die uns bei der Orientierung helfen. Vor allem an Ampeln und an Bahnen hilft ein Geräusch.


Station: Der Sound der Straße

Täglich erreichen viele Geräusche deine Ohren. Nur wenige davon nimmst du bewusst wahr.

Aufgabe: Schaue auf dem Fahrplan, wann die nächste Bahn kommt. Warte auf sie. Wenn die Bahn ankommt, starte eine Tonaufnahme, bis sie wieder abfährt. Versuche während dieser Zeit keine eigenen Geräusche zu verursachen.

Ergebnis:

An der Haltestelle angelangt, warteten wir einige Zeit bis eine Bahn vorfuhr. Beim aufmerksamen Zuhören wurde uns das, sonst eher unterschwellig wahrgenommen, Klingeln der Bahn bewusst. man hörte deutlich, wie sich Türen und Menschenh bewegten und Stimmen erklangen.


Station: Was uns umgibt

Viele Tiere hören viel besser als Menschen.
Wie genau kannst du hören?

Aufgabe: Stelle dich mit verbundenen Augen auf den Gehweg und sei mucksmäuschenstill. Wir starten eine Tonaufnahme. Du versuchst eine Minute lang so genau wie möglich (!) zu hören und dir die Geräusche zu merken. Stimmen deine Wahrnehmung und die Aufnahme überein? Kannst du vielleicht sogar BESSER hören als die Technik?

Ergebnis:

LN


Mission: 5. So klingt meine Umwelt

Letzte Woche haben wir unser neues Thema „Klang meines Stadtteils“ begonnen. Auch heute wollen wir uns mit Geräuschen und Tönen beschäftigen, die es in unserem Stadtteil gibt. Neben Straßenbahnen, Autos und Menschen erzeugt in deiner Umwelt noch so vieles mehr Geräusche. Oft hören wir etwas ganz leise, aber können es nicht so einfach zuordnen. Also spitz die Ohren und hör genau hin!
Ergebnis / Fazit:
Wie vielfältig die Verursacher von Geräuschen sein können hat die zweite Tour deutlich gezeigt. Sich einmal „blind“ zu bewegen und einem Geräusch zu folgen war für alle sehr spannend. In Mitten der Natur gibt es sehr unterschiedliche Geräusche, die oft nur als Begleiterscheinung oder gar nicht wahrgenommen werden. Diese Entdeckungsstrecke durch den Stadtteil Pieschen führte Kindern, sowie Teamern den Facettenreichtum der Geräuschlandschaft vor Augen.

Station: Wer macht dieses Geräusch?

Euch wird gleich ein Geräusch vorgespielt. Hört genau hin und überlegt, wer dieses Geräsuch macht!

Aufgabe: Nimm ein Foto davon auf!

Ergebnis:

Die Aufgabe ein Geräusch zuzuordnen fiel den TeilnehmerInnen nicht schwer. Sofort wurden der Auslöser des Geräusches und das nahegelegene Eselsnest als Ziel identifiziert.
Dort angekommen spielten die Teamer bekannte Signalgeräusche, wie das Klingeln einer Tür oder das Bellen eines Hundes, vor und fragten so die typischen Reaktionen darauf ab. Selbst den Jüngsten der Gruppe bereitete diese Aufgabe keine Schwierigkeit.


Station: Ganz natürlich

Gibt es hier noch andere Geräusche?
Vielleicht welche, die von der Natur allein erzeugt werden?

Aufgabe: Finde oder erzeuge drei Geräusche und nimm die auf!

Ergebnis:

Die Strecke vom Eselsnest bis zur unser nächsten Station an der Elbe absolvierten die Kinder in einer besonderen Art und Weise. Mit verbundenen Augen und sich an den Schultern des Vordermannes festhaltend folgten sie einer Rassel, die ihnen den Weg rein akustisch wies. Sich auf diese neue Situation einzulassen war für viele anfangs schwer, aber eine sehr bereichernde Erfahrung.

Angekommen an der Elbe stand eine Vielzahl von natürlichen Geräuschen zur Verfügung. Rauschendes Wasser, tosender Wind und schnatternde Vögel wurden vordergründig wahrgenommen.


Station: Wer hat an der Uhr gedreht?

Im Laufe des Jahres ändern sich nicht nur die Temperaturen, sondern auch die Geräusche in unserer Umwelt. Es gibt Geräusche, die man ganz besonders oder sogar nur in einer Jahreszeit hört.

Aufgabe: Sucht euch eine Jahreszeit aus. Welche Geräusche fallen euch zu ihr ein?
Interviewt euch in der Gruppe!

Ergebnis:

Vor allem im Winter hört man Geräusche, die man sonst nicht hört. Als typische Geräusche wurden das Fahren des Winterdienstes und das Knirschen des frisch gefallenen Schnees identifiziert.
Der Frühling stellte sich als besonders knifflige Jahreszeit heraus. Die TeilnehmerInnen erinnerten sich zwar an viele Geräusche, die man in dieser Jahreszeit hört, aber das eine spezielle Frühlingsgeräusch wurde nicht gefunden.


Mission: 6. Mh das schmeckt aber...

Im nächsten Teil des Projekts gilt es den TeilnehmerInnen verschieden Speisekulturen näher zu bringen und damit den Schmackssinn zu stärken.
Ergebnis / Fazit:
Die Einführungstour in das neue Themengebiet Speisekulturen bereitet allen große Freude. Im Laufe der Tour lernten die Kinder nicht nur die anderen sondern auch sich selbst besser kennen. Denn die gestellten Fragen regten zum Nachdenken an und führten somit neben den Esspräferenzen der Teilnehmenden die eigenen Vorlieben vor Augen. Dabei kam es zu Überraschungen: DresdnerInnen, die keinen Christstollen essen- wo gibt es denn sowas?! Hier, bei den Elbtalforschern und daran ist auch absolut nichts Verwunderliches. Schließlich ist jeder ein bisschen anders und das ist auch gut so!

Station: Raus aus den Federn!

Jeder beginnt seinen Tag ein bisschen anders. Die einen springen nach dem Weckerklingeln sofort putzmunter aus dem Bett, die anderen drehen sich lieber nochmal um und träumen weiter.
So unterschiedlich sind wir nicht nur beim Aufstehen sondern auch beim Frühstück.

Aufgabe: Sag mal, was frühstückst du denn?

Ergebnis:

Die meisten Teilnehmenden wählten die Antwort `unterschiedlich´ aus. Je nach Lust und Laune treffen sie jeden Morgen aufs Neue ihre Frühstückswahl. Bei einem Punkt waren sich alle einige: das gemütliche Frühstück am Wochenende ohne Zeitdruck schmeckt immer am besten!


Station: Am liebsten esse ich...

Genauso, wie beim Frühstück schmeckt nicht allen das gleiche Essen am besten. Nur, weil ich etwas gern mag heißt das noch lange nicht, dass es jeder mag.

Aufgabe: Überlege dir drei deiner Lieblingsessen und interviewt euch in der Gruppe!

Ergebnis:

Wie bereits vermutete gehen beim Thema Lieblingsessen die Geschmäcker auseinander. Während einige Kinder eher süßen Milch- und Grießbrei essen, bevorzugen andere Schnitzel und Pizza. Trotz aller Vielfalt hat es der Lieblingsessenklassiker `Nudeln` wieder und wieder in die Top 3 geschafft.


Station: Oh, das schmeckt nach Winter!

Vor einigen Wochen haben wir uns mit Geräsuchen, die man oft in einer der vier Jahreszeiten hört beschäftigt. Erinnerst du dich?
Neben den Geräuschen ändert sich auch das Essen im Laufe des Jahres.

Aufgabe: Was isst du vorallem im Winter?
Tauscht euch in der Gruppe aus und schreibt eure Ergebnisse auf!

Ergebnis:

Die Erinnerung an erst unlängst begangene Weihnachtfeiertage, den Advent und winterliche Tage fiel es den TeilnehmerInnen leicht wintertypische Speisen und Getränke zu notieren. Hier nur ein kleiner Auszug: Suppe,Gans, Ente, Schnitzel, Nudelsalat, Lebkuchen, Spekulatius, Plätzchen, Heiße Schokolade


Station: Ihhh, das esse ich nicht!

Über dein Lieblingsessen haben wir uns schon ausgetauscht. Aber, dir schmeckt doch bestimmt nicht alles oder?

Aufgabe: Gibt es ein Essen, das du überhaupt nicht magst?
Fragt euch gegenseitig in der Gruppe und dreht ein Video!

Ergebnis:

Na hui, die Ergebnisse dieser Aufgabe haben uns sehr überrascht. Neben vielerlei Gemüsearten betitelten mehrere Kinder zwei der wohl weihnachtstypischsten Speisen Stollen und Ente als `No go Essen`. Dabei gingen die Gründe von unwürdiger Tierhaltung über Rosinen bis zu einem einfach `Ihh, das ess ich nicht!´.


Mission: 7. So schmeckt die Welt- eine kulinarische Weltreise

Nach unserer einführenden Tour in den neuen Themenkomplex „Essen“ folgt nun eine zweiteilige Erkundungsmission, die sich mit den verschiedenen Spesenkulturen von Ländern aller Welt befasst. Somit sollen zum einen der Horizont der Kinder und ihr Wissen über die Vielfalt im Stadtteil erweitert werden.
Ergebnis / Fazit:
Der zweite Abschnitt des Komplexes „Essen“ führte die Teilnehmenden per App zu vielerlei Läden im Stadtteil Pieschen. Sowohl für Teamer als auch für die Kinder war es eine sehr spannende und lehrreiche Tour, die dem angedachten Ziel der Horizonts- und Wissenserweiterung diente. Neben einer Stärkung des Bewusstseins für die Fülle an Kulturen wurde auch die Ortskenntnis gefördert.

Station: Sommer, Sonne, Sonnenschein und was gibt es zu essen?

Die erste Station unserer kulinarischen Weltreise führt uns in eines der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen im Südwesten Europas. Die Kultur zeichnet sich auch durch das feurige Temprament der Bewohner und den Stierkampf aus.

!Que aproveche! heißt übersetzt `Guten Appetit!´
Na, erkennst du das Land?

Aufgabe: Bis zu sechs Mahlzeiten nehmen die EinwohnerInnen des Landes täglich zu sich.
Besonders gern wird Jamón gegessen. Aber, was ist das denn eigentlich?

Ergebnis:

Anhand der genannten Fakten war es den Teilnehmenden ein leichtes das gesuchte Land herauszufinden. Die Frage, was sich hinter Jamon Verbringt hatte es in sich. Nur einer der Gruppe tippte auf die richtige Antwort: Schinken.


Station: Aha!

Mal sehen, wer mit seinem/ ihrem Tipp richtig lag.
Lasst uns in den Laden gehen und einen Experten fragen.

Aufgabe: Fragt nach, was nun Jamón ist und schieße ein Foto davon!

Ergebnis:

Die erste Station der kulinarischen Weltreise führte uns in einen spanisch/ portugiesischen Laden. Dort empfing uns ein gebürtiger Spanier, der nicht nur über Schinken sondern auch die Haltung der Schweine, das Leben in Spanien und vieles mehr berichten konnte.


Station: Oh, es riecht gut,...

Der Geruch von frisch gebackenem Brot, Kuchen, Brötchen und vielen anderen Leckereien ist einfach wunderbar. Das alles liegt sogar schon ganz früh am Morgen beim Bäcker für uns bereit.
Aber, wann steht den ein Bäckermeister eigentlich auf, damit er alles schafft?

Aufgabe: Überlegte euch ein paar Fragen und dreht ein Video im Laden.

Ergebnis:

Wissbegierig stellten die Kinder der Verkäuferin viele Fragen zu den Waren, Backzeiten und dem Bäckerhandwerk. Schon kurz nach Mitternacht müssen die Bäcker aufstehen, damit sie alles bis zur Öffnung des Ladens schaffen.


Station: Das Land ohne Weihnachtsfest

Unsere kulinarische Weltreise führt uns wieder einmal zum Istanbul Market. Kurz vor Weihnachten waren wir schon hier und haben spanende Dinge über die Feste in der Türkei erfahren.

Aufgabe: Wisst ihr, was es für typisch türkische Gerichte und Zutaten gibt?
Kleiner Tipp: ein Blick auf das Bild lohnt sich :)

Ergebnis:

Dass die Türkei mehr zu bieten hat als Döner Kebab haben die Kinder schnell erkannt. Auf dem Bild eines typischen türkischen Gerichts erkannten sie beispielsweise Tee, Tomate, Petersilie, Oliven und Teigtaschen.


Station: Nachgefragt!

Wer kennt sich wohl besser mit landestypischen Gerichten der Türkei aus als eine türkische Person?!

Aufgabe: Macht euch schlau und interviewt einen Spezialisten!

Ergebnis:

Einige der landestypischen Speisen hatten die Teilnehmenden schon auf dem Bild gesehen. Aber das war kein Vergleich zur Vielfalt der im Laden angebotenen Gerichte und Zutaten. Reihenweise Oliven, Reis in verschiedensten Variationen und so manches mehr präsentierte uns der Besitzer. Das Video zeigt nur einen kleinen Teil des Geschäfts mit Käse, Getränken und Marmelade.


Station: Ein Blick auf den eigenen Teller!

Heute haben wir schon so manches über Essen in anderen Ländern erfahren. Jetzt wollen wir mal einen Blick auf unseren eigenen Teller werfen.
Vor allem Obst und Gemüse sind sehr von den Jahreszeiten abhängig. Nicht alles wächst das ganze Jahr über.

Aufgabe: Überlegt mal, welches Gemüse/ Obst für welche Jahreszeit typisch ist.
Wieder ein kleiner Tipp: die Verkäufer im Laden können euch sicher helfen.

Ergebnis:

Vor allem im Sommer hat der Obst- und Gemüsegarten besonders viel für uns zu bieten. Die meisten Beeren stehen zwar das ganze Jahr über in den Regalen der Supermärkte, aber stammen dann aus anderen Ländern.
Übliches Wintergemüse sind zum Bespiel Feldsalat und Chicorée.


Station: Wo kommt mein Essen eigentlich her?

Zum Frühstück eine Scheibe Salami, mittags Nudeln mit Bolognese oder im Sommer ein Steak vom Grill.
Überall ist Fleisch dabei, aber wo kommt es eigentlich her?
Informiert euch in der Fleischerei darüber.

Aufgabe: Sag mal, welche Wurst oder welches Fleisch schmeckt dir am besten?
Dreht ein Video!

Ergebnis:

Fleisch und Wurst stammen von ganz unterschiedlichen Tieren. Genauso verschieden ist auch die Herstellung der einzelnen Produkte. Der Großteil der Kinder schätzt die Wienerwurst und Schinken besonders.


Mission: 8. Sport und Freizeit in Pieschen

In den kommenden Wochen werden wir den Fokus auf das Thema der Freizeitgestaltung legen. Ziel ist es den Teilnehmenden die Vielfalt an Möglichkeiten im Stadtteil Pieschen vor Augen zu führen.
Ergebnis / Fazit:
Die erste Tour zum Thema „Sport und Freizeit in Pieschen“ führte die Gruppe zunächst zu einem Sportgeschäft, dann in eine Musikschule und späterhin zu einem Handwerks-/Nähladen. Damit wurden beriet drei Komplexe der Freizeitgestaltung abgegriffen. Die Teilnehmenden lernten nicht nur etwas über die einzelnen potenziellen Hobbies und deren Bestandteile sondern erweiterten auch ihr Wissen über die facettenreichen Angebote im Stadtteil. Ein großer Dank gilt dabei dem freundlichen Personal der Tauchschule Dresden und Trommelschule „drummers“, das den vielen Fragen der Kinder zur Verfügung stand und bereitwillig Auskunft erteilte.

Station: Blubb, blubb, blubb- Jetzt geht es abwärts!

Fisch, Korallen, Muscheln und dunkle Felsspalten….unter der Wasseroberfläche wartet eine Welt voller Abenteuer und Geheimnisse.

Aufgabe: Aber ab wann darf man eigentlich tauchen und was braucht man dafür alles?
Stellt dem Verkäufer diese Fragen und fotografiert wichtige Teile einer Taucherausrüstung.

Ergebnis:

Für so einen Ausflug unter die Wasseroberfläche gibt es ganz schön viele Dinge zu beachten. Die Freude unser beiden ältesten Teilnehmerinnen war groß, denn ab 10 Jahren darf man mit Sauerstoffflasche und allem was noch so dazu gehört abtauchen.
Das Interesse der Kinder war groß, daher löcherten sie den netten und auskunftsbereiten Verkäufern mit ihren Fragen zum Thema Tauchsport. So fanden sie heraus, dass neben Taucherbrille, Schnorchel und wärmenden Neoprenanzug auch ein Tauchschein nötig ist. Nur mit diesem „ Unterwasserführerschein“ darf man alleine in die Tiefe. Begeistert verließen alle- einige mit dem festen Vorhaben sich näher mit diesem Sport auseinander zu setzen das Geschäft.


Station: 1 und 2 und 3 und…

Das Ticken der Uhr, die läutenden Kirchglocken, das Schlagen des Herzen und ein Lied im Radio - was diese Dinge gemeinsam haben?
Alle folgen einem bestimmten Rhythmus- sie schlagen in einem Takt.

Wie schnell oder langsam zum Beispiel ein Lied ist, gibt der Takt an. Nur, wer bestimmt den eigentlich und wo kommt er her?

Aufgabe: Fragt den Trommellehrer doch mal, welche verschiedenen Trommeln und Taktarten es gibt. Nehmt dann ein Video von euch oder den Kindern beim Spielen auf!

Ergebnis:

Dieser Rhythmus geht ins Blut! Sechs SchlagzeugerInnen spielten uns drei ganz verschiedene Stücke vor und demonstrierten uns so sehr eindrücklich, wie zahlreich die Geräusche eines Schlagzeugs sein können und vor allem: wie laut!
Nach dem eindrucksvollen Konzert durften die Teilnehmenden selber Hand anlegen. Schnell stellte sich heraus, dass die Koordination von Händen und Füßen gar nicht so leicht ist, aber Übung macht den Meister bzw. die Meisterin!


Station: Mh der Pullover ist aber weich…

Unsere Kleiderschränke sind voll mit verschiedenen Sachen: Hosen, T-Shirts, Socken und so weiter, aber nicht alle sind aus dem gleichen Stoff. Der eine Stoff ist glatt, der nächste kratzt und ein anderer ist kuschlig weich.

Besucht den Laden, schaut euch um und fragt nach!

Aufgabe: Welche Stoffarten kennt ihr?
Wie lange es wohl dauert, bis ein Pullover genäht ist?
Schätzt mal, wie viel Wolle man für eine Socke braucht.
Dreht dazu ein Video!

Ergebnis:

Stricken, häkeln, nähen, schneidern- ist gar nicht so einfach und in den Augen vieler keine Freizeitbeschäftigung. Schade, denn Handwerk kann ganz viel Freude bereiten. Diese Meinung vertritt auch ein Mädchen aus der Gruppe, die leidenschaftlich gerne häkelt.
Zahlreiche der Kinder berichteten über Schals, Mützen und Pullover von Oma. Alles selbstgestrickt und aus wunderbar weicher Wolle versteht sich.
Für eine Socke braucht man ein ganzen Knäul Wolle und ungefähr 4 bis 5 Stunden, das ist schon ganz schön viel Zeit. Mit diesem Bewusstsein schätzen sowohl Kinder als auch die Teamer die Leistung dieses komplexen Handwerks umso mehr.