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Heimat zwischen gestern und morgen

Heimat zwischen gestern und morgen

Heimat zwischen gestern und morgen

Heimat: Wie war es früher? Wie hat es sich entwickelt? Wie ist es heute?
Was kommt morgen?
Wir erkunden unsere Heimat in der Vergangenheit, der Gegenwart und denken über die Zukunft nach. Vor allem auf künstlerische Weise wollen wir unsere Eindrücken festhalten, verschiedene Kunst-Techniken kennenlernen und anwenden.

Adresse:Heimat zwischen gestern und morgen
Beethovenstr.16
72336 Frommern
Baden-Württemberg
E-Mail:
Telefon:
Mobil:
Bündnisverantwortlicher:Nathalie Hahn
Das Projekt wurde am 2015-02-28 beendet.

Unsere Bündnispartner

Ortschaftsrat

VHS

Unsere Missionen

Mission: Erlebniswanderung zum Zillhausener Wasserfall

Eine Wanderung zum Zillhausener Wasserfall ist ein eindrückliches Erlebnis. Plötzlich plätschert es und das Wasser stürzt herab. Die Natur trägt deutliche Spuren dieser Wasserkraft.
Ergebnis / Fazit:
Michl & Frau Bertsch haben uns mit dem Auto an der Schule abgeholt. Leider hatten einige ihre Gummistiefel vergessen, doch Frau Bertsch hat uns ausgeholfen & Laura, die in Zillhausen wohnt, konnte die Schuhe zu Hause noch holen. Sie hat auch noch ihre Schwestern mitgebraucht. War super!
Am Friedhof entlang führt gleich am Ortseingang ein Weg zum Wasserfall. Dort steht eine Tafel (GeoWanderung). Zuerst müsst ihr über 100 Stufen runter in ein kühles Tal. Beim Runtersteigen hört man schon das Rauschen des Wassers. Dann kommt man unterhalb vom Wasserfall an. Es ist ganz schön laut. Schnell haben wir unsere Schuhe ausgezogen & uns fertig gemacht. Wir wollten ein Stück den Bach hinunter laufen. Doch dabei mussten wir auch klettern, Hindernisse unter- & überwinden. Manche wurden richtig nass & dreckig. Wir haben auch eisenhaltige Steine angeschaut (rostbraune Farbe). Auch andere schöne Fundstücke, die das Wasser mit sich riss, haben wir gefunden. Da in den letzten Tagen sehr starker Regen war, gab es viel Wasser & wir haben an der Strömung gespürt, dass Wasser eine starke Kraft hat. Auch an den Hängen stürzte überall das Wasser herunter. An einigen Stellen rutschte auch der Hang links/rechts vom Bach. Plötzlich rutschte Laura zwischen Ästen, über die sie kletterte aus und fiel zwischen die Äste. Sie war nass & hatte sich ordentlich geschürft. Zum Glück war nichts Schlimmeres passiert. Den Rückweg wollten einige den Hang hoch, andere einfach dem Bach entlang zurück. Da haben wir einfach abgestimmt. Zurück ging's so wieder den Bach entlang.
Es war eine herrliche Bachwanderung!

Station: Erlebniswanderung zum Zillhausener Wasserfall.

In einer konkreten Begegnung die Landschaft wahrnehmen & erfahren.

Aufgabe: 1. Schätzt die Höhe des Wasserfalls.
2. Erkundet den Bereich unterhalb des Wasserfalls und geht ein Stück flussabwärts.
3. Welche Spuren hat das Wasser hinterlassen?
4. Haltet eure Eindrücke in Fotos fest.

Ergebnis:

1. Wir haben zwischen 10 und 100 m geschätzt.
2. Es hatte heute viel Wasser, da es mehrere Tage stark geregnet hat. Äste und ganze Bäume liegen im Bach und daran hängen so manche Dinge (Gras, Schuhe, ...) . Die Erde an den Hängen ist gerutscht. Auch an den Hängen haben sich weitere kleinere Wasserfälle gebildet. Das Wasser ist am heutigen heißen Tag erfrischend kühl. Ohne dreckig zu werden, geht's gar nicht. Trotz Gummistiefel wird man nass - die laufen richtig voll. Sogar zerrissene Kleidung gibt es. Wir klettern über Bäume, kriechen darunter durch, halten uns alle fest, damit wir ein gefährliches Stück überwinden können. Dann entdecken wir die verschiedenen Steine. Michl erklärt uns, dass die rotbraunen Eisen enthalten. Wir sammeln ein paar schöne Exemplare und nehmen sie mit. Der Rückweg könnte den Hang hoch oder einfach durch den Bach zurück sein. Wir stimmen ab und gehen durch den Bach zurück. Laura rutscht ab und stürzt durch ein paar Äste hindurch. Sie hat sich stark angeschlagen und geschürft. Sie ist ganz aufgelöst. Die anderen helfen ihr so gut sie können.
Endlich zurück sind alle erschöpft und doch froh, dabei gewesen zu sein.
3. Das Bachbett ist ausgeschwemmt, Erde ist mitgerissen worden, manche Bäume scheinen im Wasser zu Wachsen, da der Bachverlauf sich verändert hat.
4. Wir hatten schöne Fotos gemacht, doch leider sind sie "verloren gegangen".


Mission: Führung im Haus der Volkskunst

Wir gehen zum "Haus der Volkskunst" in Frommern.
Dort bekommen wir eine Führung durch das Haus.
Ergebnis / Fazit:
Bilder unserer Führung:

Station: Haus der Volkskunst in Balingen-Dürrwangen

Das Haus der Volkskunst ist ein Museum und ein Haus mit Räumen zum Tanzen. Hier übt die Volkstanzgruppe Frommern.
Außerdem gibt es Übernachtungsmöglichkeiten.

Aufgabe: 1. Beschreibt den Weg zum Haus der Volkskunst.
2. Welche Personen(-gruppen) engagieren sich im Haus der Volkskunst?
3. Was hat das Haus der Volkskunst mit "Heimat" zu tun?
4.Haltet eure Eindrücke in Fotos fest (Haus außen, Räume, Leiter des Hauses, ......).

Ergebnis:

1. Zuerst sind wir mit dem Auto zum Haus der Volkskunst gefahren. Wir mussten eine Umleitung über die Jahnstraße nehmen, da die Beethoven Straßen gesperrt war.

2. Chor, Tänzer, Gruppen aus verschiedenen Ländern (Völkerverständigung), Spinner, Weber, Strohflechter, Trachtennäher, ...

3. Am Haus der Volkskunst wurden wir nett von dem Leiter Herr Stingel begrüßt.

Im Inneren des Hauses waren alte Hochzeitsschränke mit der ortstypischen Bemalung.

Uns wurde auch gezeigt, wie Besucher und ein Instrumentenbauer Instrumente selbst gebaut haben.

Es gab auch verschiedene Zimmer, die nach Ländern benannt wurden. In diesen Räumen können Gruppen aus anderen Ländern übernachten.

Jemand aus unserer Gruppe fragte, warum in dem Haus Löcher sind. Die Antwort darauf war, dass dieses Haus früher ein Stall war und die Löcher als Lüftung dienten.

Herr Stingel zeigte uns schöne Trachten von früher.

Aus Stroh hat man Körbe und noch andere Sachen selbst gebastelt, um etwas dazu zu verdienen.

Auch aus was die Kleidung bestand sagte man uns.

Das Haus der Volkskunst hatte ein Regal, in dem verschiedene Bücher waren, zum Beispiel über Tänze. Eines der Bücher hieß Werkbuch für Mädchen, darin befanden sich Puppen, die man Zipfellieschen Puppenstubenpuppen nannte.

Herr Stingel zeigte uns viele alte Hörner, durch die Frauen pusteten um Signale zu blasen. Es gab verschiedene Signale, die wir an einer Audio Präsentation angehört haben.
Es gab zum Beispiel:
-Tod einer Frau
-Tod eines Mannes
-Der Mann soll von der Arbeit nach Hause kommen
-Der Fuchs greift die Hühner an
Und noch viele mehr ...
Die Hörner waren alle aus Holz.

Herr Stingel zeigte uns auch alte Küchen und erzählte uns auch, dass die Kinder früher selbst kochen mussten, wenn die Mutter krank oder schwanger war.

4. Fotos siehe Ordner


Mission: Führung in der Zehntscheuer

Wir gehen in die "Zehntscheuer" in Balingen und bekommen eine Führung, um einen Überblick über die heimatkundlichen Ausstellungen zu bekommen.
Ergebnis / Fazit:
Mit dem Bus fuhren wir vom "Bergblick" aus zur Zehntscheuer. Leider war er sehr verspätet. Tipp: Bus von der Buhrenstraße/Jahnstraße aus nehmen. Wir haben's aber trotzdem geschafft.
In der Zehntscheuer hat uns Herr Schimpf-Reinhard, der Stadt-Archivar empfangen. Michl hat uns auf die Optik-Ausstellung aufmerksam gemacht, die Laura (Kl.7) später auch mit ihrer Klasse besuchen würde.
Doch wir wollten was über die Geschichte unserer Heimat erfahren. Wir haben im Keller begonnen. Dort waren urzeitliche Dinge zu sehen. Die Steinzeit, ... und ob dort schon jemand hier wohnte, wie die Häuser aussahen, ... . Auch aus der Zeit der Fossilien erzählte uns unser Begleiter viel Wissenswertes. In einem Schaukasten sieht man, wie Versteinerungen entstehen. In "Gel" sind die Dinge zu sehen, wie sie auf den Boden sinken, ... . Auch riesige Versteinerungen hat es.
Dieser Teil der Ausstellung hat uns sehr interessiert und wir hatten viele Fragen, die Herr Schimpf-Reinhard uns gerne beantwortete.
Irgendwann wollten wir auch noch die anderen Stockwerke sehen. Doch es reichte nur noch für eine kurze Runde. So haben wir die Ecke mit den Dingen zum "Stadtbrand" genau angeschaut. Es gibt noch ein Stück von einer echten Häuserwand, bei der das Fachwerk zu sehen ist. Deshalb haben die Häuser auch so schnell gebrannt & das Feuer hat sich so schnell von Haus zu Haus ausgebreitet. Auch wie gelöscht wurde, war interessant und für uns kaum vorstellbar.
Wie die Straßen früher bei uns aussahen, war auch erstaunlich. Eine holprige Art zu reisen. Aber es kamen viele Kaufmänner durch Balingen, weshalb die Straße schon recht "modern" war.
Die Zeit verging schnell und wir hatten noch lange nicht alles gesehen. Deshalb haben wir uns nochmal zu einem weiteren Besuch (vielleicht im Herbst) verabredet, um all die anderen Sachen noch zu sehen.

Station: Führung in der Zehntscheuer

Wir bekommen eine Führung in der "Zehntscheuer" in Balingen, um uns einen Überblick über die heimatkundlichen Ausstellungen zu verschaffen.

Aufgabe: 1. Beschreibt den Weg zur "Zehntscheuer" von der Schule aus.
2. Was ist eine "Zehntscheuer" überhaupt?
3. Wer leitet das Haus?
4. Was sind die Aufgaben dieser Person?
5. Welche Abteilungen gibt es?
6. Welche Themenschwerpunkte gibt es?
7. Was erfährst du über den "Stadtbrand"? Führe genauer aus.
8. Wer war "Eckenfelder"?
9. Welches Teilthema hat dich/euch besonders angesprochen?
10. Haltet eure Eindrücke in Fotos fest (Haus von außen, Räume, Sehenswertes...)

Ergebnis:

1. Wir sind zunächst zu Fuß zum "Bergblick" gegangen. Von dort aus sind wir mit dem Bus nach Balingen gefahren und an der Torbrücke ausgestiegen. Jetzt nur noch am Zollernschloss vorbei und schon waren wir an der Zehntscheuer.
2. Früher mussten die Bauern den "Zehnt"/ den zehnten Teil ihrer Ernte abgeben und in der Zehntscheuer wurden die Sachen untergebracht.
3. Die Zehntscheuer wird von der Stadt Balingen unterhalten. Herr Schimpf-Reinhardt ist der Leiter.
4. Herr Schimpf-Reinhardt ist der "Stadtarchivar". Er kümmert sich z.B. um alte Papiere und Dokumente, in denen die Geschichte der Stadt Balingen erwähnt wird. Sicher hat er noch viele Aufgaben. Aber die kennen wir nicht genau.
5. Es gibt viele Abteilungen: Wir haben uns aber nur die Abteilungen "Frühgeschichte" und "Stadtbrand" näher angesehen.
6. Am besten gehst du selbst mal hin und informierst dich.
7. Balingen ist mehrmals abgebrannt. Die Häuser standen dicht zusammen und waren Fachwerkhäuser. Sie waren also aus Holzbalken gebaut und nur die Lücken waren "ausgemauert"/mit Steinen, Lehm, ... gefüllt. So konnte sich über die Dächer ein Brand schnell ausbreiten.
8. Diesen Teil der Ausstellung konnten wir nicht mehr ansehen. Er war auf jeden Fall Maler und aus der Gegend.
9. Wir waren besonders lange in dem frühgeschichtlichen Ausstellungsteil. Die Versteinerungen, aber auch, wie die Menschen in der Steinzeit und in den folgenden Zeiten gelebt haben, war interessant. Es wurden Feuerreste und sogar Schmuck gefunden.
10. Wir haben schöne Fotos gemacht. Leider sind sie "verloren gegangen".


Mission: Führung in der Zehntscheuer

Wir gehen in die "Zehntscheuer" in Balingen und bekommen eine Führung, um einen Überblick über die heimatkundlichen Ausstellungen zu bekommen.
Ergebnis / Fazit:

Station: Basis

Unsere Reise beginnt hier. Einmal hier angekommen, können wir viele Ziele ansteuern. Löst das Rätsel und ihr wisst wo unsere Reise heute hin geht!

Aufgabe: Unser Ziel ist die Kreisstadt von unserem Landkreis. Wie heiß sie?

Ergebnis:

Balingen


Station: Ziel

In Balingen angekommen, machen wir uns auf den Weg zu unserem Hauptziel. Findet heraus, wo dieses ist und macht euch auf den Weg.

Aufgabe: Wie heißt das Heimantmuseum in Balingen, in dem viele Ausstellungen und Veranstaltungen stattfinden?

Ergebnis:

Zehntscheuer


Station: Quiz am Hauptziel

Nachdem ihr nun am Hauptziel angekommen seid und eine tolle Führung hattet, könnt ihr jetzt bestimmt folgendes Quiz lösen.

Aufgabe: Beantwortet folgende Fragen:

1. Womit haben die Römer geschrieben?
a) Mit Tinte auf Papyrus und Holztäfelchen
b) Mit Tinte auf Pergament
c) Mit dem Griffel auf wachsbeschichtete Brettchen

2. Welches Tier malte Friedrich Eckenfelder am
häufigsten?
a) Kuh
b) Schaf
c) Pferd

3. Was ist ein Baust?
a) Sitzkissen für die Kirche
b) Kopfpolster zum Tragen von Lasten
c) Scheuerlappen für Kochtöpfe

4. Wie groß war die Zahl der Balinger Bierbrauereien im
Jahr 1839?
a) 7
b) 11
c) 18
d) 25

5. Wozu diente der Stubensand?
a) Zum Füllen der tönernen Bettwärmeflasche
b) Zum Auffüllen von Hohlräumen unter dem
Holzfußboden
c) Zum Scheuern der Holzfußbodens

6. Was gab es in der bis 1809 bestehenden Balinger
"Metzig" zu kaufen?
a) Rind- und Schweinefleisch
b) Nur Rindfleisch
c) Fleisch und Brot

7. Was ist ein Strohstuhl?
a) Ein strohgepolstertes bäuerliches Sitzmöbel
b) Ein Gerät zum Zerkleinern von Stroh
c) Eine vom Pferd gezogene Mähmaschine

8. Zu welchem Zweck nahm man das sogenannte
Augeneisen in die Hand?
a) Zum Entfernen von Hühneraugen
b) Zur Baumpflege
c) Zum Bügeln

Ergebnis:

1 c
2 c
3 b
4 d
5 c
7 b
8 c


Mission: Workshop

Durch unsere vorausgehende Führung (s. Mission 1) sind wir auf die Abteilung "Instrumente" aufmerksam geworden.
Es gibt viele historische Instrumente (z.B. Dudelsäcke & alle möglichen Arten von Hörnern), es waren aber auch neue Instrumente z.B. aus Müll zu entdecken.
Das hat uns so interessiert, dass wir uns zu einem Workshop angemeldet haben.
Ergebnis / Fazit:
Als wir ankamen, hat uns ein junger Mann, der an der Frommerner Waldorfschule Schüler ist und der im Haus der Volkskunst tanzt empfangen - Jonathan.
Er hat uns gleich das Instrument gezeigt, das wir bauen sollten. Bei den Fotos könnt ihr es sehen.
Wir bekamen ein langes Rohr. Bei diesem Rohr mussten wir bestimmte Längen abmessen & das Rohr dann in die entsprechenden Teile zerlegen. Nur wer genau angezeichnet hatte, konnte ein komplettes Instrument hinbekommen, da kein Abfall entstand. Das Sägen ging zu zweit zwar besser - aber viele von uns haben es unterschätzt.
Anschließend musste am Ende eines jeden Rohres ein Loch gebohrt werden - natürlich musste Jonathan uns erst mal zeigen, wie die Bohrmaschine richtig bedient wird.
Dann mussten Stücke aus Joghurtbechern geschnitten werden, die in einer bestimmten Anordnung über das Loch geklebt wurden (mit Klebeband).
Jetzt brauchten wir Jonathans Hilfe, denn nun mussten alle Rohre zusammengebaut werden. Mit zwei Holzlatte, Klebeband, Geduld und der richtigen Technik hat's dann auch geklappt.
Es entstand ein "Müllklavier" mit 5 "Tasten" - man kann darauf z.B. "Ist ein Mann in den Brunnen gefallen" spielen. Es hat echt viel Spaß gemacht & Jonathan war ein toller "Lehrer" für uns.
Zum Schluss hat er uns sogar noch was auf dem Dudelsack vorgespielt.

Station: Workshop "Instrumente bauen"

Instrumente (auch aus Müll) selber bauen. Teilnahme an einem Workshop.

Aufgabe: 1. Beschreibe den Ablauf des Workshops.
2. Wer führt den Workshop durch und was hat die Person mit dem Thema "Instrumente" zu tun.
3. Was hat das "Instrumente bauen" mit dem Thema "Haus der Volkskunst" und vor allem mit Heimat zu tun?

Ergebnis:

1. Zunächst hat sich uns ein Junge vorgestellt. Er hieß Jonathan. Er wollte uns zeigen, wie man das Instrument aus Röhren bauen kann, das er dabei hatte.
Wir mussten immer zu zweit arbeiten. Erst mussten wir uns ein Papprohr aussuchen. Dann mussten wir die Längen der Rohre richtig abmessen & anzeichnen. Danach haben wir die Stellen durchgesägt. Das war gar nicht so einfach.
Nun mussten wir Löcher bohren. Dazu hat uns Jonathan die Ständerbohrmaschine erklärt.
Danach mussten wir Joghurtbecherstreifen schneiden und damit die Löcher überkleben. Aber die Joghurtstreifen mussten auch noch über das Rohr hinaus gehen.
Danach haben wir mit Jonathans Hilfe alles zusammen gebaut: Mit Holzlatten (selbst abgesägt), Schnur & Klebeband.
Jetzt war unser Instrument fertig.
Natürlich haben wir gleich versucht, es auszuprobieren. Mit den 5 Tönen kann man sogar kleine Melodien spielen.
Am Schluss hat uns Jonathan noch etwas auf dem Dudelsack vorgespielt.
2. Jonathan ist Schüler der Waldorfschule Frommern. Er spielt verschiedene Instrumente, z.B. Dudelsack & Klavier. Er baut auch alte Instrumente nach alten Vorbildern nach & erfindet eigene Müllinstrumente.
3. Im Haus der Volkskunst hängen überall alte Instrumente und Instrumente aus anderen Ländern. Viele Menschen aus vielen Ländern kommen in diesem Haus zusammen und musizieren gemeinsam. Bei uns wurde früher z.B. auch "Dudelsack" gespielt. Auch andere alte Instrumente aus unserer Gegend sind zu sehen. Leider kennen wir viele davon gar nicht (mehr). Damit sie aber nicht vergessen werden, macht das Haus der Volkskunst Musiktreffen und andere Veranstaltungen.