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Essen verändert die Welt - Ernährung früher, heute und morgen

Essen verändert die Welt - Ernährung früher, heute und morgen

Kinder und Jugendliche erkunden ihren Sozialraum zum Thema Essen

Kinder und Jugendliche erkunden ihren Sozialraum und bearbeiten Fragen und Aufgabenstellungen zum Thema Essen gestern, heute, morgen.
Kooperationspartner sind das Landratsamt Balingen und der B2 Biomarkt in Balingen.

Adresse:Essen verändert die Welt - Ernährung früher, heute und morgen
Beethovenstr.16
72336 Frommern
Baden-Württemberg
E-Mail:nathalie.charles(at)t-online.de
Telefon:
Mobil:0160-96269898
Bündnisverantwortlicher:Nathalie Hahn
Das Projekt wurde am 2015-02-28 beendet.

Unsere Bündnispartner

B2 Biomarkt

Örtlicher Biomarkt

Landratsamt Zollernalb

Unsere Missionen

Mission: "Bio" bzw. "Öko" - was ist das?

In dieser Mission wird Bio anhand eines Besuchs bei unserem Projektpartner: b2 Biomarkt unter die Lupe genommen.
http://www.b2-biomarkt.de/
Ergebnis / Fazit:
Wir haben das Bio-Siegel und EU-Siegel bei unserem ortsansässigen b2-Biomarkt kennen gelernt. Erzeugnisse aus ökologischem Landbau werden mit dem Güte- und Prüfsiegel gekennzeichnet. Sie sind aber zur Einhaltung mit gewissen Standards und Auflagen geknüpft. Die Einhaltung der Kriterien werden durch eine Dokumentationspflicht sowie regelmäßige Entnahme und Untersuchung von Warenproben gewährleistet. Überwacht wird die Einhaltung der Bestimmungen für alle Bio-Produkte in der EU durch die jeweils zuständige Öko-Kontrollstelle, bei Verwendung eines Verbandssiegels zusätzlich durch den jeweiligen Anbauverband. Dies finden wir auch besonders wichtig, da immer wieder negative Schlagzeilen zu lesen sind.
Das Risiko, sich mit Pestiziden zu belasten ist bei Bio-Lebensmitteln niedriger und die langfristigen Folgen und möglichen Schäden bei Gen-Manipulationen noch nicht genug erforscht, deshalb wäre es für Kinder besonders wichtig Bio-Lebensmitteln den Vorzug zu geben.
Besonders interessant war die Zubereitung mit den eingekauften Bio-Produkten. Wir haben verschiedene Burgervarianten (Tomatenburger, Bratlinge aus Dinkel-Hafer-Gemüse, Quinoa Burger) mit einem Kräuterdipp, Chinakohlsalat verfeinert mit Orangenfilets und Wahlnusskernen als Hauptgericht zubereitet. Die Nachspeise war ein leckeres Apfelgratin mit Vanillesoße. Das hat viel Spaß gemacht.
Durch unsere Recherche haben wir aber auch festgestellt, dass derzeit neben Ökoprodukten auch "regionale Lebensmittel" im Trend (Frischegarantie, Umweltschutz, heimische Bauern fördern) liegen. Ein Beispiel dafür sind Produkte aus "Unserer Heimat". Es war eine sehr informative Mission, die uns aufgerüttelt hat, mehr für unsere Umwelt zu tun.

Station: b2 Biomarkt in Balingen

"Biofaire" und "regionale" Produkte in Balingen

Aufgabe: Wo kann man in Balingen "biofaire" und "regionale" Produkte kaufen? Macht Bilder von eurem Ergebnis und schreibt die Adresse auf.

Ergebnis:

b2 Biomarkt Balingen

Bahnhofstraße 22
72336 Balingen
Tel. 07433.96755-30
Bistro Tel. 07433.96755-33
Fax 07433.96755-32
info.BL@b2-biomarkt.de

DE-ÖKO-006


Station: Begriffsbestimmung:

Begriffe: "Bio" bzw. "Öko" werden durch den Geschäftsführer des b2 Biomarktes Herr Bess geklärt.

Aufgabe: Was bedeuten die Begriffe „Bio“ und „Öko“?

Ergebnis:

Was bedeuten die Begriffe "Bio" und "Öko":
- bedeuten das Gleiche
- sie sind gesetzlich geschützt
- alle Lebensmittel müssen die Regelung der EU-Öko-Verordnung einhalten
- zudem verpflichten sie sich, dass alle Bio-Erzeugnisse Regelungen den Code der
Öko-Kontrollstelle (z.B. DE-ÖKO-006) sowie bei vorverpackten Lebensmitteln Angaben zur
Herkunft und das EU-Bio-Logo tragen



Station: Bio-Siegel bestimmen

Lebenmittel, die aus der ökologischen Landwirtschaft stammen, werden als "Bio-Lebensmittel" oder "Öko-Produkte" bezeichnet. Die EU-Öko-Verordnung definiert, welche landwirtschaftlichen Produkte seit 2010 als "Öko"- oder "Bio"-Produkte gekennzeichnet werden können.
Informiere dich und schreibe wichtige Informationen kurz auf.

Aufgabe: Was sagt Dir dieses Siegel?
Fotografiere und beschreibe es.

Ergebnis:

Das Bio-Siegel:
Produkte mit diesem Zeichen müssen zu mindestens 95 Prozent aus ökologischem Landbau stammen. Wasser, Salz und Hefe gehören zu den wenigen erlaubten nicht ökologischen Zusatzstoffen. Können Bauern dies belegen, erhalten ihre Waren das Bio-Siegel. Strenge Vorschriften regeln, was gefordert ist und was verboten.

Folgende Verbote gelten:
- Die Verwertung genetisch veränderter Erzeugnisse ist Bio-Bauern nicht erlaubt.
- Ebenfalls verboten: Gewürze und Kräuter radioaktiven Strahlen auszusetzen ist
ebenfalls verboten, um die Ernte vor Parasiten zu schützen und länger haltbar zu
machen. Biobauern dürfen ihre Pflanzen nur auf natürliche Weise vor Schädlingen
schützen.
- Auch der Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln ist nicht gestattet.
Statt dessen legen Bio-Bauern zum Beispiel zwischen den Anbauflächen so genannte
Grüngürtel an. Darin sollen sich natürliche Fressfeinde der Schädlinge wohl fühlen. Auf
diese Weise halten die Landwirte ihre Felder im natürlichen Gleichgewicht. Auch beim
Düngen verzichten sie auf künstliche Erzeugnisse und nutzen lieber Kuhmist oder Stroh.


Station: Bio-Siegel bestimmen

Baden-Württemberg erweitert das Deutsche Bio-Siegel.
Informiere dich und schreibe wichtige Informationen kurz auf.

Aufgabe: Was sagt dir dieses Siegel?
Fotografiere und beschreibe es.

Ergebnis:

Für Bio-Produkte, die aus Baden-Württemberg stammen gibt es dieses spezielle Zeichen:
Es wurde im Jahr 2002 eingeführt und wird mittlerweile von mehr als 100 Nutzern verwendet. Die Einhaltung wird über die regulären Öko-Kontrollen überprüft.

Voraussetzungen:
- pflanzliche Produkte werden zu 100 % in der Region erzeugt
- bei verarbeiteten Produkten (Käse oder Brot) müssen 100 % der Hauptzutat aus der
Region stammen. Sind Rohstoffe aus regionaler Erzeugung nicht erhältlich, dürfen
max. 10 % der Hauptzutat aus anderen Regionen zugekauft werden


Station: Bio-Siegel bestimmen

Die Europäische Union führt ein EU-Logo ein, damit zertifizierte Bioprodukte für die Verbraucher einfacher zu erkennen sind.
Informiere dich und schreibe wichtige Informationen kurz auf.

Aufgabe: Was sagt dir dieses Siegel?
Fotografiere und beschreibe es.

Ergebnis:

EU-Siegel:
Dieses "Europäische Kennzeichen" für biologisch hergestellte Lebensmittel gibt es seit 2010. Es ist verpflichtend für alle Verpackungen.

Ziel: Durch das Eu-Logo ist das zertifizierte Bioprodukt für die Verbraucher einfacher zu erkennen.


Station: Anforderungen für landwirtschaftliche Betriebe, um das Bio-Siegel zu erhalten

Diese Siegel erhalten nur landwirtschaftliche Betriebe, die genau festgelegte Anforderungen erfüllen.
Informiere dich darüber und schreibe die Anforderungen stichpunktartig auf.

Aufgabe: Welche Anforderungen müssen landwirtschaftliche Betriebe erfüllen, um dieses Siegel zu erhalten?

Ergebnis:

Anforderungen für landwirtschaftliche Betriebe, um dieses Siegel zu erhalten:
- landwirtschaftliche Betriebe haben eine Dokumentationspflicht und müssen regelmäßige
Entnahmen & Untersuchungen machen
- Produkte dürfen nicht gentechnisch verändert werden
- Produkte, die ohne Einsatz konventioneller Pflanzenschutz- und
Schädlingsbekämpfungsmittel, Kunstdünger oder Abwasserschlamm angebaut wurden
- Tiere müssen artgerecht gehalten und in der Regel nicht mit Antibiotika und
Wachstumshormonen behandelt werden
- Bio-Produkte dürfen nicht ionisierend bestrahlt oder mit Lebensmittelzusatzstoffen
versetzt werden


Station: Verbraucher die Bio-Lebensmittel kaufen sind geschützt

Bio-Lebensmitte wurden in den letzten Jahren immer häufiger gekauft. Selbst in herkömmlichen Supermärkten und Discountern wird in der Zwischenzeit Bio-Ware angeboten.
Werden wir als Verbraucher auch geschützt? Informiere dich und notiere es.
Wie können wir als Verbraucher das kontrollieren?
Kontrollnummer fotografieren und beschreiben.

Aufgabe: Werden die Siegel kontrolliert?
Wie oft findet diese Kontrolle statt?
Wie erkennt der Verbraucher die Kontrolle?

Ergebnis:

Die Siegel werden durch regelmäßige Kontrollen überprüft.
Die Kontrollnummer auf der Lebensmittelverpackung gibt Auskunft, welche Öko-Kontrollstelle das Lebensmittel überprüft hat.

DE-OOO-Ökokontrollstelle =
DE steht für Deutschland, die weiteren Angaben beziehen sich auf den Ort und Stiz der Kontrollstelle. Man kann sich dort Informationen einholen.


Station: Bio-Siegel findet man bereits in vielen Bereichen

Bio-Siegel - wo findet man sie überall?

Aufgabe: Wo findet man überall das Bio-Siegel?
Fotografiere 5 unterschiedliche Produkte des b2 Biomarktes, die das Bio-Siegel tragen.
Ergänze mit eigenen Erfahrungen bzw. Befragungen von Kunden.

Ergebnis:

Bio-Siegel findet man, bei:
- Lebensmittel: Obst, Gemüse, Fleisch, Wurst, Getreide und äprodukte, Milch und -produkte,
- Getränke: Bionade, nichtalkoholische und alkoholische Getränke
- Kosmetik
- Kleidung
- ...


Station: Das Label

Der b2 Biomarkt trägt das Label "biofair und regional". Was bedeutet das?

Aufgabe: Fragt nach was das Label "biofair und regional" allgemein im b2 Biomarkt bedeutet.
Fotografiert das Label.

Ergebnis:

Das Label "biofair und regional" des b2 Biomarktes Balingen und Rottweil bedeutet:
in den beiden Biomärkten, auf den eigenen Marktständen und im Rahmen des Lieferdienstes werden die in der Region Neckaralb erzeugten, verarbeiteten und vertriebenen Bio- Lebensmittel angeboten.


Station: "Fairness vom Acker bis zum Teller"

Im b2 Biomarkt spricht man von: "biofair und regional" ist fair vom Acker bis zum Teller.
Was heißt das?

Aufgabe: "Biofair und regional" ist fair vom Acker bis zum Teller.
Was heißt das?

Ergebnis:

Der b2 Biomarkt Balingen und Rottweil mit seinem Label "biofair und regional" ist fair:
- Fair zur Umwelt: durch kurze Transportwege
- Fair zur Region: durch die Stärkung der heimischen Landwirtschaft
- Fair zum Erzeuger: mit existenzsichernden Preisen
- Fair zu Mitarbeitern: durch Ausbilcung, Fortbildung, gerechte Löhne
- Fair zum Kunden: mit guter Frische und Qualität


Station: Wer "biofaire und regionale" Produkte kauft handelt zum Wohle unserer Heimat.

Mit dem Griff zu "biofair und regional" leistest du einen großen Beitrag zum Wohle unserer Heimat.
Überlege, frage nach und dann schreibe deine Antworten auf.

Aufgabe: Warum leisten wir beim Kauf von "biofairen und regionalen" Produkten einen großen Beitrag zum Wohle unserer Heimat?

Ergebnis:

Durch den Kauf von "biofair und regional-Produkten" leisten wir einen großen Beitrag zum Wohle unserer Heimat:
- Wir fördern eine regionale Landwirtschaft, die menschen- und naturnah produziert.
- Wir tragen zum Schutz und Erhalt der Landschaft bei (keine Gentechnik, keine Pestizide,
geringe Transportwege).
- Wir helfen, regionale Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen und regionale
Wirtschaftskreisläufe zu stärken.
- Wir tragen dazu bei die Attraktivität der Region zu erhalten und die Lebensqualität zu
erhöhen.
- Wir unterstützen das regionale Handwerk und sichern die Ausbildung von Lehrlingen.


Station: Regionale Produkte, der Umwelt zuliebe!

Unter dem Label "biofair und regional" bietet der b2 Biomarkt in Balingen Bio-Lebensmittel an, die in der Region Neckaralb erzeugt, verarbeitet und vertrieben werden.
Die Geschäftsleitung sagt: "Umweltschutz muss im unmittelbaren Lebensraum der Kunden stattfinden."
Wie verwirklicht das der b2 Biomarkt?

Aufgabe: Ergänze die Karte mit den Partnern des b2 Biomarktes oder schreibe die Partner auf.

Ergebnis:

Der b2 Biomarkt Balingen und Rottweil bietet in ihrem Biomärkten, auf ihren Marktständen und im Rahmen ihrers Lieferdienstes Bio-Lebensmittel an, die in der Region Neckaralb erzeugt, verarbeitet und vertreiben werden.
Ihre Partner sind:
- Bäcker Baier aus Herrenberg: Der zertifizierte Demeter-Bäcker kombiniert Altbewährtes
mit neuem Fachwissen. Traditionelle Rezepte werden durch den Einsatz modernster
und umweltgerechter Technik verfeinert. Das verwendete Getreide und Mehl kommt
vom Schönberghof aus Rosenfeld.
- Schönberghof: Auf 140 ja Ackerland werden in einer vielseitigen Fruchtfolge unter
anderem Getreide und Feldgemüse angebaut. Eine Mutterkuhherde verwertet das
Futter von 120 ja Grünland, wovon 24 ha Streuobstwiesen sind. In ihren
Gewächshäusern wachsen Feingemüse und Salate.
- Martinshof ist der landwirtschaftliche Betrieb der Dorfgemeinschaft Tennental: Hier
arbeiten viele Menschen zusammen. Den Betrieb bewirtschaften sie seit 1990
biologisch-dynamisch nach den Richtlinien des Demeter e.V.. Auf den Feldern und im
Gewächshaus bauen sie alles von der Aubergine bis zur Zwiebel an. Im Zentrum steht
die Milchviehherde, die die Milch für die zahlreichen Produkte aus ihrer Hofkäserei
liefert.
- Obstgut Bläsiberg bei Tübingen: Seit 1997 liefern sie Äpfel in Demeterqualität an die
Fischermühle und seit 2006 an die b2 Biomärkte.
- Metzgerei Grießhaber: Seit 2005 ist der Familienbetrieb auf 100 % Bioland umgestellt
und ausschließlich Bioland/Demeterfleisch.
- Seit 40 Jahren betreibt das Hofut Martinsberg Öko-Landbau. Anfang der 90er Jahre
kam die Legehennenhaltung nach Bioland-Richtlinien dazu. Das Hofut beliefert den b2
Biomarkt mit Bioland-Produkten wie Eiern, Mehl, Getreide und Nudeln.
- Die Fischermühle steht für Erzeugung und Verkauf von Lebensmitteln. Sie vertreibt
Obst, Gemüse, Getreide, Milchprodukte und Fleisch aus der Region.


Mission: Brot backen - früher und heute

In dieser Mission wird das Brot backen - früher und heute - verglichen.
Ergebnis / Fazit:
In dieser Mission haben wir viel über das "Brot backen von früher" erfahren.
Wenn man es mit dem heutigen Brot backen vergleicht, hat es sich für die Hausfrau erleichtert. Vorallem, da heutzutage ja fast jeder Haushalt ein Handrührgerät bzw. eine Küchenmaschine im Schrank stehen hat. Es stellt sich nur die Frage, ob diese Geräte auch wirklich öfter genützt werden. Wir finden eine Küchenmaschine bzw. auch ein Handrührgerät wäre eine lohnenswerte Anschaffung.

Station: Hefeteig praktisch wie früher und heute herstellen

Stelle Hefeteig auf drei Variationen her:
früher von Hand,
heute mit Handrührgerät und Küchenmaschine

Aufgabe: Wie unterscheiden sich die Hefeteigvariationen voneinander?

Ergebnis:

Die Verarbeitung des Hefeteiges mit der Hand war sehr langwieriger, da wir dabei bleiben mussten, dagegen während die Küchenmaschine arbeitete konnten wir bereits andere Arbeiten erledigen. Auch war das Hefeteig schlagen von Hand sehr anstrengend und schweißtreibend. Man muss die Hausfrauen von früher bewundern.

Sowohl die Küchenmaschine wie auch das Handrührgerät erleichtern uns die Küchenarbeit sehr stark.


Station: Backen wie früher und heute im Vergleich

Backe die Hefeteigvariationen wie
früher: im Steinbackofen und
heute: im Elektrobackofen

Aufgabe: Wie unterscheiden sich die beiden Backarten: Steinbackofen - Elektrobackofen

Ergebnis:

Backen im Steinbackofen:
Steinbacköfen in der Historie sind insbesondere Öfen, die zuerst mit Holz-Feuer geheizt werden, dann die Glut/Asche herausgenommen wird und dann die Resthitze (ca. auf 220 bis 270 Grad) der Steine zum Backen von Lebensmitteln verwendet wurde. Heute ist so ein Vorgehen aber natürlich nicht mehr praktikabel.
- man benötigt Holzstücke als Heizmittel und dieses in einer gewissen Größe
- gutes Wetter wäre günstig, da der Steinbackofen im Freien steht
- braucht lange Zeit, bis es eingeheizt ist
- die Temperatur kann man nicht einstellen
- schwierig zu handhaben, Backware verbrennt sehr leicht
- man benötigt ein gewisses Fingerspitzengefühl zum Backen
- kleine Backfläche
+ Backgut bekommt noch eine spezielle Geschmacksnote (durch das Holzverbrennen)
+ der Stein im Steinbackofen ist porös und der Teig wird quasi von unten auch belüftet
+ benötigt eine kürzere Backzeit, da eine hohe Temperatur (von ca. 350° Celsius)

Backen im Elektrobackofen
- der Elektroofen muss lange genug vorgeheizt werden damit eine gleichbleibende Temperatur erreicht
wird
- das Backblech sollte während der Aufheizzeit des Ofens auf der untersten Schiene mit vorgeheizt
werden
- auf dem Backblech oder dem Backpapier wird der Teig unten versiegelt
- kaum eine höhere Temperatur von mehr als 250° Celsius erreicht und die Backzeiten betragen bei
Pizza ca. 15-20 Minuten
+ zu jeder Zeit schnell einsatzbereit
+ man kann im Umluftbackofen mehrer Bleche gleichzeitig backen
+ Temperatur kann man einstellen
+ man kann die Backzeit genau bestimmen, dadurch ist die Gefahr des Verbrennens nicht so leicht


Station: Butterherstellung

Stelle Butter in einem Butterglas bzw. Schüttelglas wie früher her.

Aufgabe: Wie stellte man früher Butter her?

Ergebnis:

Wann und wo Butter zum wirklich allerersten Mal hergestellt wurde, ist nicht genau bekannt. Ein über 5000 Jahre altes Mosaik gilt jedoch als die älteste Darstellung der Butterherstellung.
Das Buttern
Früher war der Butterungsprozess reine Handarbeit: In einem Butterglas oder in Holzfässern wurde mit Stößern, Stampfern oder Schlägern die Butter mit Muskelkraft so lange bearbeitet, bis sie geschmeidig war.
Heutzutage ist der Prozess von der Milch zur Butter natürlich wesentlich hygienischer und schneller, das Prinzip der Butterherstellung ist jedoch das gleiche wie vor tausenden von Jahren.
Maschinen übernehmen heute diese schweißtreibende Arbeit. Die rotierenden Zylinder bestehen meist aus Stahl. Im so genannten Butterfertiger wird der Rahm geschlagen, Reste der Buttermilch werden separiert und abgelassen, die einzelnen Kügelchen des Milchfetts brechen auf. Das gelöste Fett verbindet sich zu einer geschmeidigen Masse, Wasser und Milcheiweiß werden mit aufgenommen. Aromatische, geschmeidige Butter entsteht. Diese wird geformt, abgepackt und in die Kühlung gegeben.

Butterherstellung im Schüttelglas:
Wir gaben Sahne in ein gut schließendes Glas. Wenn schüttelten jetzt ca. 20 Minuten mit Ausdauer das Glas. Jetzt setzt sich die Buttermilch ab und die Butter beginnt zu verklumpen. Nun wird die Butter abgesiebt und gekühlt.


Station: allgemeine Informationen

Tipps und Tricks zum Brot backen, Hefeteig heute haltbar einfrieren, Getreideinformationen: Es muss nicht immer Weizen sein - Quinoa

Aufgabe: Welche allgemeinen Informationen hast du über das Brot backen, Hefeteig haltbar einfrieren, Getreideinformationen/Quinoa erfahren?

Ergebnis:

Wir haben die Tipps und Tricks zum Brot backen in einem Informationsblatt zusammengefasst.
Heute kann man Hefeteig in großen Mengen oder vorzeitig produzieren und haltbar eingefrieren (siehe Arbeitsblatt).
Quinoa sind senfkorngroße Nussfrüchte. Das glutenfreie Pseudogetreide, wird pur oder als Zutat in Müslimischungen angeboten. Auch ist es ein vollwertiger Getreideersatz, der vorallem für unter Zöliakie Leidende (Glutenunverträglichkeit) infrage kommt. Weitere Informationen findest du in unserem Informationsblatt.


Mission: Das älteste Nahrungsmittel: Getreide

Bereits vor 100 Jahren wurde Getreide angebaut.
Diese Mission gibt Dir einen Einblick: wie sich der Getreideanbau verändert hat, welche Getreidesorten es immer noch gibt und für was sie verwendet werden, wie ein Getreidekorn aufgebaut ist, wie aus Getreide Mehl wird (Mühlenbesuch), welche Mehlsorten es gibt und für was man sie früher und auch noch heute verwendet.
Ergebnis / Fazit:
Getreide ist immer noch ein wichtiges Lebensmittel, dies wurde anhand eines Mühlenbesuchs geklärt.

Dies soll auch in Zukunft so bleiben, deshalb werden wir viel öfter bei unserer Stingel-Mühle einkaufen und dann auch selbst backen. Macht doch auch mit!

Station: Mühlenreporterinnen unterwegs/Getreide

Durchführung des Mühleninterviews/Getreide:
- Stellt die Fragen höflich und der Reihe nach
- Schreibt die Antworten in Stichworten mit
- Notiert und fotografiert alles, was ihr interessant findet oder wozu ihr noch mehr wissen wollt.

Aufgabe: allgemeine Fragen:
- Was ist Speisegetreide?
- Futtergetreide, das für die Tiere ist, was gehört dazu?
- Wie ist ein Getreidekorn aufgebaut?
- Der Keimling enthält viel Fett, wird er mit gemahlen oder wird daraus Öl gemacht?
- Worin besteht der Unterschied von hellem und dunklem Mehl?
- Wozu verwendet man welches Mehl: Typ Nr. 405 (roter Aufdruck), Typ Nr. 812 (grüner Aufdruck), Typ Nr. 1050 (blauer Aufdruck)

Ergebnis:

- Zu Speisegetreide zählt: Weizen, Roggen, Dinkel
- Zu Futtergetreide gehört: Hafer, Gerste, Hirse, Mais
- Aufbau eines Getreidekorns:
Mehlkörper (80 - 90 %): wenn das Kron zermahlen wird, wird daraus das weiße Mehl; er enthält
Eiweiß (Kleber) und Stärke
Keimling (3 %): aus ihm entwickelt sich die Getreidepflanze; er enthält Eiweiß, Fett, Vitamine und
Mineralstoffe
Schale (21 - 23 %): ist ziemlich hart und schützt das Korn; sie ist reich an Mineralstoffen und
Ballaststoffen (Rohfaser)
- Der Keimling wird vor dem Mahlen entfernt.
- Bei dunklem Mehl ist ein hoher Anteil der Schale (man nennt sie auch Kleie) mit gemahlen. Es ist
reicher an Vitaminen (vor allem B-Vitamine) und Mineralstoffen. Bei Vollkornmehl wird der Mehlkörper,
die Schale und der Keimling vermahlen.
Helles Mehl ist reich an Stärke und hat einen niedrigen Ausmahlungsgrad (= Auszugsmehl), da nur der
Mehlkörper vermahlen wird. Beim Mehl vom Typ 405 wird nur der Mehlkörper gemahlen.
- Schrot ist grob zerkleinertes Getreide. Es kann durch Quetschen oder durch Schroten auf einem
Walzenstuhl oder durch Mahlen mit einer Schrotmühle hergestellt werden. Als Schroten bezeichnet
man also die „mechanische Verarbeitung von Körnern zur Verringerung ihrer Größe“.
- Der Begriff "die Type" entstammt der Fachsprache der Müller und Bäcker und ist ein Maß für den
Mineralstoffgehalt des Mehles:
Niedrige Mehl-Typen wie 405 sind - mit geringem Mineralstoffgehalt - sehr hell.
Hohe Mehl-Typen wie 1050/1800 sind - reich an Mineralstoffen - sehr dunkel.

Zur Typ-Bestimmung wird 100 g Mehl-Trockenmasse bei 900°C verbrannt. Die verbleibenden
(nichtbrennbaren) Bestandteile entsprechen der Mineralstoffmenge des Mehles. Sie werden auch als
"Aschegehalt des Mehls" bezeichnet.
- Verwendung von Mehl: Typ Nr. 405 (roter Aufdruck) für Kuchen
Typ Nr. 812 (grüner Aufdruck) für Kuchen und Brötchen
Typ Nr. 1050 (blauer Aufdruck) für Brot und Brotbackwaren


Station: Mühlenreporterinnen unterwegs/Stingel-Mühle

Durchführung des Mühleninterviews/Stingel-Mühle:
- Stellt die Fragen höflich und der Reihe nach
- Schreibt die Antworten in Stichworten mit
- Fotografiert alles, was ihr interessant findet oder wozu
ihr noch mehr wissen wollt
- Fragt immer nach, wenn ihr etwas nicht versteht

Aufgabe: Fragen zur Stingel-Mühle
- Seit wann gibt es die Stingel-Mühle und bis wann
wurde hier in der Mühle gemahlen?
- Gibt es Veänderungen zu früher und heute:
z.B. beim Anbau/Anliefern von Getreide, beim
Mahlen, hat der Kunde gleich das ganze Mehl- also
Vorrat für das ganze Jahr mitgenommen oder gab es
da andere Vorgehensweisen?
Fallen Ihnen noch sonstige Veränderungen ein?
- Kamen bzw. kommen die Bauern/Kunden nur aus
Frommern und Dürrwangen?
- Woher kam früher bzw. kommt jetzt ihr Getreide?
- können Sie sich vorstellen, wie der Bezug zu Getreide
und somit auch Ihre Mühle in der Zukunft sein wird?

Ergebnis:

Stingel-Mühle OHG, Schwaderloch 9 72336 Balingen, http://www.stingelmuehle.de/
- Wahrscheinlich entstand in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts die "Untere Mühle", die aber auch
"Gratzius- oder Stotzinger Mühle" genannt wurde.
Am 4. - 6. Juni 1895 zerstörte das Eyach-Hochwasser das gesamte Mühlengebäude von J. Stingel. Nur
die Scheune blieb erhalten.
Die neue Frommerne "Untere Mühle" entstand 1932 etwas entfernt von der Eyach. Johannes Strobel
war der letzte Müller der "Unteren Mühle" in Frommern. Er gab den Mahlbetrieb in den siebziger
Jahren auf.
Beim Betreten der "Unteren Mühle" zeigt sich - noch heute - dem Besucher im Erdgeschoß die drei
Mahlgänge mit ihren alten Maschinen.
Seit 125 Jahren finden Sie in der Stingel-Mühle alles rund ums Backen und Kochen, das hat sich auch
bis heute nicht geändert.
- Anbau von Getreide und seine Veränderungen
früher: Die Körner werden in Säcke abgefüllt. Der Bauer verstreut von Hand die Saatkörner. Mit einem
Gespann wird der Acker gepflügt. Mit Flegeln werden die Körner aus den Ähren gedroschen.
Der Acker wird mit Mist gedüngt. Die Körner werden mit Hilfe einer Egge mit Erde zugedeckt.
Das Stroh wird von Hand zu Bündeln, den Garben, gebunden. Das geerntete Korn wird auf
einem von Pferden gezogenen Wagen abtransportiert. Die Körner werden durch ein Sieb von
der Spreu getrennt. Das Getreide wird mit der Sense gemäht. Die Garben werden aufgeladen
und mit einem Pferdegespann in die Scheune gefahren und gelagert.
heute: Heute geschieht alles mit Maschinen.
Traktor mit Pflug, um den Boden zu lockern und alle Pflanzenreste zu vergraben
Säkombination, zum Eggen (Erde geebnet und feinkrümelig aufgelodert) und zum säen der
Saatkörner
Düngerstreuer, um Nährstoffe, die im Boden fehlen auszugleichen
Gülleanhänger mit wertvollem Dünger
Mähdrescher, zum Ernten des Getreides: abschneiden, dreschen d.h. Ähren schlagen/schütteln,
fallen aus, sammeln im Korntank; Stroh fällt hinten aufs Stoppelfeld
Traktor mit Anhänger, für den Abtransport des Getreides
Strohballenpresse
Zukunft: Veränderungen hängen von uns Menschen ab!
- Früher wurde das Getreide nach der Ernte mit einem Pferdegespann angeliefert. Heute erhalten wir
unser Mehl per Lkw.
- Früher kamen die Bauern/Kunden nur aus Dürrwangen. Sie lieferten ihr Getreide und nahmen so viel
Mehl mit, wie sie im Moment benötigten. Der Rest wurde für sie eingelagert und nach Bedarf von
ihnen abgeholt.
Heute hat sich das Einzugsgebiet stark vergrößert. Kunden der anliegenden Gemeinden kaufen in der
Stingel-Mühle rege ein. Auch im örtlichen Handel werden die Stingel-Mühle-Produkte angeboten.
Außerdem kann man auch über das Internet Ware beziehen. Das auch guten Anklang findet.
http://www.mehlkaufen.de der Online Shop der Stingel-Mühle
- Früher sowie heute kommt das Getreide/Mehl der Stingel-Mühle aus der Region.
- Bezug zu Geteide und der Mühle in der Zukunft:
Es werden vermehrt regionale Produkte gekauft. Außerdem backen viele Menschen wieder mehr
selbst, da sie dadurch genau wissen, was sie verwenden. Auch ist "Deutsches Getreide" immer mehr
gefragt. Es wird bereits in die ganze Welt exportiert.


Station: Mühlenreporterinnen unterwegs/Herstellung von Mehl

Durchführung des Mühleninterviews/Herstellung von Mehl:
- Stellt die Fragen höflich und der Reihe nach
- Schreibt die Antworten in Stichworten mit
- Fotografiert alles, was ihr interessant findet oder wozu
ihr noch mehr wissen wollt
- Fragt immer nach, wenn ihr etwas nicht versteht

Aufgabe: Wie wird aus Getreidekörnern Mehl?
Filmt den Vorgang

Ergebnis:

Getreidekörner zu Mehl mahlen in der Stingel-Mühle.

Hier findet Ihr unser Video:
https://www.youtube.com/watch?v=evF8XTDblnY&feature=youtu.be

Viel Spaß beim Anschauen!


Station: Mühlenreporterinnen unterwegs/Abfüllen von Mehl

Durchführung des Mühleninterviews/Abfüllen von Mehl:
- Stellt die Fragen höflich und der Reihe nach
- Schreibt die Antworten in Stichworten mit
- Fotografiert alles, was ihr interessant findet oder wozu
ihr noch mehr wissen wollt
- Fragt immer nach, wenn ihr etwas nicht versteht

Aufgabe: Das gemahlene Mehl muss abgefüllt werden, wie wird das gemacht?
Nehmt den Vorgang in einem Video auf.

Ergebnis:

Abfüllen von gemahlenem Mehl in der Stingel-Mühle.

Hier findet Ihr unser Video:
http://youtu.be/Wv5pH7sdhkg

Viel Spaß beim Anschauen!


Station: Mühlenreporterinnen unterwegs/Verschließen der Mehlbeutel

Durchführung des Mühleninterviews/Verschließen der Mehlbeutel:
- Stellt die Fragen höflich und der Reihe nach
- Schreibt die Antworten in Stichworten mit
- Fotografiert alles, was ihr interessant findet oder wozu
ihr noch mehr wissen wollt
- Fragt immer nach, wenn ihr etwas nicht versteht

Aufgabe: Sie haben eine besondere Art den Mehlbeutel zu verschließen.
Nehmt den Vorgang in einem Video auf.

Ergebnis:

Verschließen der Mehlbeutel in der Stingel-Mühle.

Hier findet Ihr unser Video:
https://www.youtube.com/watch?v=IKQdVh5hn_c

Viel Spaß beim Anschauen!


Station: Mühlenreporterinnen unterwegs/vielfältiges Angebot

Durchführung des Mühleninterviews/vielfältiges Angebot:
- Stellt die Fragen höflich und der Reihe nach
- Schreibt die Antworten in Stichworten mit
- Fotografiert alles, was ihr interessant findet oder wozu
ihr noch mehr wissen wollt
- Fragt immer nach, wenn ihr etwas nicht versteht

Aufgabe: Informiert euch jetzt noch über das vielfältige Angebot in der Stingel-Mühle.

Ergebnis:

Die Stingel-Mühle besitzt zusätzlich zum Getreide noch ein vielfältiges Angebot über Backmischungen, alles zum Backen (Backformen, Brotkörbe, ...) regionale Produkte wie Honig, Eier, fertige Nudeln und vieles mehr.
Wir haben einige Bilder eingestellt.


Mission: Ernährung: früher

Interview mit Senioren aus dem betreuten Wohnen der Seniorenwohnanlage Hörnleblick über die "Ernährung von früher".

Ergebnis / Fazit:
Die Senioren der Wohnanlage sprachen mit uns über ihre Familienstrukturen, die Lebensmittel von früher und über die Geräte, die ihnen früher die Arbeit erleichterte.

Es war eine tolle Atmosphäre in der Seniorenwohnanlage. Die Heimbewohner freuten sich über die Vergangenheit zu erzählen und dadurch verging die Zeit für das Interview viel zu schnell.
"Wir bedanken uns noch einmal recht herzlich, dass Sie sich Zeit genommen haben."

Station: Familienstrukturen

Die Missionsteilnehmer beantworten folgende Fragen über die Familienstrukturen

Aufgabe: 1. Wie sahen früher die Familien aus?
2. Wie verteilten sich die Aufgaben früher innerhalb der
Familie?
3. Wer kochte das Essen und war für das Trinken früher
zuständig?
4. Was wurde früher gegessen?
5. Wie waren früher die Essensgewohnheiten?
a) Wurde früher mit der ganzen Familie gegessen?
b) Wie wurde früher gegessen?
c) Wo aß man früher?

Ergebnis:

1. Früher lebten alle Familienmitglieder: Opa, Oma, Kinder, Mama und Papa, Onkel und Tanten im selben Haus. Es waren oft sehr große Familien. Auch gab es Unterschiede, ob man auf dem Land oder in der Stadt wohnte. In der Stadt waren die Kleidungen eleganter, als die Bauernkleidung der Landbevölkerung. Die Kleidungen musste man selbst nähen, flicken bzw. Strümpfe wurden gestopft.
2. Mütter und Kinder teilten sich früher immer die Arbeiten. Mädchen halfen im Haushalt (Nähen, Kochen, bei der Wäsche) und Jungs halfen auf dem Feld, bei den Tieren im Stall und auch beim Holz machen.
3. Jeder hat früher beim Zubereiten des Essens geholfen. Die Kinder deckten meist den Tisch und die Mädchen waren für das Trinken/Wasser holen zuständig.
4. Bei den Heimbewohnern gab es früher zum Essen vorwiegend: Kartoffeln, Sauerkraut, Linsen mit Rauchfleisch. Sie hatten auch Lieblingsessen, wie zum Beispiel: Pfannkuchen mit selbst hergestelltem Apfelmus, Salzfleisch, Hackfleisch und je nach Jahreszeit auch Kirschen, Erd-, Stachel- und Himbeeren. Eigentlich gab es früher alles, was man selber anpflanzte oder tauschte. Tiere fütterte man und schlachtete sie dann für den eigenen Bedarf.
5. Die Heimbewohner erzählten von ihren Essensgewohnheiten. Früher wurde immer mit der ganzen Familie gegessen. Es gab feste Essenszeiten. So versorgte man In aller Früh erst die Tiere und dann gab es ein Frühstück. Das Mittagessen wurde um 12 Uhr eingenommen. Die Familien nahmen sich dazu immer viel Zeit. Gegen 16 Uhr trank man oft einen Kaffee und aß einen Hefezopf. Um 18 Uhr wurde dann gevespert. Man musste seinen Teller immer leer essen. Die Schweine bekamen die Abfälle vom Kochen. Früher wurde immer am Tisch gegessen und manchmal sogar noch aus einem Topf.


Station: Lebensmittelbeschaffung

Die Missionsteilnehmer beantworten folgende Fragen über die Lebensmittelbeschaffung

Aufgabe: 1. Woher kamen früher die Lebensmittel?
2. Welche Einkaufsmöglichkeiten gab es früher?
3. Gab es früher Nutztiere (Kühe, Hasen, Ziegen,
Schafe, Schweine, Hühner)?
4. Wie und wo lagerte man früher Lebensmittel?
5. Wie wurden früher Lebensmittel (Obst, Gemüse,
Fleisch, Eier, Milch) haltbar gemacht?
6. Gab es früher immer alle Lebensmittel?

Ergebnis:

1. Die Heimbewohner erzählten uns, dass sie ihre Lebensmittel oft selbst angebaut hatten. Die Tiere wurden auch selbst gefüttert und dann geschlachtet.
2. Sonstige Lebensmittel kauften sie beim Krämer, Metzger oder Bäcker. Auch gab es einen Wochenmarkt (meistens Donnerstags) dort kauften bzw. verkauften sie ihre Lebensmittel.
3. Viele der Heimbewohner hatten Nutztiere. Es gab Schweine, Kühe, Hühner, Schafe und Hasen.
4. Die Lebensmittel lagerten sie in einem Steinkeller auf Regalen. Viele Heimbewohner hatten noch keinen Kühlschrank, wie wir ihn kennen. Manche hatten einen Eisschrank, der im Keller stand und mit Eis gefüllt wurde, dadurch kühlten die Lebensmittel.
5. Oft hat man Äpfel, Birnen, Kirschen in Gläser eingekocht oder eingelegt. Kräuter, Pilze und manche Obstsorten wurden getrocknet. Fleisch und Fisch haben sie geräuchert und einige Lebensmittel auch eingesalzen.
6. In ihrer Jugendzeit gab es bei den Heimbewohnern nicht immer alle Lebensmittel. Früchte ebenso Gemüse wie Spargel war sehr selten.


Station: Arbeitserleichterungen

Die Missionsteilnehmer beantworten folgende Fragen über die Arbeitserleichterungen

Aufgabe: 1. Welche allgemeinen Haushaltsgeräte gab es früher?
2. Welche Arbeitserleichterung gab es früher in Bezug auf
Essen und Trinken?

Ergebnis:

1. Die Heimbewohner hatten noch keine Waschmaschine. Sie benutzten ein Waschbrett, kochten ihre Wäsche in einem großen Topf und holten sie mit einer großen Waschzange wieder heraus. Ihre Wäscheleine, die sie zum Aufhängen der gewaschenen Wäsche benutzen war oftmals nur ein Seil. Einen Wäschetrockner gab es zu dieser Zeit noch nicht. Das Bügeleisen war aus Gusseisen. Bevor man damit bügeln konnte, musste man es immer wieder auf dem Holzkochofen erwärmen.
Die Heimbewohner lachten als wir sie nach einem Staubsauger fragten. Sie benutzten den Kehrwisch zum Reinigen des Bodens.
Die Männer erinnerten sich, dass sie eine Handbohrmaschine mit einer Kurbel benutzen um Löcher zu bohren. Eine Strom betriebene Bohrmaschine kam erst viel später.
2. In der Nahrungszubereitung benutzten sie eine Butterglas, handbetriebene Rührgeräte, eine Kaffeemühle und einen porzellan Kaffeefilter, um Kaffee zu kochen..
Man kochte auf einem Holzkochofen, der gleichzeitig die Küche erwärmte. Das war oftmals auch der einzige warme Raum im ganzen Haus.
An den Saukübel konnten sich die Heimbewohner auch noch erinnern. Dort wurden die Abfälle für die Schweine gesammelt.


Mission: Ernährung: heute und morgen (Zukunft)

Recherchieren und beanworten von Fragen an der Schule über die "Ernährung von heute und morgen (Zukunft)".
Ergebnis / Fazit:
Wir recherchierten in einem world café anhand von Informationsmaterial, Bildern und einem Film: "Eine Reise durch die Speisekammer der Geschichte" über Familienstrukturen, Lebensmittelbeschaffung und Arbeitserleichterung von früher, heute und in der Zukunft. Anschließend fassten wir unsere Ergebnisse noch zusammen.

Station: Familienstrukturen

Die Missionsteilnehmer recherchieren über Familienstrukturen.

Aufgabe: 1. Wie sehen Familien Heute aus?
Wie sehen Familien in Zukunft aus?
2. Wie verteilen sich die Aufgaben heute innerhalb der Familie?
Wie verteilen sich die Aufgaben in der Zukunft innerhalb der Familie?
3. Wer kocht das Essen und ist für das Trinken heute zuständig?
Wer kocht das Essen und ist für das Trinken in Zukunft zuständig?
4. Was wird heute gegessen?
Was wird in Zukunft gegessen?
5. Essensgewohnheiten:
a) Wird heute mit der ganzen Familie gegessen?
Wird in der Zukunft mit der ganzen Familie gegessen ?
b) Wie isst man heute?
Wie wird man in der Zukunft essen?
c) Wo isst man heute?
Wo wird man in der Zukunft essen?

Ergebnis:

1. Heute gibt es vorwiegend Kleinfamilien, selten 3 oder mehr Kinder, Singlehaushalte, Alleinerziehende
> Kleinfamilie; Singlehaushalte
morgen:
- vermehrte kinderlose Familien
- vermehrte Singlehaushalte
- vermehrte Alleinerziehende
- eheähnliche Partnerschaften

2. Die Aufgaben verteilen sich heute auf alle Personen innerhalb der Familie
morgen:
- Hausroboter
- sprechende bzw. computergesteuerte Geräte
- außer Hausangebote werden in Anspruch genommen

3. Heute kocht man das Essen und für das Trinken ist man alleine zuständig; evtl. mit Freunden statt Familie, keiner wartet, selten gemeinsam (evtl. Wochenende)
morgen:
- jeder für sich selbst

4. Man isst heute vitaminreiche Kost (Obst ,Gemüse, Milchprodukte), Fertigprodukte, Halbfertigeprodukte, Konserven, Tiefkühlkost,
Exotische Produkte, "Fast food", vegane oder internationale Küche
>wenige körperliche Arbeit, sitzende Tätigkeiten
>Selbstversorgung, aber auch Fremdversorgung
morgen:
- exotische Produkte: Algen, Känguru, Krokodil
- synthetische/ künstlich hergestellte Lebensmitel in Pillen/Tablettenform
- Essen aus der Tube, Astronautennahrung
- Essen aus den Automaten
- Essen aus dem Auto heraus

5. Essgewohnheiten:
a) Wird heute mit der ganzen Familie gegessen?
- gemeinsam wird selten gegessen, wenn dann nur am Wochenende
- mit Freunden
morgen:
- jeder mit wem er will!

b) Wie isst man heute?
unregelmäßig, wenig Zeit
morgen:
- Essen ist beliebig geworden

c.) Wo isst man heute?
- auf dem weg " to go"; weniger zu Hause,
- außer Haus: Kantine, Restaurant,Schule, Supermarkt, Becker, Metzger
- Lieferservice
- Automaten
- aus dem Auto heraus
- Couch
- vor dem Fernseher/Computer
morgen:
- jeder mit wem er will


Station: Lebenmittelbeschaffung

Die Missionsteilnehmer recherchieren über die Lebensmittelbeschaffung.

Aufgabe: 1. Woher kommen heute die Lebensmittel?
Woher kommen in der Zukunft die Lebensmittel?
Welche Einkaufsmöglichkeiten gibt es heute?
Welche Einkaufsmöglichkeiten wird es in der Zukunft geben?
2. Habt ihr heute Nutztiere (Kühe, Hasen, Ziegen, Schafe, Schweine, Hühner usw.)?
Wird es in der Zukunft noch Nutztiere geben?
3. Wie und wo lagert man heute Lebensmittel?
Wie und wo lagert man in Zukunft Lebensmittel?
4. Wie werden heute Lebensmittel (Obst, Gemüse, Fleisch, Eier, Milch usw.) haltbar gemacht?
Wie werden in Zukunft Lebensmittel (Obst, Gemüse, Fleisch, Eier, Milch usw.) haltbar gemacht?
5. Gibt es heute immer alle Lebensmittel?
Gibt es in der Zukunft immer alle Lebensmittel?

Ergebnis:

1. Die Lebensmittel kommen heute:
- Eigenanbau, Markt, Supermarkt, Discounter, Bioladen, Hofladen, Fair-traid, zunehmende Tankstellen
morgen:
- kein eigener Anbau mehr
- Markt
- Internet/Anlieferung per Paket
- Erlebniseinkauf im Supermarkt
- Bioladen
- rund um die Uhr Geschäfte bzw. Automatenläden

2. Nutztiere (Kühe, Hasen, Ziegen, Schafe, Schweine, Hühner usw.) gibt es bis auf wenige Ausnahmen, keine!
morgen:
- keine Tierhaltung mehr

3. Man lagert heute Lebensmittel: Speisekammer, Keller, Kühlschrank, Gefriertruhe
morgen:
- viele haltbare Lebensmittel
- Kühlschrank und Tiefkühlung

4. Lebensmittel (Obst, Gemüse, Fleisch, Eier, Milch usw.) werden heute haltbar gemacht: Marmelade, eingefrieren, seltener einkochen
morgen:
- keine Vorratshaltung mehr

5. Heute gibt es immer alle Lebensmittel mit wenigen Ausnahmen wie z.B. Spargel , Erdbeeren
morgen:
- Internet macht es möglich!


Station: Arbeitserleichterungen

Die Missionsteilnehmer recherchieren über Fragen der Arbeitserleichterungen.

Aufgabe: 1. Welche allgemeinen Haushaltsgeräte gibt es heute?
Welche allgemeinen Haushaltsgeräte wird es in der Zukunft geben?
2. Welche Arbeitserleichterungen gibt es heute in Bezug auf Essen und Trinken?
Welche Arbeitserleichterungen wird es in der Zukunft in Bezug auf Essen und Trinken geben?

Ergebnis:

1. Heute gibt es folgenden allgemeinen Haushaltsgeräte: Waschmaschine, Wäschetrockner, Staubsauger, Bügeleisen
morgen:
computergesteuerte Geräte

2. Die Arbeitserleichterungen in Bezug auf Essen und Trinken sind heut: Herd mit Backofen, Dampfgarer, Mikrowelle, Handrührgerät, Küchenmaschine mit verschiedenen Einsätzen, Pürierstab, Mixer, Kaffeemaschine, Thermomix, ...
morgen:
computer- und sprachgesteuerte Geräte, die z.B. direkt Lebensmittel bestellen, sobald Bedarf ist


Mission: Fairer Handel

In dieser Mission lernen die Schülerinnen was "Fairer Handel" bedeutet, warum er notwendig ist und was sie selbst dazu beitragen können.
Ergebnis / Fazit:
In dieser Mission haben wir viel über den fairen Handel bzw. kontrolliertem Handel gelernt. Hier erhalten die Erzeuger, vorwiegend sind diese aus Entwicklungsländer, für ihre gehandelten Produkte meist von einer Fairtrade-Genossenschaft einen festgelegten Mindestpreis. Den Produzenten wird auch bei niedrigeren Marktpreisen ein höheres und verlässlicheres Einkommen als im herkömmlichen Handel gewährt. Gleichzeitig wird in der Produktion vorgeschriebene Umwelt- und Sozialstandards eingehalten.
Der Faire Handel bezieht sich nicht nur auf landwirtschaftliche Erzeugnisse wie: Kaffee, Kaba, Bananen, Mangos, ... sondern auch auf Produkte des traditionellen Handwerks und der Industrie. Es kommen aber auch neue Bereiche wie der Tourismus unter der Bezeichnung "faires Reisen" dazu.
Wir finden die fair gehandelten Produkte in Naturkost- und Weltläden sowie in Supermärkten und in der Gastronomie.
In dieser Mission haben wir viel Interessantes gelernt. Bei Frau Wörner bedanken wir uns recht herzlich, die uns hier unterstützt hat.

Station: Fairer Handel: Weltladen

Fotografiert den Weltladen unserer Stadt von außen und innen:
Schwanenstr. 11, 72336 Balingen.

Aufgabe: "Der Faire Handel boomt!" So ist es immer häufiger in der Presse zu lesen. Das war nicht immer so. Gerade in den ersten 30 Jahren führte der Faire Handel in der Öffentlichkeit eher ein Nischendasein. Anfangs kaum beachtet, manchmal belächelt, von ein paar politisch Bewegten vorangetrieben, ist er heute mitten in der Gesellschaft angekommen.
Wir lernen den `fairen` Handel im ortsansässigen Weltladen kennen.

Ergebnis:

Unser Weltladen befindet sich in der Schwanenstr. 11, 72336 Balingen


Station: Fair gehandelte Produkte im Weltladen suchen und herausfinden aus welchem Land es kommt.

Im Weltladen findet man viele Produkte (Lebensmittel):
a) sucht zu zweit je drei Produkte (Fähnchen mit Produktnamen), lest auf der Produktbeschreibung aus welchem Land das Produkt kommt und steckt das Fähnchen in das entsprechende Land.
b) Wenn ihr fertig seit fotografiert die Karte mit den Fähnchen.
c) Habt ihr auch Produkte aus Europa gefunden? Was bedeutet das?

Aufgabe: Wo kommen die fair gehandelten Produkte aus unserem Weltladen her? Fotografiert die Karte.
Kommen Produkte auch aus Europa? z.B: Italien, Schweiz

Ergebnis:

Die Lebensmittel des Weltladens kommen vorwiegend aus:
Lateinamerika
Asien (Pakistan, Indonesien, Phillipinen)
Afrika


Station: Balingen besitzt eine faire Stadtschokolade

Tartufi (Pralinés) und die Balinger Stadtschokolade - was haben sie gemeinsam?

Aufgabe: Frage im Weltladen nach, was Tartufi und die Balinger Stadtschokolade gemeinsam haben.

Ergebnis:

Die Zutaten der Balinger fairen Stadtschokolade sind:
fair gehandelter Kakao, fair gehandelter Rohrzucker, fair gehandelte Kakaobutter und fair gehandelter Vanille-Extrakt. Die Milch kommt aus Deutschland. Alle Zutaten sind aus einem kontrolliertem ökologischem Anbau.

Die Zutaten der Tartufi (Pralinés) kommen ebenfalls aus Fairem Handel. Die enthaltene Milch kommt aus Italien, da es ein italienisches Produkt ist.


Station: Lebensmittel mit Siegeln im fairen Handel

Die Siegel bietet dem Käufer eine zuverlässige und vertrauenswürdige Möglichkeit, fair gehandelte Produkte zu erwerben und damit Kleinbauern und ihren Arbeitern und Angehörigen in ökonomisch schwach entwickelten Regionen Asiens, Afrikas und Lateinamerikas zu unterstützen.

Aufgabe: Welche Siegel findet ihr auf den Lebensmitteln im Weltladen?
Fotografiert sie.

Ergebnis:

Siegel:
Fairtrade-Siegel
Gütezeichen der WFTO
EU-Bio-Siegel
Naturland Zeichen
Naturland fair Zeichen


Station: Siegel im fairen Handel - was bedeuten sie?

In dieser Station sollt ihr die Bedeutung der Siegel herausfinden. Recherchiert im Internet unter fairtrade.de (Wer handelt fair/Siegel und Kontrolle/Siegel) und schreibt eure Ergebnisse kurz auf.

Aufgabe: Was bedeuten die Siegel?
a) Fairtrade-Siegel
b) Gütezeichen der WFTO
c) EU-Bio-Siegel
d) Naturlandzeichen
e) Naturland Fair Zeichen
Recherchiere im Internet: fairtrade.de (Wer handelt fair/Siegel und Kontrolle/Siegel). Schreibt die Ergebnisse auf

Ergebnis:

a) Fairtrade-Siegel: kennzeichnet Produkte aus fairem Handel, die nach den Standards
der FLO e.v. gehandelt wurden. Beijedem Verkauf eines besiegelten Produktes
muss eine Lizenzgebür an TransFair Deutschland bezahlt werden.
b) Gütezeichen der WFTO: ist das zweite internationale anerkannte Zeichen im fairen
Handel. Es wird an Fairhandels-Organisationen vergeben, die gezeigt haben, dass sie
die Fairhandelskriterien der WFTO erfüllen und immer wieder kontrollieren bzw.
verbessern. Davon gibt es bereits 350 Organisationen.
c) EU-Bio-Siegel: beim europäischen Bio-Siegel (ein geschwungenes Blatt aus zwölf
Europasternen) handelt es sich um das Gemeinschaftssiegel aller Mitgliedsstaaten der
Europäischen Union für Bio-Produkte.
d) Naturlandzeichen: Naturland-Bauern und -Verarbeiter arbeiten nach höchsten
ökologischen Standards, die strenger sind, als die gesetzlichen Anforderungen der
EU-Öko-Verordnung.
e) Naturland Fair Zeichen: auf der Verpackung eines Produkts belegt, dass ein Produkt
nach den ökologischen Kriterien von Naturland angebaut und verarbeitet wurde und
außerdem fair gehandelt ist.


Station: Fair-Händler

Es gibt 4 Händler/Organisationen, die im Weltladen ihre fair gehandelte Ware anbieten.

Aufgabe: Welche Händler/Organisationen bieten im Weltladen fair gehandelte Waren an? Suche anhand der Produkte 4 Fair-Händler und fotografiere ihre Zeichen.

Ergebnis:

Der Balinger Weltladen hat folgende Händler:
GEPA: Seit über 35 Jahren steht die GEPA für das Ziel "Wandel durch Handel".
BanaFair: Die Banane ist die wichtigste Exportfrucht der Welt und Deutschland ist eine
Bananenrepublik.
dwp: Bereits seit der Gründung vor 20 Jahren steht die Persönlichkeit der Menschen im
Vordergrund.
EL PUENTE: (= spanisch: die Brücke) will die Kluft zwischen den armen und reichen Ländern
überbrücken.


Station: Was kann ich für einen fairen Handel tun?

Finde Möglichkeiten, was du für einen fairen Handel tun kannst. Schau nach unter www.fair4you-online.de

Aufgabe: Welche Produkte - fair gehandelt - kannst du kaufen?
Was kannst du sonst noch tun?
Schau nach unter www.fair4you-online.de und schreibe Möglichkeiten auf.

Ergebnis:

Ich kann für den "Fairen Handel" folgendes tun:
- in Weltläden einkaufen
- auf die Siegel achten
- mich bei Verkäufer oder im Internet informieren
- faire Lebensmittel, Kleider, Accesssoirs, Schmuck, ... kaufen
- Projekte über den fairen Handel machen bzw. begleiten
- Mitmachen bzw. ins Leben rufen von Aktionen: Fairer Pausenverkauf, Bauchladen mit fair
gehandelten Produkten, ...
- politisch werden, um auf Veränderungen im konventionellen Handel hinzuwirken
- Beratung über fairen Handel an der Schule


Station: Fair gehandelte Produkte in Balingen und Umgebung

Nicht nur der Weltladen bietet fair gehandelte Produkte an. Einige Einkaufsläden haben diese bereits in ihrem Sortiment.
Frage in der Stadtverwaltung Balingen (Färberstraße 2) oder bei Passanten nach.

Aufgabe: Wo kann ich in Balingen und Umgebung (Frommern) fair gehandelte Produkte kaufen?
Frage in der Stadtverwaltung Balingen (Färberstraße 2) oder bei Passanten nach.

Ergebnis:

In Balingen kann man in folgenden Einkaufsläden fair gehandelte Produkte einkaufen:
- Kaffeewerk verkauft fair gehandelte Stadtschokolade, fair gehandelten Stadtkaffee
- B2 Supermarkt in der Bahnhofstraße von Balingen
- Stadtverwaltung verwendet Orangensaft und Kaffee beides fair gehandelt
- im E-Center gibt es ganz viele Gepa-Produkte
- auch bietet der Rewe fair gehandelte Produkte an
- Edeka Kuhn in Frommen hat auch viele Gepa-Produkte



Mission: Neue Trends für das Essen der Zukunft erkundet in Balingen/Frommern

Um Informationen über neue Trends im Bereich Essen: "Fast food" zu erhalten sind wir auf Mission in Frommern/Balingen unterwegs.
Ergebnis / Fazit:
Wir haben bemerkt, dass Ernährung mit "Fast Food" immer mehr das moderne Ernährungsverhalten bestimmt. Das Schnellrestaurant bei dem wir auch eine Kleinigkeit gegessen haben war zur Mittagszeit total ausgelastet. Sicherlich sind die Berufstätigkeit, das reichhaltige Angebot an Fertiggerichten und Schnellrestaurants, wenig Interesse am Kochen und Essen einige Gründe für diese Entwicklung. Vielleicht wird sich das in der Zukunft noch mehr in diese Richtung entwickeln. Für die Zubereitung des Essens wird wenig Zeit benötigt, obwohl es häufig teuer ist. "Fast Food" ist schnell und einfach zu organisieren, verführt allerdings leider häufig zum Essen in Hetze.
Wir bemerkten auch, dass die Produkte oft aufwändig verpackt sind und somit viel umweltbelastender Müll entsteht.
Auf den erhaltenen Flyer haben wir entdeckt, dass die Produkte Zusatzstoffe, die Allergien auslösen können, enthalten. Sie sind aber oft nötig um Aussehen und Haltbarkeit zu verbessern.
Auch wird durch regelmäßiges "Fast Food"-Essen der Geschmackssinn allmählich beeinträchtigt.
Fazit: Überlegt, wie oft Ihr "Fast Food" esst und denkt dann einmal an Euren Körper und die Umwelt. Uns hat die Mission hellhörig gemacht!

Station: Ein neuer Essenstrend:

"Fast Food" sind zubereitete Speisen, die für den raschen Verzehr produziert werden. Die Zeitspanne zwischen Bestellung und Erhalt des Produktes beträgt meist weniger als zehn Minuten. Auf traditionelle Essenssitten wird weitgehend verzichtet.

Aufgabe: "Fast Food" kommt aus dem Englischen. Was heißt der Begriff?

Ergebnis:

b) schnelle Nahrung, Schnellimbiss


Station: Schätzung: wie viele Fast Food-Anbieter liegen auf unserem Weg

In dieser Station sollt ihr einmal schätzen, wie viele Fast Food-Anbieter auf unserem Weg zum größten Fast Food-Anbieter (Mc Donald) im Industiegebiet Gehrn/Balingen liegen.

Aufgabe: Schätzfrage: Wie viele Fast Food-Anbieter liegen auf dem Weg zum größten Fast Food-Anbieter (Mc Donald) im Industriegebiet Gehrn/Balingen?

Ergebnis:

b) vier


Station: Erster Fast Food-Anbieter auf unserem Weg nach Balingen

Wir gehen von Frommern nach Balingen (Gehrn) und suchen nach "Fast Food"-Restaurants.
Typische Gerichte sind Brat-, Brüh- oder Currywürste, Hot dogs, Hamburger, Pommes frites, Sandwiches, Döner Kebab und Pizzen.
Ein Tipp: Der erste Fast Food-Anbieter wirbt auch häufig durch Postwurfsendungen für seinen Lieferservice.

Aufgabe: Habt ihr ihn gefunden, dann beantwortet bitte folgende Fragen:
a) Wie heißt der gesuchte "Fast Food"-Anbieter?
b) Was bietet er vorwiegend an?
c) Bitte notiert das günstigste Angebot.

Ergebnis:

a) Pizza-Express "Lo Stivale" mit einem Liefer- und Abholservice
b) Angeboten werden 38 verschiedene Pizzavarianten (Familien-Pizza 50 x 35 cm/Party-Pizza 60 x 40 cm). Zusätzlich bietet er aber auch verschiedene Pasta (Nudelgerichte) und leckere Salate an.
c) Pizza Margherita ist das günstigste Angebot. Man bekommt es zum Abholpreis von 4,50 € bzw. Lieferpreis von 5,00 €. Am Dienstag hat unser erster "Fast Food"-Anbieter in der St. Gallus Str. 1/Balingen-Frommern Ruhetag!


Station: Bildhafte Darstellung des ersten Fast Food-Anbieters

Der erste Fast Food-Anbieter befindet sich in der St. Gallus Str. 1. Hier erhaltet ihr eure Aufgabe.

Aufgabe: Aufgabe: Macht ein Bild (mit euch) vom ersten Fast Food-Anbieter, den ihr auf eurem Weg gefunden habt.

Ergebnis:

Erster Fast-Food Anbieter:
Pizza-Express "Lo Stivale"
St. Gallus Str. 1
72336 Balingen - Frommern


Station: Zweiter Fast Food-Anbieter auf unserem Weg nach Balingen

Gehe nun weiter Richtung Balingen und suche nach dem nächsten Fast Food-Anbieter. Er wird als Familienbetrieb geführt und bietet eine geringe Anzahl von Sitzplätzen an. Der Kunde kann anhand von Abbildungen wählen und nach Portionsgrößen variieren.

Aufgabe: Habt ihr ihn gefunden, dann beantwortet bitte folgende Fragen:
a) Wie heißt der gesuchte "Fast Food"-Anbieter?
b) Was bietet er vorwiegend an?
c) Bitte notiert das günstigste Angebot.

Ergebnis:

a) Der gesuchte zweite "Fast Food"-Anbieter ist der "Goldener Imbiss"
b) Er bietet Kebap, Pide, Pizza, Salate und Getränke an.
c) Das günstigste Angebot ist ein kleiner Döner Kebap für 2.50 €. Sie werben mit frischen Zutaten für die Zubereitung ihrer Speisen. Sie haben ihren Imbiss von Montag - Sonntag geöffnet (kein Ruhetag!)


Station: Bildhafte Darstellung des zweiten Fast Food-Anbieters

Der zweite Fast Food-Anbieter befindet sich nur wenige Meter Richtung Balingen in der Balinger Str. 96. Hier erhaltet ihr dann eure Aufgabe.

Aufgabe: Aufgabe: Macht ein Bild (mit euch) vom zweiten Fast Food-Anbieter, den ihr auf eurem Weg gefunden habt.

Ergebnis:

Zweiter Fast Food-Anbieter:
"Goldener Imbiss"
Inhaber ist die Familie Isbert
Balinger Str. 96
72336 Balingen- Frommern


Station: Dritter Fast Food-Anbieter auf unserem Weg nach Balingen

Der dritte Fast Food-Anbieter befindet sich im Industriegebiet von Balingen (Gehrn) vor einem großen Einkaufsmarkt (Lange Str. 24) Hier erhaltet ihr dann eure Aufgabe.

Aufgabe: Ihr habt ihn also doch gefunden. Der Weg war jetzt etwas weiter. Bitte beantwortet jetzt folgende Fragen:
a) Wie heißt der gesuchte "Fast Food"-Anbieter?
b) Was bietet er vorwiegend an?
c) Er hat auch eine Besonderheit im Angebot. Was ist das?
d) Bitte notiert das günstigste Angebot.

Ergebnis:

a) Der dritte gesuchte "Fast Food"-Anbieter befindet sich im Industriegebiet von Balingen (Gehrn): Hahn im Korb
b) Er bietet vorwiegend Hähnchen an
c) Die Besonderheit im Angebot nämlich "Bayrische Grillspezialitäten"
d) Das günstigste Angebot sind Pommes für 2 €


Station: Bildhafte Darstellung des dritten Fast Food-Anbieters

Der dritte Fast Food-Anbieter befindet sich im Industriegebiet von Balingen in der Lange Str. 24. Hier erhaltet ihr dann eure Aufgabe.

Aufgabe: Aufgabe: Macht ein Bild (mit euch) vom dritten Fast Food-Anbieter, den ihr auf eurem Weg gefunden habt.

Ergebnis:

Der dritte Fast Food-Anbieter:
Knusperbraterei: Hahn im Korb
Lange Str. 24
72336 Balingen - Endingen


Station: Vierter Fast Food-Anbieter auf unserem Weg nach Balingen

Der vierte Fast Food-Anbieter befindet sich ebenfalls im Industriegebiet von Balingen (Gehrn) und ebenfalls vor dem großen Einkaufsmarkt (Lange Str. 24). Ihr müsst nur am Zebrastreifen über die Straße gehen (Getränkemarkt). Hier erhaltet ihr dann eure Aufgabe.

Aufgabe: Ihr habt ihn also gefunden. Der Weg war ja nicht so weit. Bitte beantwortet jetzt folgende Fragen:
a) Wie heißt der gesuchte "Fast Food"-Anbieter?
b) Was bietet er vorwiegend an?
c) Bitte notiert das günstigste Angebot.

Ergebnis:

a) Der vierte Fast Food-Anbieter: Kebap Treff
b) Er bietet vorwiegend Döner an
c) Das günstigste Angebot ist ein kleiner Döner für 2.50 €


Station: Bildhafte Darstellung des vierten Fast Food-Anbieters

Der vierte Fast Food-Anbieter befindet sich im Industriegebiet von Balingen in der Lange Str. 24 vor dem Getränkemarkt. Hier erhaltet ihr dann eure Aufgabe.

Aufgabe: Aufgabe: Macht ein Bild (mit euch) vom vierten Fast Food-Anbieter, den ihr auf eurem Weg gefunden habt.

Ergebnis:

vierter Fast Food-Anbieter:
Kebap Treff
Lange Str. 24
72336 Balingen - Endingen


Station: Fünfter Fast Food-Anbieter auf unserem Weg nach Balingen

Der fünfte Fast Food-Anbieter befindet sich ebenfalls im Industriegebiet von Balingen (Gehrn). Geht an der Langen Str. Richtung Balingen, dann findet ihr ihn. Er liegt etwas nach hinten versetzt an einer Kreuzung. Dort befindet sich auch eine Auffahrt, die nach Hechingen/Tübingen führt.

Aufgabe: Ihr habt ihn also gefunden. Der Weg war ja nicht so weit. Bitte beantwortet jetzt folgende Fragen:
a) Wie heißt der gesuchte "Fast Food"-Anbieter?
b) Was bietet er vorwiegend an?
c) Bitte notiert das günstigste Angebot.

Ergebnis:

a) Der fünfte gesuchte Fast Food-Anbieter befindet sich neben Sport Paul:
Edith`s Schnell-Imbiss
b) Er bietet Pommes, rote Wurst, Currywurst an.
c) Das günstigste Angebot ist eine Tasse Tee für 1.30 €


Station: Bildhafte Darstellung des fünften Fast Food-Anbieters

Der fünfte Fast Food-Anbieter befindet sich im Industriegebiet von Balingen in der Lange Str. 15, an einer stark befahrenen Kreuzung (Auffahrt nach Hechingen/Tübingen). Hier erhaltet ihr dann eure Aufgabe.

Aufgabe: Aufgabe: Macht ein Bild (mit euch) vom fünften Fast Food-Anbieter, den ihr auf eurem Weg gefunden habt.

Ergebnis:

Fünfte Fast Food-Anbieter:
Edith´s Schnell-Imbiss
neben Sport Paul
Lange Str. 15
72336 Balingen - Endingen


Station: Größter Fast Food-Anbieter im Industriegebiet Balingen/Gehrn

Der größte Fast Food-Anbieter ist der Konzern, der in Europa in 39 Ländern mit mehr als 7.300 Restaurants vertreten ist. Er beschäftigt ca. 415.000 Mitarbeiter, die täglich ca. 14,5 Millionen Kunden bedienen. Der Umsatz betrug 2011 rund 10,9 Milliarden Dollar und der Gewinn 3,2 Milliarden Dollar. Er befindet sich bei uns in der Langenstraße im Industriegebiet von Balingen (Gehrn).

Aufgabe: Ihr habt ihn also gefunden. Sicher seid ihr öfter hier. Bevor jeder von euch eine Fast Food-Stärkung bekommt bitte noch die folgenden Fragen beantworten:
a) Wie heißt der gesuchte "Fast Food"-Anbieter?
b) Was bietet er vorwiegend an?
c) Bitte notiert das günstigste Angebot.
d) Anfang der 1980er-Jahre wurde die erste Mc Donald-Autospur in Deutschland eröffnet. Man nennt das den .... .
e) Außerdem wurde in Deutschland (Köln) 2003 das erste ... eröffnet. Sie bieten Kaffeevariationen und eine Vielzahl von Leckereien an.

Ergebnis:

a) Der größte Fast Food-Anbieter ist der Mc Donald
b) Das wichtigste Angebot ist der Hamburger
c) Der Hamburger ist auch das günstigste Angebot von 1,90 €
d) Die erste Mc Donald-Autospur, die in Deutschland in den 1980er-Jahren eröffnet wurde nennt sich Mc drive
e) Das Mc Café wurde in Deutschland (Köln) 2003 eröffnet.


Station: Bildhafte Darstellung des größten Fast Food-Anbieters

Der größte Fast Food-Anbieter Mc Donald befindet sich im Industriegebiet von Balingen in der Lange Str. 13. Er ist ein Treffpunkt für viele Jugendliche. Hier erhaltet ihr dann eure Aufgabe.

Aufgabe: Aufgabe: Kauft euch jeder einen Hamburger/Cheeseburger und ein kleines Getränk. Macht dann ein Bild mit euch und den gekauften Produkten und dem größten Fast Food-Anbieter.

Ergebnis:

Mc Donald
Langestraße 13
72336 Balingen - Endingen

Wir bekamen auch jeder eine Kleinigkeit! Lecker!


Station: Zum Schluss

Die Mission "Fast Food" ist fast geschafft.
Fast Food-Produkte weisen oft einen hohen Fettanteil auf und sind stark salzig oder süß, was deren Geschmack verstärkt und die Speisen besonders attraktiv erscheinen lässt. Die Art der Zubereitung (frittieren) macht die Produkte zusätzlich kalorienreicher. Man isst leicht zu viel und die Verdauung wird belastet, da die Produkte oft aufgrund des geringen Ballaststoffgehalte (inhaltlich wenig ausgewogen) nicht sofort sättigend wirken.
Zum Schluss noch zwei Abschlussfragen.

Aufgabe: a) Wie viele Fast Food-Anbieter waren jetzt genau auf eurem Weg?
b) Was haltet ihr von Fast Food? Denkt auch an den gesundheitlichen Aspekt!
c) Geschafft!

Ergebnis:

a) Auf unserem Weg waren 5 Fast Food-Anbieter. Ganz schön viele!
b) gesammelte Schülermeinungen:
- Man sollte nicht so viel davon essen. Es sättigt wenig und kann uns dick machen.
- Es ist lecker und man bekommt sein Essen sehr schnell.
- Manchmal darf man schon Fast Food essen, aber halt nicht immer, sonst wird man fett.
- Mir schmeckt es lecker, auch wenn es gesundheitlich schädlich ist. Ich esse es nicht regelmäßig.
- Manchmal kann man es sich gönnen!
- Es ist nicht gesund aber es schmeckt gut. Ich mag es!