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Ein guter Umgang mit Geld - Wir reden über Geld- und Konsumkultur

Ein guter Umgang mit Geld - Wir reden über Geld- und Konsumkultur

Kinder lernen etwas über den Umgang mit Geld und Konsum.

Mit Geld umgehen zu können – das ist mehr als nur eine nette Eigenschaft. Geld hat – vor allem, wenn es nicht im Überfluss vorhanden ist – einen Einfluss auf das Selbstbewusstsein junger Menschen: Soziale Teilhabe erfolgt längst immer wieder über die „richtigen“ Schuhe, das „richtige“ Handy, den „richtigen“ Fanartikel vom Lieblingsclub.

Wer schon im Kindesalter einen souveränen Umgang mit dem Thema kennenlernt, wird immer auch ein Stück selbstbewusster durchs Leben gehen. Im Rahmen der Initiative „Wir bilden Deutsch=Land“ wollen wir das erreichen. Und ein Bündnis mit lokalen Akteuren schaffen: je einem Jugendzentrum und den ansässigen Schulen.

Kern des Projekts: Ein Blick auf das soziale und kulturelle Umfeld der ca. 15 Kinder (5./6. Klasse).

Adresse:Ein guter Umgang mit Geld - Wir reden über Geld- und Konsumkultur
Albert-Hößler-Straße, gegenüber Nr 12
10365 Berlin
Berlin
E-Mail:
Telefon:
Mobil:
Bündnisverantwortlicher:Svenja Daß
Das Projekt wurde am 04.07.2014 beendet.

Unsere Bündnispartner

Hermann Gmeiner Schule

Katholische Schule St. Mauritius

Kinder- und Jugendzentrum Magdalena

Unsere Missionen

Mission: Arm aber Sexy

An welchen Orten in der Stadt ist das Thema Geld besonders sichtbar? Ein Teil der Gruppe gestaltet die Tour durch die Stadt und legt Orte fest, die der andere Teil der Gruppe auf das Thema Geld hin untersuchen soll. Welches ist das teuerste Gebäude am Alexanderplatz? Womit wird dort am meisten Geld verdient? MIt was verdinenen Menschen am Brandenburger Tor Geld? Gehen Touristen anders mit Geld um? Warum werfen die Menschen Geldmünzen in den Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain? Diese und andere Fragen werden die Jugendlichen mithilfe von Interviews, die sie mit Passanten machen, versuchen zu beantworten. Zusätzlich werden die Ergebnisse mit Fotos dokumentiert.
Ergebnis / Fazit:
Es konnten einige interessante Interviews geführt werden. Spannend war neben der Thematik auch eine Demonstration auf dem Alexanderplatz zu beobachten und die Leute nach den Grünen dazu zu fragen.


Station: Alexanderplatz

Am Alexanderplatz halten wir Ausschau nach teuren Gebäuden und beobachten, mit was hier das meiste Geld verdient wird. Warum ist Berlin arm, aber sexy?

Aufgabe: Befrage Passanten, weshalb der Bürgermeister Wowereit einmal gesagt hat: "Berlin ist arm, aber sexy!"

Mit was verdienen die Menschen, die hier arbeiten ihr Geld? Nenne fünf unterschiedliche Beispiele! Wenn möglich, befrage diese Menschen!

Bonus: Finde eine Postkarte auf dem der Alexanderplatz abgebildet ist!

Ergebnis:

- Lehrer in der Schule
- Werbekaufmann
- Verkäuferin im Modeladen
- Friseur
- Musiker/Künstler


Station: Volkspark Friedrichshaim

Wir suchen den Märchenbrunnen im Volkspark. Dort werfen Menschen Geldmünzen hinein. Wir wollen herausfinden, weshalb sie das tun.

Aufgabe: Wir suchen den Märchenbrunnen im Volkspark. Dort werfen Menschen Geldmünzen hinein. Wir wollen herausfinden, weshalb sie das tun. Frage Leute, die dort sitzen oder vorbei kommen.

Ergebnis:

Viele Menschen werfen Münzen hinein, und wünschen sich dabei was. Was sie sich wünschen behalten sie meistens für sich ("sonst funktioniert's nicht!"). Eine Frau hat gemeint, sie wünscht sich den Weltfrieden.

Andere Leute werfen wohl Münzen hinein, um mehr Glück zu haben.


Mission: Geld und Freizeit

Auf dem Weg in die TURM ErlebnisCity Oranienburg befragen wir Leute zum Thema Freizeit und Geld. Wie teuer sind bestimmte Aktivitäten? Wie kann man sparen? Was konnte man früher unternehmen und was musste man dafür bezahlen?
Ergebnis / Fazit:
Bei der heutigen Mission konnten wir erfahren:
- früher war vieles billiger zu haben, aber die Auswahl war nicht so groß wie heute
- Sparen kann man bei vielen Dingen, die Frage warum und wofür man spart ist wichtig für die Motivation

Station: Auf der Fahrt nach Oranienburg

Gehe zum Gleis 22 und steige um 11:37 Uhr in die Regionalbahn RB 20. Der Zug hat die Nummer 28774.

Im Zug sitzen viele Leute, gehe durch die Gänge und suche nach jemanden, mit dem du ein Interview führen kannst.

Stelle dich vor und frage höflich, ob du ein kleines Interview zum Thema "Geld und Freizeit" machen darfst.

Aufgabe: 1. Was haben Sie in Ihrer Freizeit gemacht, als Sie so alt waren wie wir?

2. Wie teuer war das damals?

3. Was machen Sie heute am liebsten, wenn Sie frei haben?

4. Wieviel kostet das?

Ergebnis:

1. Fußball gespielt, Kino, Musik gehört und gemacht, gewandert
2. Kino war am teuersten, das hat schon 9 DM gekostet. Ansonsten haben wir recht sparsam gelebt.
3. Sport im Schützenverein
4. Das kommt schon sehr auf den Einsatz an. Ein Luftgewehr kostet sicher ab 300,- Euro.


Station: Bahnhof Oranienburg

Vor dem Bahnhofsgebäude machen wir Interviews mit Passanten zum Thema Geld und Freizeit.

Aufgabe: 1. Sind Sie aus Oranienburg oder aus Berlin?
2. Wo verbringen Sie lieber Ihre Freizeit?
3. Welche Unterschiede gibt es im Freizeitangebot?
4. Welche Unterscheide gibt es bei den Kosten für die Freizeitgestaltung?

Ergebnis:

1. Oranienburg
2. Oranienburg
3. Die Auswahl ist nicht so breitgefächert und unübersichtlich wie in Berlin
4. Oranienburg ist meistens günstiger, hat aber weniger Auswahl an Freizeitangeboten


Station: Nach dem Schwimmbadbesuch

Bevor wir nachhause fahren, wollen wir noch erfahren, wie den Leuten der Schwimmausflug gefallen hat und ob er sein Geld wert war.

Aufgabe: 1. Wie teuer war der Ausflug ins Schwimmbad?
2. Hat es sich gelohnt oder ist der Preis übertrieben?
3. Hätte ich während meines Besuchs Geld sparen können?
4. Was hätte ich sonst noch alles für das Geld machen können?

Ergebnis:

1. 7 Euro Eintritt pro Kind
2. Wenn nur Eintritt gerechnet wird dann ja
3. Ja, denn Essen und Trinken im Schwimmbad sind sehr teuer
4. 2 Döner essen, vielleicht ins Kino gehen, ein Taschenbuch kaufen