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Kunst und Leben im mittelalterlichem Freiburg und Heute

Kunst und Leben im mittelalterlichem Freiburg und Heute

Noch heute strotzt Freiburg nur so vor mittelalterlichen Spuren. Doch welchen Platz hatten sie im Leben der Menschen jener Zeit?

Von Februar bis Juli 2015 hat sich eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern des Bertholdgymnasium Freiburg, im Rahmen der freiwilligen Nachmittagsbetreuung, auf eine abenteuerliche Reise durch Freiburg begeben.
Dabei ging es um Fragen wie u.a.:
Woraus wurde Papier gemacht? Was hat unsere Schule mit einem Kloster zu tun? Warum gibt es so viele Figuren am Freiburger Münster und wie wurden diese hergestellt? Was ist der Vorteil unserer Sneakers gegenüber Schnabelschuh und Trippe? Und welches heutige Spiel verbirgt sich hinter dem Namen Trick-Track?
Ihr Ziel war es nicht nur, die Augen für die Zeugen des Mittelalters zu öffnen, sondern direkt in die Vergangenheit einzutauchen und in eigener Handarbeit selbst zu erproben, wie sich die alltäglichen Bedürfnisse, Werte und der Glauben der Menschen damals in Kunst und Handwerk wiederfinden.
Neben eine Dokumentationsfilm und vielen Fotos sind in der museumspädagogischen Werkstatt ebenfalls viele kleine Kunstwerke entstanden, in denen sich mittelalterliche Technik mit moderner Kreativität verbindet.

Adresse:Städtische Museen Freiburg
Gerberau 15
79111 Freiburg
Baden-Württemberg
E-Mail:beate.reutter(at)stadt.freiburg.de
Telefon:0761 201 2526
Mobil:
Bündnisverantwortlicher:Beate Reutter
Das Projekt wurde am 2015-07-28 beendet.

Unsere Bündnispartner

Freundes- und Förderkreis des Berthold-Gymnasium Freiburg

Münsterbauverein e.V. gemeinnütziger Verein

Unsere Missionen

Mission: Auf den Spuren Bertholds

Der Namenspatron eurer Schule ist Berthold. Doch wer war dieser Mann und was hat er mit Freiburg zu tun? Das wollen wir heute herausfinden.
Ergebnis / Fazit:
Die Mission verknüpfte als Einstieg ins Projekt den Ausgangspunkt "Berthold Gymnasium" mit der Innenstadt und ihrer Geschichte.

Station: Ausgangspunkt

Das Bertholds-Gymnasium ist die älteste Schule Freiburgs. Sie wurde nach einem für die Geschichte Freiburgs sehr wichtigem Mann benannt.

Aufgabe: Wisst ihr wer dieser Mann war und was er für die Stadt Freiburg gemacht hat?

Ergebnis:

Berthold Stadtgründer


Station: Station 1

Das Berthold-Gymnasium liegt östlich der Altstadt am Ufer eines Flusses. Um in den Stadtkern und somit zu den mittelalterlichen Anfängen Freiburgs zu gelangen, müsst ihr zunächst den Fluss überqueren und ihm flussabwärts folgen, bis ihr an eine größere Brücke kommt, die auch Autos befahren dürfen.

Aufgabe: Wie heiß der Fluss, den wir gleich überqueren werden?

Ergebnis:

dreisam


Station: Station 2

Hier angekommen seid ihr nur noch "einen Steinwurf" von dem Berg entfernt, an dem Freiburgs Geschichte ihren Anfang nahm.

Aufgabe: Welchen Namen hat der Berg?

Ergebnis:

schlossberg


Station: Station 3

Schon wieder überqueren wir gleich Wasser. Doch um welchen "Fluss" handelt es sich hier?

Aufgabe: Wohin fließt dieser Wasserlauf?

Ergebnis:

gewerbekanal


Station: Station 4

Wir stehen nun bei einem der ältesten und bekanntesten Bauwerke der Stadt. Findet ihr das Bauwerk auch auf dem alten Stadtplan Freiburgs?

Aufgabe: Um welches Bauwerk handelt es sich
und wozu diente es im Mittelalter? Macht ein Foto davon!

Ergebnis:

Schwabentor


Station: Station 5

Innerhalb der alten Stadtmauern ganz in der Nähe des Schwabentors trifft man wiederum auf Wasser. Wisst ihr, wie man dies nennt?

Aufgabe: Wozu benötigte man diese Wasserläufe damals in Freiburg?

Ergebnis:

bächle zum Vieh tränken und Feuerlöschen


Station: Station 6

Hier steht ihr nun in einem Stadt-Viertel, dessen Name nicht mehr allen Freiburgern bekannt ist: die „Wolfshöhle“.
Was meint ihr, warum heißt das hier so?
Habt ihr eine weitere Idee?

Aufgabe: Findet das Haus, das auch heute noch an den alten Namen erinnert. Lasst euch alle zusammen davor fotografieren!

Ergebnis:

Der Wind der aus dem Höllental kam, heute wie ein Wolf


Station: Station 7

Seid ihr am Münsterplatz angekommen? Dann seht euch nach dem Haus um, das im Mittelalter den Namen „Haus zum schönen Eck“ hieß.
Ihr erkennt es auch an der Gesichtern aus Stein, die auf euch herunterschauen.

Aufgabe: Was ist heute in diesem Haus untergebracht? Wenn Ihr diese Frage beantwortet habt, gehen wir gemeinsam hinein.

Ergebnis:

wentzinger haus
Museum für Stadtgeschichte


Station: Station 8

Dieses Haus kennt doch jeder: das Münster. Schaut euch das Bild an. Dies ist ein sogenannter Grundriss. Das ist eine Art Bauplan des Münster. Auf diesem Plan ist der genaue Aufstellungsort
der Figur zu sehen, die wir gerade schon im Museum entdeckt hatten. Findet ihr sie?

Aufgabe: Macht einen Film von eurer Suche nach der Figur.

Ergebnis:

Punkt d


Station: Station 9

Diese „Einkaufsmeile“ Freiburgs war schon im Mittelalter eine Marktstraße. Wie heißt die Straße heute?

Aufgabe: Seht euch die Häuser entlang dieser Straße genau an! Sehen sie noch immer mittelalterlich aus? Warum hat sich die Stadt verändert? Vielleicht hilft das Foto dabei.

Ergebnis:

Kaiser Josephs str ,alle Häuser sind neu wegen des krieges


Station: Endstation

Wir stehen nun am wichtigsten Knotenpunkt der
Innenstadt. Das Denkmal in der Mitte erinnert an die mittelalterliche Geschichte Freiburgs.

Aufgabe: Wie heißt dieses Denkmal und was hat es mit eurer Schule zu tun? Doch bevor unsere heutige Mission zu Ende geht - macht noch ein Foto davon!

Ergebnis:

Bertholds Brunnen nach ihm ist unsere Schule benannt


Mission: Das Skriptorium - Wie entstand ein mittelalterliches Buch?

Ausgehend vom Kreuzgang des Augustinermuseums begeben wir uns heute in der Freiburger Altstadt auf die Suche nach Spuren, die uns mehr über das Thema Schreiben und Bücher im Mittelalter und die weitere Entwicklung bis heute erzählen.
Ergebnis / Fazit:
Was ist ein Skriptorium in einem Kloster? Gemeinsam haben die Kinder überlegt, weshalb Schreiben im Mittelalter nicht jeder konnte und wie mittelalterliche Schriftstücke aussahen. Den Unterschied zwischen Papier, Pergament und Papyrus konnten die Kinder selbst anhand von Anschauungsmaterialien erspüren. In der Stadtbibliothek ging es dann um das heutige Buch. In der anschließenden Praxiseinheit wurde selbst Papiergeschöpft und mit Federkiel und Tusche beschrieben.

Station: Station 1

Plinius der Ältere überliefert in seiner "Naturgeschichte" folgendes Ereignis: König Eumenes II. von Pergamon hatte gerade seinen großartigen Plan zum Aufbau einer Bibliothek bekannt gegeben, die größer werden sollte als die berühmte Bibliothek zu Alexandria, als der eifersüchtige ägyptische Pharao Ptolemäus die für dieses Projekt notwendigen Lieferungen an Schreibpapyrus stoppte. Also befahl der König kurzerhand seinen Hofgelehrten, einen Ersatzstoff zu beschaffen. Diese kamen auf die Idee, Schafsfelle enthaaren und trocknen zu lassen. Das entstandene Material war so hervorragend zum Beschreiben geeignet, dass Eumenes damit seine Bibliothek ausstatten konnte. Außerdem wollte er seinen Rivalen Pharao Ptolemäus ausstechen und den römischen Senat beeindrucken. Deshalb reiste er nach Rom, um dort einige Blätter dieses neuen sensationellen Schreibmateriales zu überreichen. Die Römer hatten bis dahin zumeist auf Papyrus oder auf Wachstafeln geschrieben oder ihre Gesetzestexte in Steintafeln gemeißelt. Sie waren über die dünn geschliffenen Schafshäute ganz begeistert und nannten sie membrana pergamena, was übersetzt "Haut aus Pergamon" bedeutet.

Aufgabe: Die von Plinius überlieferte Geschichte ist schön, aber nicht ganz wahr, da schon weit früher, vor etwa 5000 Jahren, Tierhaut als Beschreibmaterial benutzt wurde. Wichtig war dieses als "Pergament" bezeichnete Material auch im Mittelalter, wo Pergamentmacher in erster Linie Klöster und deren Skriptorien belieferten. Die Pergamentmacher standen beim Beschaffen guter Tierhäute zum Verarbeiten in großer Konkurrenz zu einem anderen Berufsstand.
Wisst ihr, welcher Beruf gemeint ist? Und was haben das blaue und das gelbe Gebäude vor euch damit zu tun?

Ergebnis:

gerber


Station: Station 2

Weder liegt Freiburg in Ägypten, noch fließt durch die Stadt der Nil. Dennoch gehört zu den beliebtesten Fotomotiven der Freiburg-Besucher ein Krokodil.

Aufgabe: Was hat es mit dem Wasser auf sich, in dem es liegt? Macht ein Foto vom Krokodil!

Ergebnis:

Gewerbekanal


Station: Station 3

Ihr befindet euch nun auf der sogenannten "Insel" von Freiburg.

Aufgabe: Hört ihr, wie laut das Wasser hier ist? Woran liegt das? Was ist die Ursache hierfür?

Ergebnis:

Wasserturbine


Station: Station 4

Nachdem im 13. Jahrhundert ein neues Material, das Papier, in den klösterlichen Skriptorien Einzug hielt, wurde diese Schreibkultur mit der Mitte des 15. Jahrhunderts allmählich abgelöst durch eine bahnbrechende Erfindung.

Aufgabe: Habt ihr eine Idee, welche Erfindung gemeint ist? Ein Tipp: Werft einen Blick in das Schaufenster des "Hauses zum Wetzstein". Was könnt ihr dort entdecken?

Ergebnis:

Buchdruck


Station: Station 5

Ihr seid nun an der letzten Station der heutigen Mission angekommen.

Aufgabe: Was ist das für ein Gebäude? Geht hinein, denn innen warten weitere Aufgaben auf euch!

Ergebnis:

Stadtbibliothek


Mission: Vom Kloster zum Museum

Das Thema des heutigen Nachmittags lautet: Vom Kloster zum Museum. Das heißt, dass Klöster und das, was heute von ihnen geblieben ist, uns heute als roter Faden begleiten werden. Denn die Stadt Freiburg war im Mittelalter voll von Klöstern, deren Gebäude nach dem Mittelalter abgerissen oder anders genutzt wurden. Folgt nun dem Pfeil zur ersten Station!
Ergebnis / Fazit:
Anhand der verschiedene Klosteranlagen, wurden die Gebäudeteile und ihre alltägliche Nutzung diskutiert. Besonders beeindruckend fanden die Kinder den Gewölbekeller des sogenannten "Schwarzen Klosters" der Ursulinen und die Kreuzganganlage des ehemlaigen Augustinerklosters (heute Augustinermuseum). So konnten die Kinder in der Vorstellung einen Tagesablauf im Kloster nachvollziehen. Abschließend wurde das Augustinermusem spielerisch mit vielen Materialien erkundet.

Station: Station 1

Ihr steht an einem Gebäude, das früher das Haupthaus der Jesuiten in Freiburg war. Diese übernahmen 1620, also vor fast 400 Jahren, das Freiburger Gymnasium, das der Vorläufer eurer Schule war! Heute leben hier keine Ordensbrüder mehr.

Aufgabe: Als was wird das Gebäude heute genutzt?

Ergebnis:

Museum der Universität


Station: Station 2

Das große gelbe Gebäude, vor dem ihr steht, war früher ebenfalls ein Kloster, in dem Nonnen lebten. Sie hießen Ursulinen und widmeten sich der Erziehung junger Mädchen. Habt ihr eine Idee, warum dieses Kloster auch das "Schwarze Kloster" genannt wird?

Aufgabe: Ihr werdet nun in das ehemalige Kloster heineingehen und sogar einen Blick in die Gruft werfen können. Dort begegnet ihr einem jungen Mädchen aus Stein. Macht ein Foto von ihr!

Ergebnis:

weil die Nonnen schwarze Gewänder trugen


Station: Station 3

Nun befindet ihr euch auf einem Platz, der im Mittelalter von einem weiteren Kloter besetzt war: dem Franziskanerkloster.

Aufgabe: Was ist mit den Klostergebäuden geschehen? Könnt ihr noch Reste von diesen erkennen? Wenn ja, fotografiert diese!

Ergebnis:

es sind noch Reste vom Kreuzgang erhalten


Station: Station 4

Ihr seid nun am Ziel unserer heutigen Mission angelangt.

Aufgabe: Vor welchem Gebäude steht ihr und was hat es mit unserem Thema "Klöster" zu tun?

Ergebnis:

Augustiner
museum ehemaliges Kloster