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Junge Elbtalforscher - Verborgene kulturelle Schätze erkennen

Junge Elbtalforscher - Verborgene kulturelle Schätze erkennen

Kinder erforschen mithilfe der APP ihren Stadtteil Dresden-Pieschen und lernen ihn unter verschiedenen Schlaglichtern (Essen, Musik, Kunst) kennen.

In dem außerschulischen Projekt „Junge Elbtalforscher" wollen wir gemeinsam mit den Kindern außerhalb der Schule und auf Grundlage der GPS-Technologie einen kleinen Teil ihrer Stadt erkunden – nämlich den Stadtteil, der die Kinder umgibt, in dem sie leben. Über den Alltagsblick hinaus, werden die Kinder für ihre Umwelt und insbesondere kulturelle „Schätze“ sensibilisiert. Dies geschieht durch das Aufsuchen echter Lernorte, wie z.B. einem Gemüsefeld, einem Marktplatz oder einem Rathaus.
Den Kindern werden dabei mit der APP Aufgaben so gestellt, dass ihre Wahrnehmung geschult wird.
Zentral sind dabei Fragemethoden. Wie klingt deine Stadt? Was hörst du? Woher kommt dein Essen? Beschreibe, was du siehst. Der Blick richtet sich weg vom Alltagsdenken, hin zu einem neuen, zu einem vertieften und erweiterten Blick auf die Umwelt. Weitere Methoden sind schlicht das Aufsuchen der Orte, die die Kinder idR kennen, an denen sie neue Erfahrungen machen können.
Wir planen Interviews, Videoaufnahmen, Tonbandaufnahmen, Umgang mit Karten, Gedankenspiele und weiteres. Immer soll aber auch der Dialog mit den Kindern wichtig sein; das gemeinsame Offenlegen von Vorwissen und die Verknüpfung mit Neuem. Ziel ist es echtes Lernen zu gestalten, wodurch die Grenzen des sogenannten Fachwissens verschwinden und sämtliche Unterrichtsfächer inbegriffen sind. Das heißt auch, dass die Kinder eigene Erfahrungen machen und mit Hand und Herz lernen. Wir wünschen, dass die Kinder ihren Stadtteil, ihre nähere Umwelt, wie auch sich selbst am Ende besser kennen und verstehen. Auch würden wir uns freuen, wenn sie ihre Umwelt mehr schätzen können.

Kommt hier auf unserem Projektblog: http://elbstrandleben.de/

Adresse:Junge Elbtalforscher - Verborgene kulturelle Schätze erkennen
68 Bürgerstraße
01127 Dresden-Pieschen
Sachsen
E-Mail:mail(at)pjr-dresden.de
Telefon:03514706489
Mobil:0176 96869234
Bündnisverantwortlicher:Tobias Wallusch
Das Projekt wurde am 2015-09-30 beendet.

Unsere Bündnispartner

Hufewiesen Trachau e.V.

Der Hufewiesen Trachau e.V. ist eine Vereinigung, die aus einer Bürgerinitiative entstanden ist. Heute setzt sich der Verein für den Erhalt der Hufewiesen als Kulturlandschaft ein. Er fördert im Stadt...

Pro Pieschen e.V.

Der Wirkungskreis des Vereins konzentriert sich auf den Stadtteil Pieschen – Süd im Ortsamtsbereich Pieschen, ist aber nicht darauf beschränkt. Er ist ein Stadtteil am Rande Dresdens, geprägt von Elbi...

Unsere Missionen

Mission: Aprikosen für alle!

In unserer heutigen Mission erkunden wir einen ganz besonderen Garten: in diesem Garten arbeiten Menschen verschiedenen Alters, verschiedener Herkunft. Viele helfende Hände können hier mitmachen. Es ist ein Gemeinschaftsgarten!
Seht selbst!
Ergebnis / Fazit:

Station: Der Schulgarten

Unsere erste Station auf dem Weg zum Gemeinschaftsgarten ist euer Schulgarten.

Aufgabe: Was wächst hier? Schreibe es auf.

Ergebnis:

kohlrabi,tomaten, fenchel


Station: Unterwegs viel Gruen!

Nicht nur in Gärten gibt es Essbares und Wunderbares, sondern auch in Parks, an Strassenrändern und Fensterbrettern.

Aufgabe: Welche Pflanzen kennt ihr, die hier wachsen? Schreibt 3 Arten auf. Macht auch ein Photo davon.

Ergebnis:

gras, Brennnessel, Stiefmutter loewenzahn


Station: Und schon sind wir da...

Gutes so nah!
Hier wollen wir nun bleiben und mehr über das Gärtnern erfahren, selbst etwas zu Essen herstellen und Schnecken jagen.

Findet heraus, seit wann der Garten besteht und was sich hier seit den Anfängen verändert hat. Und warum bauen die Leute hier eigentlich Gemüse an?? Man könnte es doch auch im Laden kaufen....

Aufgabe: Macht viele schöne Photos.

Ergebnis:

Der Garten ist hier seit ein paar Jahren und es macht den Leuten einfach Spaß zu gärtnern. Sie haben viele nette Menschen kennengelernt, die in der Nachbarschaft wohnen. Und das Gemüse schmeckt einfach besser.


Mission: Klanglauscher

Die zentrale Frage unserer Mission ist: Wie klingt Pieschen?
Wir schließen die Augen und öffnen die Ohren. Ist es Lärm oder Wohlklang? Laut oder leise? Fern oder nah?
Auch, wie klingen unterschiedliche Gegenstände und können eigentlich Geschichten klingen?
Ergebnis / Fazit:
Wir haben gemeinsam eine Klangcollage zur Tour und eine Bilderbuch-Klangillustration mittels mozilla popcorn erstellt.
Die Ergebnisse sind hier zu finden:

https://susubline.makes.org/popcorn/2yq3

Unsere Pauline-Vertonung lässt sich leider aus urheberrechtlichen Gründen nicht veröffentlchen. Jedoch können wir es euch gern auf Anfrage zukommen lassen.

Station: Geräuschebeutel

Augen zu und hingehört! Wir lassen die Geräusche aus dem Sack und finden heraus, welches Geräusch zu welchem Gegenstand gehört.

Aufgabe: Schließt die Augen, hört genau hin.Erkennt ihr alle Klänge?

Am Ende nehmt ihr dann alle Geräusche mit dem Tablet auf.

Ergebnis:

Verschiedene Dinge und deren Klang galt es zu erforschen und kennenzulernen:

http://www.wirbildendeutschland.de/uploads/tx_bsfv/54e84f62-68e0-4cc0-a6f0-e00375dd769a.m4a


Station: Brückenklänge

Wie klingt es unter einer Bahnbrücke?

Aufgabe: Mache ein Tonaufnahme von 10s.

Ergebnis:


so oder so ähnlich:
http://www.wirbildendeutschland.de/uploads/tx_bsfv/a087dd81-13b1-449c-aa62-a4fe805129da.m4a


Station: Konkordia, Konkordia, du bist ja so....?

Wir stehen vor einem Kindergarten, an einer kleinen Kreuzung. Wie klingt es hier? Laut, leise? Schön?

Aufgabe: Schließt die Augen und lauscht genau. Was könnt ihr alles hören? Lasst euch Zeit. Schreibt die Geräusche in das Textfeld.
Wer hat die meisten?

Ergebnis:

...ruhig. Kindergeschei,eine Kliengel,


Station: Im Hinterhof ein Baum

Nun sind wir in einem kleinen Hinterhof. Hier stehen noch ganz alte Bäume. Die Bäume haben schon viel gesehen. Seit 100 Jahren stehen sie schließlich an der selben Stelle. Was hat so ein Baum zu erzählen?
Hören wir mal genau hin....

Aufgabe: Stellt euch an den Baum und schließt die Augen. Hört genau hin. Was nehmt ihr wahr?

Ergebnis:


Station: Musik am Bauzaun

Nun machen wir Musik. Auch ein Bauzaun kann nämlich gut klingen!

Aufgabe: Lauft den Zaun entlang und spielt mit ihm. Ein Kind führt die Kamera. Viel Spaß!

Ergebnis:

Hier machte uns eine falsche Koordinate einen Strich durch die Suche. Aber zum Glück gibt es ja an vielen Stellen Zäune an denen Klänge entstehen können:
http://www.wirbildendeutschland.de/uploads/tx_bsfv/e6c5cec3-23c3-413a-ae0b-1e7ccb59def3.m4a


Station: Klanglauschen im Grünen

Nun sind wir an der letzten Station. Die Elbwiese. Wie klingt sie? Schließt die Augen und entspannt euch.

Aufgabe: Welche Geräusche sind nah und welche fern? Welche laut und leise? Schreibt es auf. Und macht eine kurze Audio-Aufnahme von den Elbwiesen. Seid selbst aber ganz leise.

Ergebnis:

Ein schöner Abschluss an der Elbe im Sonnenschein mit Kuchen und Wassergeplätscher...

http://www.wirbildendeutschland.de/uploads/tx_bsfv/c5c15603-dbb7-438e-a9a5-160d3b1dd8f1.m4a


Mission: Künstlerspuren

Wir begeben uns gemeinsam auf die Spuren eines Künstlers und entdecken Alttrachau- mit neuen Augen und alten Bildern.
Wer war er? Wie war er? Was hat er gemalt? Und vor allem wo?
Ergebnis / Fazit:
Wir haben viel über das Leben von Theodor Rosenhauer erfahren und gelernt. Wir kennen nun auch den alten Dorfkern von Alttrachau.

Station: Ein Dresdner Künstler im Profil.

Wer war dieser Mann? Er war 47 Jahre alt, als er sich selbst so gemalt hat. Es ist 1948 entstanden.
Er hat hier um die Ecke gelebt und kannte jeden Stein und Nachbarn. Wir werden heute auf seinen Spuren wandeln...

Aufgabe: Betrachte des Bild genau:
Wie war er? Wie findest du diesen Mann? Beschreibe ihn kurz. Finde mindestens drei Adjektive. Und hast du eine Frage an ihn? Welche Frage kommt dir spontan in den Sinn?

Ergebnis:

Geheimnis voll
was küsst du so
bist du trauich


Station: Das Wohnhaus

Der gute Mann heißt übrigens Rosenhauer,
Theodor Rosenhauer und er wurde am 8.Mai 1901 geboren. Zwei Jahre später zog seine Familie nach Alttrachau, in dieses Haus hier. Er lebte für über 90 Jahre unter sehr bescheidenen Bedingungen hier. Er teilte sich die kleine Wohnung mit seinen Eltern und seinen beiden Brüdern. Er hat es nich immer leicht gehabt, aber er hat nie den Mut verloren und Trost fand er zudem in der Kunst.

Aufgabe: Mache ein Photo von Haus und/oder Plakette. Passt deine Gruppe auch mit auf's Bild?

Ergebnis:

ja


Station: Früher und heute

Theodor Rosenhauer hat dieses Bild vor 37 Jahren gemalt.

Aufgabe: Finde die Stelle, an der er gesessen und das Bild gemalt hat. Mache eine Photo von dem Ausschnitt heute!
Was ist noch gleich? Was hat sich verändert?

Ergebnis:


Station: Früher und heute

Alttrachau war vor fast 50 Jahren noch sehr dörflich. Es gab so gut wie keine Autos und die Menschen lebten von der Landwirtschaft.
Rosenhauer hat gern Bilder vom Alltag gemalt. Auch hier hat der Künstler ein Bild angefertigt. Dieses Bild ist 1971 entstanden.

Aufgabe: Finde die Stelle an der Rosenhauer gemalt hat und mache ein Photo von dem Bildausschnitt heute.

Ergebnis:


Station: Ein Leben im Blick

An dieser Stelle hat früher ein Haus gestanden. Jetzt gibt es einen Gemeinschaftsgarten. Würde Theodor Rosenhauer noch leben, käme er bestimmt gern hierher um Bilder zu malen.

Aufgabe: Wer war Theodor Rosenhauer. Was hatter er für ein Leben?
Im Garten sind drei Dosen versteckt. Jede Gruppe muss eine finden. Bringt Bilder und Text in die richtige Reihenfolge. Macht ein kleines Video davon.

Ergebnis:


Station: Brot

Nun sind wir schon fast am Ende unserer Spurensuche.
Gleich geht's zum wohlverdienten Mittagessen!
Nur noch eine Frage ist zu beantworten:

Es gibt etwas, dass der Künstler sehr oft gemalt hat. Es ist schlicht und einfach Brot, das auf einem Tisch liegt.
Die Bilder wirken sehr schlicht und bescheiden, fast ein wenig ärmlich. Was könnte uns das über den Künstler sagen?
Zu anderen Zeiten wurden sehr viele Dinge in dieser Form gemalt.

Aufgabe: Wie nennt man ein solches Bild?

Geschafft! Und nun auf zum Mittagessen!! :-)

Ergebnis:

Stillleben


Mission: Schriftenlauschsammler

Wir gehen Sammeln. Nicht Ostereier, nicht Weihnachtsmänner und auch nicht Müll. Wir gehen Schriften und Klänge sammeln! DIe gibt's nämlich nicht nur in Büchern, sondern auch im öffentlichen Raum.
Am Ende werden wir Schriften haben und diesen zu Klang verhelfen oder umgekehrt. Und wenn die Zeit reicht machen wir eine Karte davon!
Ergebnis / Fazit:
Wir hatten ein paar schöne Stunden im Zentrum von Pieschen. Übten unseren Umgang mit der Kamera auf dem Tablet und machten spannende Aufnahmen, bei denen Klang und Schrift stets in Verbindung standen. Anschließend sind wir noch auf Schatzsuche der besonderen Art gegangen: Susas Zettel-Wort-Such-Aktion! Die uns flux zum Spielplatz und zu einer handfesten Schazttruhe führte. Alle hatten viel Spaß!

Station: Der Panoramablick

Schärft eure Augen und seht genau hin. Wörter gehören einfach zur Stadt.

Aufgabe: Macht ein Panoramabild von der Straße. Versucht soviel Schrift wie möglich einzufangen! Wer hat die meiste?

Ergebnis:

Schrift, überall Schrift.


Station: Straßenlaute

Auto Auto Auto. Und was sonst so? Was kann man an einer Straße so alles wahrnehmen?

Aufgabe: Macht eine Aufnahme von der Straße. Was ist ganz laut? Was ist ganz leise?

Ergebnis:

... vieles vieles ist zu hören. Straßenbahnen, Hundegebell, Stimmen, Vögel und noch mehr...

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Station: Ein Atelier

Verrückte Dinge gehen hier vor sich. Wie findet ihr das Atelier?

Aufgabe: Was hängt im Fenster? Sprecht die Texte auf verschiedene Weisen. Welcher Spruch gefällt dir am besten?

Ergebnis:

"Alles hat seine Zeit." und "Ein Ding ergibt das andere." Spontan interpretiert von unseren Elbtalforschern:

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Station: überall ein Text... überall ein Laut

Menschen gestalten ihre Städte selbst. Und Menschen müssen sich mitteilen. Oft auch mit Wörtern, gerade in den Städten. Überall sind Wörter. Schon mal aufgefallen?!

Aufgabe: Und schon sind wir an unserer letzten Station, bevor unsere Überraschung ausgepackt wird. Seht euch jetzt genau um. Hier gibt's viele viele Wörter. Macht Fotos davon! Und überlegt wie sie klingen könnten? Kleine Wörter - kleine Laute; große Wörter- große Laute??

Ergebnis:

Von lauten Wörtern, kleinen Schriften und großen Größen:
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Mission: Viele Dörfer, eine Stadt. I

In den nächsten Missionen wollen wir in Pieschens Vergangenheit eintauchen. Wir gehen auf die Suche nach den Ursprüngen Pieschens und wollen sehen, was noch davon übrig ist. Zentrale Fragen sind: Wie ist Pieschen entstanden? Und Wie hat es sich zum Stadtteil entwickelt?
Ergebnis / Fazit:
Auf unserer Mission sind wir in die Geschichte von Pieschen eingetaucht und haben viel über die Entwicklung des kleinen Dorfes hin zu einem Stadtteil von Dresden gelernt. Mit unserer Zeit-Collage haben wir in den darauffolgenden Stunden das Wissen noch einmal angewendet. Außerdem haben wir eine kleine Zukunftsvision entworfen. Was wünschen wir uns für unseren Stadtteil?

Station: Taube, Blume, Rebe

Das Rathaus wurde 1890/1891 erbaut. In den Jahren davor hatte sich das kleine Dorf Pieschen schnell zu einem Städtchen entwickelt. Das Pieschener Wappen zeugt noch von den Ursprüngen des baldigen Stadtteils.

Aufgabe: Was ist auf dem Wappen zu sehen? Und wofür könnten diese Dinge stehen? Schreib es auf.

Ergebnis:

Auf dem Wappen sind Blumen, Reben und eine Taube mit einem Zweig zu sehen.
Es steht für:
Rettung
Frieden
Freiheit
Neubeginn
Flut


Station: Als Pieschen noch ein Dörfchen war

Pieschen war ein sorbisches Dorf, das ursprünglich "Presczen" hieß. Das bedeutet "Sandgegend". Es wurde im Jahr 1292 das erste mal auch urkundlich erwähnt. Es bestand aus Bauernhäusern, Gärten und Feldern.

Aufgabe: Was steht heute hier? Was seht ihr? Macht ein Panoramaphoto.

Ergebnis:

Häuser Bäume Zäune viele Autos sind hier heute zu sehen.


Station: Altpieschen früher und heute

Einige alte Häuser stehen auch heute noch hier. Das älteste ist von 1710. Ein anderes von 1806. Sie stehen unter Denkmalschutz.

Aufgabe: Schaut euch das Photo genau. Findet die Stelle, an der es gemacht wurde. Macht eine Photo von dem Bildausschnitt heute.

Ergebnis:

Die Häuser sind heute saniert und erneuert. Sie haben auch wieder kleine Gärten.


Station: Leben in Pieschen

Durch Brände und Kämpfe wurden die Häuser immer wieder zerstört und wieder aufgebaut. Die Leute lebten von der Feld- und Gartenarbeit, von Viehzucht und Fischfang. Das machte viel Arbeit und auch die Kinder mussten oft mithelfen.

Aufgabe: Was meinst du, wie viele Kinder lebten normalerweise in einer Familie.

Ergebnis:

5 Kinder gab es durchschnittlich pro Familie. Einige mehr als heute!


Station: Der Lindenplatz

Das Zentrum von Pieschen war seit jeher der Dorfanger, der 1839 zum Lindenplatz wurde. Hier kreuzten sich zwei kleine Straßen, auf beiden Seiten gab es Bauerhäuser.

Aufgabe: Wie heißen die Straßen, die sich heute hier kreuzen?
Macht auch ein Foto von dem Platz heute.

Ergebnis:

Robert Matzke Straße, Altpieschen


Station: Altpieschen verändert sich

Aber was machen nun all die anderen Häuser hier?
Pieschen veränderte sich sehr schnell, als 1839 die erste deutsche Fernbahnlinie gebaut wurde. Es entwickelten sich groß Industrien und die brauchten Arbeitskräfte. Deshalb kamen viele Menschen vom Land in die Stadt. Es mussten also schnell Häuser gebaut werden, die Mietshäuser, die ihr hier seht.

Aufgabe: Wie viele Familien haben in so einem Mietshaus Platz?

Ergebnis:

10 oder mehr war das richtige Ergebnis. So viele Familien hatten Platz in den neu gebauten MIetshäusern der Gründerzeit.


Station: Altpieschen verändert sich I

Es kamen so viele Menschen nach Pieschen, dass nicht alle Wohnraum fanden. Es wurde dann um 1912 ein Obdachlosenasyl gebaut. Dieses bot Platz für 59 Familien und über 100 alleinstehende Männer. Es musste schon bald vergrößert werden.
Pieschen war dann bereits ein Teil von Dresden und war ein Arbeiterviertel.

Aufgabe: Macht ein Photo von dem ehemaligen Armenhaus.
Und damit ist unsere heutige Mission beendet und wir können vespern!

Ergebnis:

Das ehemalige Armenhaus ist schon seit einigen Jahren renoviert und sieht heute recht nett aus.


Mission: Wie isst dein Stadtteil?!

Unsere nächsten Missionen drehen sich rund ums Thema Essen in Pieschen. Die erste dazu führt uns wieder auf die Straßen und Plätze, wo Menschen leben. Was gibt es wo zu essen und wie vielfältig ist das eigentlich?
Ergebnis / Fazit:
Auf unserer Mission haben wir fünf zumeist noch unbekannte Ort aufgesucht,an denen man gut essen einkaufen kann oder direkt vor Ort Mittagessen kann. Dabei konnten die Kinder die Vielfalt des Stadtteils kennenlernen und mehr über deutsche wie über kenyanische, französische und türkische Esskultur lernen. Die Tour hat allen viel Spaß gemacht, Besonders schön war dann natürlich die Vesper nach der Mission, als verschiedene Lebensmittel probiert werden konnten.

Station: Anatolien ganz nah

Hier gibt es ein ganz besonderes Cafe: nämlich ein türkisches. Es hat sogar eine kleine Bäckerei angeschlossen. Das Essen sieht sehr gut aus und ist recht preiswert.

Aufgabe: Wie heißt das typisch türkisches Gebäck? Schon mal probiert?

Ergebnis:

Baklava war die richtige Antwort und ein Stück des süßen Gebäcks gab es für jeden dazu.


Station: Frankreich ganz nah

Hier finden wir ein Spezialitäten-Geschäft mit französischen Waren. Darin gibt es verschiedene Käse, Aufstriche, Weine, und vieles mehr. Man kann auch ein Mittagessen bekommen. Eine Gaumenfreude!

Aufgabe: Ist der Ladenbesitzer eigentlich Franzose? Fragt mal nach!

Ergebnis:

Nein Kein Franzose.
Herr Uwe Zochor ist kein Franzose, sondern Deutscher. Dennoch,sein Geschäft sieht sehr französisch aus, hat quasi französischen Flair und viele viele französische Produkte!


Station: Fleischerei Bernhard

Hier sehen wir ein Geschäft mit langer Tradition. Die Fleischerei existiert schon sehr lange. Vier Generationen haben die Fleischerei schon betrieben.

Aufgabe: Wann wurde die Fleischerei gegründet?

Ergebnis:

1918. Und bald feiert sie ihr 100jähriges Bestehen.


Station: Afrika ganz nah

"Taste of Africa". Übersetzt heißt das: "der Geschmack Afrikas", So heißt das kleine Restaurant am Rande des Elbcenters. Was kann man hier so Essen? Lest euch die Speisekarte mal durch!

Aufgabe: Und woher kommen die Restaurantbesitzer eigentlich? Aus Deutschland oder aus Afrika? Und woher ganz genau?

Ergebnis:

Kenya ist das Heimatland der freundlichen Restaurantbetreiber.
Neugierig wie wir waren haben wir auch gleich noch mehr über ihr Essen, die Kultur und die Tierwelt ihres Landes erfahren. Und wir wissen nun auch, dass "Mashariki" im Osten Willkommen bedeutet. Kenya und auch Dresden sind nämlich jeweils im Osten liegend. Eine schöne Gemeinsamkeit!


Station: Softeis am Elbcenter

Die vorherigen Stationen waren bestimmt für viele Neuland. Den Softeis-Wagen kennt aber mit Sicherheit jeder.
Doch, wer weiß eigentlich woraus das Softeis hergestellt wird?
Lasst euch die Zutaten geben und schreibt sie auf!

Aufgabe: Schon aufgeschrieben?

Dann sind wir jetzt bestimmt alle ganz schön hungrig, oder? Auf zum Spielplatz, wo ein Vesper und Bastelmaterialien auf uns warten! Weiter geht's!

Ergebnis:

Magermilchpulver. Glukose, Zucker,Wasser, Aroma ��������


Mission: Wie isst dein Stadtteil?! II

Nachdem wir letzte Woche durch den Kern von Pieschen gezogen sind und untersucht haben, was es wo zu Essen gibt. fahren wir heute nach Kaditz, ins Gemüsezentrum. Hier können wir einmal erleben, wie Gemüse angebaut wird.
Ergebnis / Fazit:
Unsere Mission ins Gemüsezentrum war sehr sehr schön und viel zu kurz. Wir haben eine Führung durch die großen Gewächshäuser bekommen und konnten auch die Räume zwischen diesen erkunden. Durch viele Fragen und kluge Antworten sind wir nun besser mit Tomaten, Gurken, Kürbis und Co. vertraut. Wir hätten gern mehr Zeit gehabt, da das Gelände riesig ist und viele Fragen noch offen waren.

Station: Die Himmelsrichtung weißt den Weg

Kaditz. Ja, das hat man schon mal gehört und fährt da nicht auch eine Straßenbahn hin? Aber wo liegt das eigentlich dieses Kaditz?

Aufgabe: In welcher Himmelsrichtung liegt Kaditz?

Ergebnis:

im Westen liegt Kaditz. Und zur Erinnerung: Im Osten geht die Sonne auf, im Suede nimmt sie ihren Lauf, im Westen wird sie unter gehen, im Norden ist sie nie zusehen. :)


Station: Jetzt geht's um die Gurke!

Gemüse gehört zu den wichtigsten Lebensmitteln überhaupt. Man kann davon nicht genug essen und man sollte jeden Tag ein ein bisschen davon auf dem Teller haben, roh, gedünstet, gekocht.

Aufgabe: Welche Gemüsearten kennt ihr? Schreibt sie auf! Und wer hat die meisten?

Ergebnis:

Tomaten Gurken moehren salat kohlrabi


Station: Fragen über Fragen, bitte!

Wir stehen nun vor dem Gemüsezentrum und wir werden eine kleine Führung bekommen.

Aufgabe: Welche Frage(n) könntet ihr rund zum Thema Gemüseanbau stellen? Schreibt sie auf!

Ergebnis:

Wie waechst ein e Gurke?
Aufgrund unserer verpassten Bahn hatten wir nicht viel Zeit die Fragen auszuarbeiten. Dennoch war unser freundlicher Führer über unsere Wissbegier erfreut und wir konnten viel dazu lernen.